Journalist, der Tacumbú auf Netflix zeigte, will Paraguays Gefängnissystem verbessern

Asunción: Der britische Journalist Raphael Rowe, der das Innere des Tacumbú-Gefängnisses auf Netflix zeigte, ist in Gesprächen mit der paraguayischen Regierung, um Mechanismen zur Verbesserung des Gefängnissystems zu finden.

Der Journalist Raphael Rowe aus der Serie “Inside The World’s Toughest Prisons”, die auf der Streaming-Plattform Netflix ausgestrahlt wird, teilte in seinen sozialen Netzwerken Videos des Tacumbú-Gefängnisses und machte deutlich, dass er sich für Veränderungen zur Verbesserung der Situation hinter Gittern einsetzen möchte.

“Paraguay: Das gefährlichste Gefängnis der Welt? (Staffel 4, Folge 1 auf Netflix). Ich war sehr überrascht von dem, was ich in diesem Gefängnis gesehen und gehört habe, aber ich weiß, dass die Behörden etwas ändern wollen, und ich werde sie dabei unterstützen. Werden Sie mir helfen?

Auf die Frage seiner Anhänger, woraus diese Initiative bestehen wird, erklärte der Journalist, dass er dies später bekannt geben werde.

In diesem Zusammenhang erklärte die Justizministerin Cecilia Pérez gegenüber der Presse, dass man mit dem Journalisten im Gespräch sei, um die aktuellen Probleme im Strafvollzug zu lösen. Sie stellte klar, dass sie im Moment nicht in einer bestimmten Angelegenheit vorankommen, sondern dies allgemein tun.

Raphael Rowe (@areporter auf Twitter und Instagram) verbrachte 12 Jahre in einem Hochsicherheitsgefängnis in Großbritannien für Verbrechen, die er nicht begangen hat. Er wurde wegen Mordes und einer Reihe von Raubüberfällen angeklagt und nach jahrelangen Berufungsverfahren freigelassen. Doch die Tortur führte dazu, dass er für die BBC arbeitete und eine der eindrucksvollsten Dokumentarserien auf dem Bildschirm schuf. Jetzt hat er es mit seiner Netflix-Serie geschafft, der Welt das Innere des Tacumbú-Gefängnisses zu zeigen.

Wochenblatt / Hoy

CC
CC
Europakongress

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

1 Kommentar zu “Journalist, der Tacumbú auf Netflix zeigte, will Paraguays Gefängnissystem verbessern

  1. Wieder so einer der zwar wie wir alle wissen, wie man es machen könnte, ja müsste, aber nicht mit einer miserablen Bildung selbst in hohen Ämtern rechnet, auch wenn diese noch so mit einem Abschluss einer nationalen Uni plus 3 Tage öffentliche Vorlesung einer Uni in USA dekoriert sind. Kommt mir vor wie in meinen ersten Jahren hier in Paragauy. Man könnte, ja müsste (damit es auch funktioniert), dies und das so machen. Die Einheimischen nicken dazu stets auf dem Diente de Stockzahn: “sí, sé” (“jup, ich weiß/kann das schon, ganz genau so müsste man es machen.”). Okay, zwischenzeitlich habe ich es aufgegeben meine Zeit mit dem Reden mit Einheimischen zu verplämperlen und lieber mit meinem Allerwertesten Gespräche führe. Der hat wenigstens keinen Stockzahn.
    Ich meine, der Journalist muss ja nur mal richtig gucken, wie hier alles ist und sich überlegen, wie die hier Probleme angehen: Mit einem Journalisten reden!
    Zuerst wird er sich an dem fruchtbaren Gespräch erfreuen. Dann frustriert abzotteln.

Kommentar hinzufügen