Jüdischer Geschäftsmann von Auftragskillern ermordet

Asunción: Der jüdische Geschäftsmann namens Mauricio Schwartzman wurde am gestrigen Sonntag gegen 23:00 Uhr im Stadtteil Jara erschossen. Über das Motiv für den beispiellosen Mord ist nur wenig bekannt.

Schwartzman wurde brutal erschossen, als er in seinem Auto nach Hause kam. Das Haus befindet sich in der Straße San Agustín zwischen Concordia und Florida, im Stadtteil Jara von Asunción.

Die Attentäter hatten den Tatort zuvor bewacht, da sie zwei Personen festhielten, die sich in der Nähe des Ortes aufhielten, vermutlich um Augenzeugen zu vermeiden. Sie wurden später von den Mördern freigelassen.

“Wir haben die Nachricht von einem vorsätzlichen Mord erhalten und sind mit dem kriminaltechnischen Labor der Polizei, der Kriminalistik der Polizei, dem Personal der Polizeiwache 19 und dem Gerichtsmediziner zum Tatort gefahren. Wir wissen noch nichts Genaues; wir haben die Kameras vor Ort und die Personen, die sich dort aufgehalten haben, überprüft”, teilte die Staatsanwältin Raquel Vera mit, die nur sehr wenige Angaben zu den Einzelheiten des Mordes machte.

Der Staatsanwältin zufolge hatte die Sicherung des Tatorts und der Beweise Vorrang, weshalb sie nicht näher darauf eingehen konnte, wie und warum das Verbrechen geschehen sein könnte. Sie wies jedoch darauf hin, dass mindestens zwei verschiedene Waffentypen verwendet wurden, wenn man die am Tatort gefundenen Patronenhülsen berücksichtigt.

Bei den beiden Personen, die von den Bewaffneten festgehalten wurden, handelte es sich um einen Wachmann des Viertels und eine Person, die die Wohnung des Opfers besuchte.

“Es handelt sich um eine Person, auf die mehrmals geschossen wurde, er ist der Besitzer des Hauses, wir kennen die Motive und Ursachen nicht. Zwei Personen, die sich in dem Haus befanden, wurden an einen anderen Ort gebracht und bis zum Eintreffen der Person festgehalten. Es handelt sich nicht um Familienangehörige, aber sie waren in der Nähe”, fügte die Staatsanwältin hinzu und bestätigte, dass es keinen Augenzeugen für den Vorfall gab und dass der Mann auf der Straße erschossen wurde.

“Wir glauben, dass es sich um einen Auftragsmord handeln könnte. Die Ermittlungen befinden sich noch in einem frühen Stadium. Die Familie weiß nichts von einer Bedrohung, sagt sie. Es heißt, dass der Vater in der Sportbranche tätig ist”, fügte Vera am Montagmorgen hinzu.

Die Staatsanwältin sagte weiter, dass sie die Bilder der Videoüberwachung überprüfen und die Daten aus dem beschlagnahmten Telefon des Opfers extrahieren werden.

Gewalttätige Personen, die sich am Tatort aufhielten – es ist nicht bekannt, ob es sich um Angehörige des Opfers handelt -, schüchterten die Journalisten, die auf der Straße arbeiteten, ein und bedrohten sie. Die Polizeibeamten unternahmen nichts dagegen.

Die Staatsanwältin musste in diesem beispiellosen Fall der Einschränkung der Pressefreiheit sogar ein Interview einen Block entfernt geben. Das Opfer stammt aus dem familiären Umfeld der medienpräsenten Familie Rubin.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Jüdischer Geschäftsmann von Auftragskillern ermordet

  1. *** Gewalttätige Personen, die sich am Tatort aufhielten […] schüchterten die Journalisten […] ein und bedrohten sie. Die Polizeibeamten unternahmen nichts dagegen.
    Die Staatsanwältin musste […] ein Interview einen Block entfernt geben.***
    Ja. Was soll man dazu auch noch zusätzlich bemerken. Eigentlich gibt es dazu meinerseits ausnahmsweise nichts zu schreiben. Außer vielleicht: “Ja, das tut manchmal weh den Kopf auf die Tischplatte zu hauen. Vor allem habe ich heute schon wieder vergessen zuerst ein Kopfkissen darauf zu legen”. Aber ist ja gut für die Kriminellen, wenn sie nicht erst seit diesem Vorfall wissen mit was für einer Exekutiven sie es hierzulande zu tun haben. Für alle anderen ist dies eher eine schlechte Nachricht.

  2. Mein Beileid. Ich stelle mir gerade vor, dass wäre in Deutschland passiert – nicht auszudenken. Es gäbe vermutlich ab sofort neue Gesetze gegen ….und gegen fast alles und jeden.

  3. Drogenkrieg zwischen dem “juden Cartell” und anderen Banden.
    Ansonsten sind die meisten mir bekannten Juden “Bescheisser”. Da ist jemand uber den Tisch gezogen worden und wollte sich raechen.
    Es schaut aber mehr nach einer grosse Sache aus so dass ich die juedische Mafia dahinter vermute die mit anderen Banden in Konflikt geraten ist.
    Anscheinend hat niemand was dagegen wenn die Juden jetzt den Drogen Holocaust an ihren eigenen Leuten abziehen. Waeren es Deutsche waere das Geschrei gross und das Gezeter gewaltig. Aber wenn Juden einen Holocaust an andere Juden begehen, so kuemmert das niemand.
    Das sind deutliche Anzeichen dass es in Israel komplett korrupt zugehen duerfte. Man rueckt wohl nur zusammen wenn es gegen die Musels geht – ansonsten schlaegt sich der Jud’ wohl gegenseitig die Koepfe ein.
    Ich bin gegen den Holocaust an den Juden, besonders wenn es sich um Vergiftung und Vergasung mit Drogen handelt.

  4. Naja, das liest sich sehr interessant.
    In den naechsten Tagen duerfte bei der Staatsanwaltschaft eine Kiste mit Yerba mate eingehen und der Aufforderung sich damit unter den Mangobaum zu setzen und sich aus der Sache herauszuhalten??? Das duerfte dann auch die beste Entscheidung sein….

  5. Nun, es hat schon seinen tiefen Sinn, warum man in einer hauptsächlich von Deutschen gelesenen Online-Zeitung betont, ein jüdischer Geschäftsmann sei von Auftragskillern ermordet worden. Ob dieser Ermordete nun Jude war, oder auch irgend einer anderen Volksgruppe (bzw. Religion) angehörte, das spielt eigentlich gar keine Rolle, den Mord ist Mord und ist, egal, wer auch immer der Ermordete war, es ist und bleibt stets ein ruchloses Verbrechen. In diesem speziellen Fall zielt man darauf hin, bei den lesenden Deutschen wieder mal die alten Schuldgefühle zu erwecken. Wäre der Mörder Jude gewesen unde der Ermordete Deutscher, dann hätte man wohl diese eindeutige Nachricht nicht ausgerechnet hier angebracht. Denn der Schreiber wäre dann als bäser Nazi beschimpft worden, weil er so etwas überhaupt erwähnt.

  6. @Martin
    Zitat: “Gewalttätige Personen, die sich am Tatort aufhielten – es ist nicht bekannt, ob es sich um Angehörige des Opfers handelt -, schüchterten die Journalisten, die auf der Straße arbeiteten, ein und bedrohten sie. Die Polizeibeamten unternahmen nichts dagegen.
    Die Staatsanwältin musste in diesem beispiellosen Fall der Einschränkung der Pressefreiheit sogar ein Interview einen Block entfernt geben. Das Opfer stammt aus dem familiären Umfeld der medienpräsenten Familie Rubin.”
    …genauso kennt man die Juden – leider.
    Meist unangenehme Zeitgenossen um die man am besten einen Bogen macht.
    Ansonsten ist das Wochenblatt doch recht ausgewogen und nennt nur Ross und Reiter. Ich meine Moerder Harder ist ja Mennoniten und wieso sollte man seine ethnische wie religioese Zugehoerigkeit denn verschweigen?
    Den Deutschen sollte doch eines schwanen: Dass die Juden sich eventuell genauso im Deutschen Reich damals auffuehrten wie in diesem Fall die Nachfahren Abrahams. Das provoziert mit der Zeit eben sowas wie den Holocaust.
    Man sieht da nur zu gut wie die Sache als “interne Angelegenheit” abgehakt werden soll ganz im Stile der Mennoniten die traditionell dieselbe Reaktion an den Tag legen.
    Da sollen definitiv Dinge nicht ans Tageslicht gelangen die ganz sicherlich Schindluder sind.
    Die Taeter halten 2 Personen fest “um Augenzeugen zu vermeiden” und lassen die Kerle dann nachher unbehelligt laufen? Das bedeutet nur dass die Taeter fest damit rechnen dass die Augenzeugen und der Familienclan penibel die Omerta einhalten und kein Wort zu der Polizei sagen da sie wissen wer dahintersteckt. Das ist sicher eine offene Rechnung die da beglichen wurde. Als ob der ganze Clan offenbar weiss wer das war.
    Dieses Vorgehen erinnert sehr an die Vorgehensweise der Simon Wiesenthal “Stiftung” wenn sie “Nazis” jugen – oder zumindest Leute die sie fuer Nazis hielten.

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