Junge Liberale erhalten Flüchtlingsstatus in Uruguay

Montevideo: Nach dreimonatiger Prüfungsfrist wurden zwei der vier nach Uruguay geflüchteten Jugendlichen als politische Flüchtlinge offiziell akzeptiert und bekamen einen legalen Aufenthaltsstatus. Das gleiche wird für die anderen Zwei erwartet.

Brian Martínez, Osvaldo Luis Sánchez, Rubén Moisés Galeano und Daniel Aquino, alle der liberalen Partei angehörig wurden angeklagt, nachdem die PLRA das Überwachungsvideo zum Tod von Rodrigo Quintana der Staatsanwaltschaft übergab. Anstatt den Anschlag aufzuklären und Hintermänner dranzukriegen, wurden vier gefilmte Männer angeklagt, weil angeblich auf dem Video zu sehen war, wie sie Molotov Cocktails in den Händen hielten. Diese Anklage ist nicht nur haltlos sondern auch nie beweisbar. Laut Verteidigung waren es einfache Wasserflaschen.

Brian Martínez und Osvaldo Luis Sánchez wurden mittels internationaler Haftbefehle kurzzeitig in Uruguay verhaftet. Dank einiger Anwälte, die zum Teil aus Paraguay anreisten, kamen sie wieder frei. Mehr noch schien es zu unterstreichen, dass die Cartes Regierung Druck auf die Staatsanwaltschaft ausübte mit allen Mitteln all die Personen zur Rechenschaft zu ziehen, die ihm die politische Zukunft durchkreuzt haben.

Schlussendlich haben Brian Martínez und Osvaldo Luis Sánchez einen legalen Flüchtlingsstatus, womit die von der paraguayischen Justiz beantragten internationalen Haftbefehle zumindest auf uruguayischem Boden nutzlos sind. Rubén Moisés Galeano und Daniel Aquino erwarten das gleiche Resultat, da ihre Fälle identisch sind. Für Cartes ist dies ein herber Rückschlag, da er nur den Kongressbrand und nicht Quintana’s Tod aufklären will.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.