Junge Paraguayerin in Spanien ermordet

O Barco: Leticia Sanabria, die aus Yby Yaú stammte, reiste vor drei Jahren nach Spanien, um ihrer Familie zu helfen. Vorgestern wurde sie tot in ihrer Wohnung im Nordwesten Spaniens aufgefunden.

Laut gerichtsmedizinischem Bericht wurde Leticia Magali Sanabria (28) erdrosselt aufgefunden.

Ihre Familie wusste wenig über ihr Privatleben auf der iberischen Halbinsel. Ob sie einen Freund hatte oder welcher Arbeit sie wirklich nachging ist den Familienmitgliedern dank der Distanz verborgen geblieben. Als Motiv kommt Raub oder Vergeltung infrage, meint die Mutter.

Die Polizei fand die Wohnung in völliger Unordnung vor, als hätte jemand nach einem wertvollen Gegenstand gesucht. Die zwei Mitbewohnerinnen ihrer Tochter wollten jedoch nicht mit der Familie in Paraguay reden, wodurch der Botschaftsangestellte, der die Überführung veranlassen soll, der einzige ist, der ihnen Auskünfte erteilt.

Marcelo Sanabria, einer der sieben Geschwister der Verstorbenen, erklärte gegenüber Telefuturo, dass es jetzt in erster Linie darum geht, Leticias Überreste zu überführen. Deshalb haben sie die Behörden gebeten, ihnen bei der Rückführung ihres Körpers zu helfen.

Nach wie vor gehen viele junge Paraguayerinnen nach Spanien, was seit Anfang Juni legal auch wieder möglich ist. Mit abgeschlossener Impfung und einem gültigen Reispass, kann man zumindest als Tourist einreisen. Die Formalitäten zur Beantragung der Aufenthaltsgenehmigung müssen dann ist der jeweiligen Stadtverwaltung (Ayuntamiento) beantragt werden.

Wochenblatt / Extra

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Europakongress

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4 Kommentare zu “Junge Paraguayerin in Spanien ermordet

  1. Familie wusste wenig über ihr Privatleben.
    Ja, dann wird sie mit Sicherheit nicht studiert haben.
    Mitbewohnerinnen wollten nicht mit der Familie reden.
    Vielleicht weil sie kein Spanisch reden und jede ihr eigenes Ding machen.

    Es ist schon verdammt eklig so ein Leben im Untergrund. Aber dem Mädchen kann man kaum Vorwürfe machen, wenn Paraguay ihr nichts zu bieten hat.

  2. Traurig und schade! War ein hübsches Ding.
    Tja, womit hat die in Spanien ihr Geld verdient, in einer Mädchen-WG, wo von den Mädchen keine mit den hinterbliebenden Eltern reden will. Nicht einmal Beileidsbekundungen.
    Tjajajaja….großes Geheimnis. Werden wir wohl nie erfahren.
    Hoffentlich findet man den Täter. Die Chance dürfte in Spanien höher sein als in Py, dass ein Verbrechen aufgeklärt wird.

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