Junger Mann ertrinkt im Chaco

Filadelfia: Ein 19-jähriger Mann verlor gestern Nachmittag sein Leben, als er in einem See baden war. Das Unglück passierte 20 km außerhalb der Stadt auf der Estancia Iparoma.

Während Alex David Duarte Medina im 7 m tiefen Tajamar der Estancia baden war, rief er um Hilfe, verschwand jedoch kurz darauf von der Wasseroberfläche. Anwesende konnten in dem Moment nichts tun. Seine Schwester, Ana Liz, die ebenso vor Ort war, rief gegen 16:30 Uhr die Polizei. Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr aus Loma Plata und Neuland bargen zusammen mit ihren Kollegen aus Filadelfia nach etwa 3 Stunden Suche den Leichnam. Die Staatsanwältin Alejandra Segura kam auch an den Unglücksort.

Wochenblatt / Chaco al día

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2 Kommentare zu “Junger Mann ertrinkt im Chaco

  1. Es ist wirklich extrem hier. Es vergehen keine 2 Tage Schönwetter und man liest von mindestens einem Ertrunkenen. Ich weiss nicht ob das Foto jetzt dieses Gewässer zeigt oder ein anderes, aber jedenfalls gibt es in DÖCH wesentlich grössere Badeseen in denen viel mehr los ist. Passiert etwas? Kaum.
    Es ist für mich auch völlig unklar, wieso die plötzlich immer quasi sofort untergehen? Geraten die vollständig in Panik, weil Wasser ihre Nase oder den Mund berührt? Aber das beste ist die Berichterstattung. Was heisst bitte schön Anwesende konnten in dem Moment nichts tun? In welchem Moment wäre es denn günstig gewesen oder ist das die Umschreibung für leider kann keiner von 35 Personen schwimmen, weil man das nicht sagen darf?
    Was sucht dort jetzt die Staatsanwältin? Wer hat Schuld und dabei die Tatsache (ich nehme es hier jetzt als Tatsache an) ausblenden, dass eben keiner schwimmen kann, weil man es nicht sagen darf? Erkenntnis für die nächste Saison, dass der Tajamar nicht tiefer als 50 Zentimeter sein darf und Baywatch Personal, welches aber dann in dem Moment auch nichts tun kann, weil sie selber nicht schwimmen können, aber das darf man nicht sagen?
    Es gäbe eigentlich nur die Möglichkeiten endlich zu sagen was los ist und darauf zu reagieren oder wirklich jedes Gewässer zu sperren oder trockenzulegen. Diese 2 Möglichkeiten fallen aufgrund der Mentalität aus weshalb also nur Nummer 3 bleibt, nämlich zu sagen, dass diese dinge eben passieren und basta. Damit braucht es keinen Artikel, keine Staatsanwältin mit Prozess, keine Polizei und keine Feuerwehr, die sich selber in Gefahr bringen, weil sie vermutlich auch nicht schwimmen können aber das darf man nicht sagen? Was würde passieren, wenn die Feuerwehr bei der Suche ertrinkt?
    Nehmen wir an, ein guter Schwimmer, wie ich also Ausländer, wäre zufällig dort. Ich habe aber Kopfhörer mit Musik und das Badetuch über den Augen, wegen der Sonne. So würde ich tatsächlich nichts mitbekommen. Das wäre dann sogar ein Grund für “ in dem Moment konnte ich nichts tun“. Würde man mir das als Gringo aber glauben oder würde mich die Staatsanwältin und die Polizei gleich mitnehmen, weil ich hätte können und daher müssen.
    Ich frage mich wirklich nur noch…

  2. Hallo Zardoz, Ihr Artikel entspricht voll den Tatsachen. Das Problem des ständigen Absaufens liegt nahezu einzig und alleine darin begründet, dass die Paraguayer – neben Fussball – kaum einer anderen Sportart nachgehen. Und schwimmen lernen, wozu das denn? Ich will doch nur nass werden und herumplantschen. Dass die Schwimmerei in solchen Gewässern bei Untiefen lebensnotwendig ist, will keiner hören. Und lernen – von wem auch -ist viel zu anstrengend. Ihr Einwand „hätte können und daher müssen“, ist berechtigt. Wahrscheinlich sässen Sie baldigt im Knast.

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