Katzen misshandelt und getötet im “Spiel“ von San Juan

Mbocayaty: Zwei Katzen wurden Opfer eines “Spiels“ bei einem San Juan Fest am 23. Juni in der Gegend von Mbocayaty de la Colmena. Die Tiere wurden für ein Rennen verwendet, bei dem sie in einer Richtung, gebunden an eine Leine, laufen mussten und anscheinend gestorben sind.

Cerro und Olimpia waren die Namen, die den beiden Katzen gegeben wurden. Sie waren zunächst in Taschen verstaut. Als sie losgelassen wurden, konnte man sehen, dass sie jeweils an eine Schnur gebunden waren, mit der sie nur in einer geraden Linie laufen konnten.

Beide Tiere versuchten, sich verzweifelt von der Leine zu befreien, konnten es aber nicht, während eine männliche Stimme die Tiere anfeuerte. Dann starben die beiden Katzen. Das Video wurde von den Anwesenden aufgenommen.

Das unbarmherzige Spiel von San Juan sah vor, dass Leute auf eine der Katzen wetten sollten, welche von ihnen das Rennen gewinnen würden. Die Veranstaltung fand am Samstag, den 23. Juni, in der Landwirtschaftsschule Hernando Bertoni in der Gegend von Mbocayaty de la Colmena, Departement Guairá, statt.

Am nächsten Tag kam es durch eine Tierschutzorganisation zu einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Tierquälerei in dem Fall. Dabei verlangt man, dass die Verantwortlichen für die Aktion bestraft werden.

Wochenblatt / ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

10 Kommentare zu “Katzen misshandelt und getötet im “Spiel“ von San Juan

  1. Einfach nur pervers, aber leider begrenzen sich diese Perversitäten nicht auf Paraguay.
    Stierkämpfe in Spanien, dort zum Kulturerbe erklärt sollen sie Weltkulturerbe werden und dann in den Schulunterricht aufgenommen werden, Hahnen- und Hundekämpfe weltweit. Alles aus Gewinnsucht und zur Freude des Menschen,
    der Krone der Schöpfung.

  2. Aber keiner machte den Anstand, den Katzen zu helfen. Also trifft jeden die Schuld, der daran teil genommen, organisiert und gewettet hat. Also alle Anwesenden. Tja, daher wird nix passieren. „Solange der Mensch denkt, das Tiere nichts fühlen, solange müssen Tiere fühlen, das der Mensch nicht denkt.“

    1. Shogun
      absolut richtig was sie hier schreiben, wer immer auch nur bei solchen perversitäten zusieht und nichts dagegen unternimmt ist kein bisschen besser und macht sich genau so schuldig. aber allgemein bekannt, sind viele paraguayer richtige angsthasen und haben nur eine grosse schnautze und dafür weniger hirn.

      1. Na, so ganz stimmt das nicht. Da hast du wohl die Falschen kennen gelernt. Ich kenne die Paraguayer als liebenswerte, dumme Kinder, die manche Spitzfindigkeit durchlebe, um über die Runden zu kommen. Und die, die ich näher kenne, sind herzensgute Menschen. Jeder mit seiner Macke, doch wer hat die nicht?

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.