Kein Grund zu jubeln

Laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums sind Paraguays Straßen in einem sehr schlechten Zustand. In ganz Lateinamerika gibt es nur ein Land welches den Zustand überbietet – Haiti, Land welches vor vier Jahren von einem sehr starken Erdbeben zerstört wurde.

Laut offiziellen Angaben gibt es in Paraguay 32.207 km Straßen und Wege, von denen nur 5.474 km oder 17% der aller asphaltiert sind. Diese Ziffer sollte doppelt so hoch sein, um wettbewerbsfähig mit anderen Ländern zu sein. In Argentinien sind 32% aller Straßen asphaltiert, in Chile 34% und in Uruguay sogar 43%.

In Paraguay gibt es zudem noch insgesamt 20 km Holzbrücken, welche durch Beton ersetzt eine Investition von 250 Millionen US-Dollar benötigen würden, von denen gerade einmal ein Fünftel mit einem Kredit der Andenkooperation abgedeckt wird. Alles in allem eine verzwickte Lage, da gewisse Projekte mehr als 10 Jahre brauchen um tatsächlich umgesetzt zu werden. Zudem kommt die schlechte Umsetzung der Arbeiten hinzu, die Reparationen schon eher notwendig macht als normal geplant.

(Wochenblatt / Última Hora)

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1 Kommentar zu “Kein Grund zu jubeln

  1. Naaahhhh!!! Dann kommt Euch doch mal die Straßen in Winnipeg, Canada anschauen! Da glaube ich, könnten die Paraguayer doch noch richtig stolz auf ihre Schrottstraßen sein.

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