Kein Schwein mehr

San Lorenzo: Einer der größten Fleisch- und Wurstproduzenten des Landes wird genauer vom Umweltsekretariat (SEAM) untersucht. Anscheinend kam es zu Unregelmäßigkeiten bei der Abfallverwertung.

Laut einem Artikel der Online-Zeitung Hoy, soll es zu mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei der Produktion bzw. der Verwertung gekommen sein. Auf der Rückseite der Fabrik wurden in einem Abwasserkanal Schweineföten und Hinterhufe entdeckt. Hugo Cañiza, Leiter der Rechtsabteilung des Seam, sagte, die Durchsuchung der Fabrik Novex S.A., Ochsi, in San Lorenzo, sei daraufhin richterlich angeordnet worden.

Es ist nicht das erste Mal, dass es bei dem Unternehmen zu Unregelmäßigkeiten kam. Ochsi wurde in der Vergangenheit wegen Verstößen in den Fabriken von Capiatá und San Lorenzo zu einer Strafe in Höhe von 8.500 Tagessätzen des Mindestlohnes verurteilt. Bei dem jetzigen Vergehen könnte die Strafe höher ausfallen. Die Umweltgenehmigung steht auf dem Spiel. Falls diese entzogen wird, müsste der Betrieb die Produktion und den Vertrieb einstellen.

Wochenblatt / Hoy

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

10 Kommentare zu “Kein Schwein mehr

  1. Sieht verdammt nach Coima aus. Da brauchen wohl irgendwelche Herren „etwas“ Geld.
    Wie schon andere geschrieben haben, Leichen haben hier alle im Keller. Und damit man wegsieht, müssen halt einige Scheine den Eigentümer wechseln.
    Vielleicht hatte jemand bei Ochsi aber auch die monatliche „Wir-sind-lieb-Rate“ vergessen….
    Vielleicht möchte aber auch ein noch kleiner Mitanbieter mal groß rauskommen, vielleicht mit Hilfe von gaaanz Großen, die einige Milliarden vorschießen????
    Spekulieren kann man viel, wissen wird man es wohl nie.

    1. Hallo Mandy, klar könnte man Konkurrenz so fertig machen, aber Ochsi ist ein Unternehmen, welches fast keine Mitstreiter hat, ok Mutti zu klein, Franz noch kleiner. Es ist nicht das erste mal, das Unregelmäßigkeiten bei Ochsi auftreten. Sicher ist eines, alle haben Ihre Leichen im Keller, auch Ochsi. Die möchten natürlich auch mit wenig Geld Einsatz ( für Entsorgung, Aufbereitung des Grundwassers und was weiß ich noch alles ) viel erzielen.

    1. Philipp, kauf von Mutti, laufen zwar ab und zu Ratten durch den Verkaufsraum, das ist nicht weiter schlimm, die gibt es bei Ochsi, und anderen auch. Und keiner weiß, wie und wo die anderen Entsorgen.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.