Keine Hinweise auf Hubschrauber Sabotage

Asunción: Nach ersten Überprüfungen der US-amerikanischen und paraguayischen Experten, die den Robinson Hubschrauber Absturz untersuchen, sind alle Beteiligten bis jetzt von einem Unfall überzeugt. Nichts weist auf Sabotage hin.

Jedoch kann diese Theorie noch nicht ausgeschlossen werden, da die Arbeiten nicht noch nicht abgeschlossen sind. Emilio Venrruck, vom Untersuchungszentrum für Flugunfälle (CIPAA) schloss kategorisch aus, dass der Hubschrauber mit Lino Oviedo an Bord in der Luft oder am Boden explodiert ist.

„Wenn der Hubschrauber in der Luft explodiert wäre, hätten sich die Teile dessen in einem größeren Radius verteilt. Der Hubschrauber jedoch zerbrach erst als er hart am Boden einschlug“, betont Venrruck.

Insgesamt vier amerikanische und sechs paraguayische Untersucher komplettieren das Team was die Daten des Hubschraubers auswertet, um eine endgültige Aussage zum Hergang zu veröffentlichen.

Drei Faktoren sind bei der Auswertung zu beachten: das Wetter, der humane Faktor und die Technik. Fotos der technischen Teile werden zudem in ein Labor in den Vereinigten Staaten von Amerika gesandt, wo sie auch auf Unregelmäßigkeiten untersucht werden.

„Ausgeschlossen wird zudem, dass der Motor aufgehört hätte in der Luft zu arbeiten. Dank des Tracking Systems kann man wenigstens einigermaßen einen Eindruck vom Flug bekommen. Jedoch wurde das GPS zum Auswerten an Bord unbrauchbar zerstört“, sagte Venrruck.

Die Datenauswertung kann Monate dauern. Die ausländischen Experten haben glücklicherweise auch kein Zeitfenster, bis wann sie wieder zurückgekehrt sein müssen. Bei der Analyse werden auch die 700 Stunden, die der Hubschrauber bis dato flog einer Untersuchung unterzogen.

(Wochenblatt / Última Hora)

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