Keine Kontamination registriert

Asunción: Der Vorsitzende des Landwirtschaftsministeriums, Jorge Gattini, erklärte gestern, dass ihm keine registrierten Fälle von Kontamination durch Agrartoxine vorliegen, die auf Sprühaktionen zurückzuführen sind. Er erklärte, dass nur die falsche Verabreichung der Pestizide bzw. Chemikalien Schaden verursachen kann.

Gattini antwortete nach einem Treffen mit Horacio Cartes im López-Palast den Campesinos, die Sprühaktionen auf Soja Feldern für gesundheitsschädlich halten. Er gestand jedoch ein, dass es Probleme bei oraler Einnahme geben kann, was als versuchter Selbstmord eingestuft wurde.

Er bestand weiterhin darauf, dass bei korrekter Anwendung die Pestizide keine Kontamination verursachen können und das kein Welt der Land zu 100% die Verabreichung der Chemikalien kontrolliert. Als Beispiel führt Gattini Cipermetrina als Pestizid an, welches nicht nur auf dem Feld sondern auch im Haushalt gegen Moskitos Anwendung findet. Die Kritik der Campesinos ist ein kulturelles Problem, da radikalisierte Gruppen innerhalb der Organisation zum Kampf gegen Soja aufrufen.

Mittels einem Kommuniqué missbilligten die Bauernverbände Paraguays und Lateinamerikas die Aussage von Gattini, dass Pestizide keine Schaden bei der menschlichen Gesundheit verursachen und dass die FNC eine radikalisierte Gruppe ist.

(Wochenblatt / Última Hora)

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3 Kommentare zu “Keine Kontamination registriert

  1. “Er bestand weiterhin darauf, dass bei korrekter Anwendung die Pestizide keine Kontamination verursachen können…”, genauso wie andere Produkte aus dem Hause Monsanto (zB. Agent Orange)und im übrigen die Erde eine Scheibe sei.

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (brD) bewertete die Hauptaussagen der am 19. September 2012 veröffentlichten Langzeitstudie „Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize” von Séralini, Monsanto et. al. als „unzureichend belegt“.

    Doch selbst in der brD ist die beratende Kommission für Pflanzenschutzmittel und ihre Rückstände beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit nicht neutral, da sie auch mit Vertretern der Pflanzenschutzmittelhersteller besetzt sind. Das Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel ist völlig intransparent, da die wesentlichen Studien zum Gefahrenpotential von der Industrie erstellt werden! Ihr Inhalt wird als Betriebsgeheimnis eingestuft und ist für die Öffentlichkeit nicht einsehbar.

    Roundup und Glyphosat sind kanzerogen, teratogen, neurotoxisch und endokrin wirksam – aber wer natürlich einem Volkszertreter Paraguay glauben mag, bitte…

    Für mich ist Roundup weniger ein Breitbandherbizid, sondern viel mehr ein breit wirkendes Gift, welches von kaum einer natürlichen Pflanze überlebt wird (darum ist es ja ein herbizid und alle unerwünschten Pflanzen (“Unkraut”) sterben ja auch) und auch für Lebewesen aller Arten (insbesondere Amphibien) auch Menschen ungesund ist. Die “genetische Verbesserung” aus der Giftfabrik Monsanto ist einzig und alleine die Fähigkeit das Gift aus dem eigenem Hause zu überleben.

    Im übrigen war zu erst das Gift da (klar als Hersteller von Agent Organge wurde ja auch nur in diese Richtung geforscht), da es aber keine Pflanzen am leben lies, war es kaum als Herbizid zu bezeichnen. Doch Genetik sei Dank wurde ja dann eine Pflanze erfunden, für die Roundup ein Herbizid ist und kein Gift.

    Bekämpft Monsanto wo ihr könnt, sie werden bald auch der Eigentümer deiner Gene sein und vielleicht wird man auch in Zukunft nur die Gifte Monsantos überleben können wenn wir uns für viel Geld von Monsanto genetisch optimieren lassen – Brave New World!

  2. Als Landwirt mit Ausbildung aus Deutschland, bin ich ebenfalls der Meinung, dass der Chemieeinsatz in der Landwirtschaft, nicht wirklich “lustig” ist !

    Ebenfalls hier, dass krasse Problem mit dem Grossgrundbesitz in den Händen von ganz wenig Personen !

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