Keine neuen Erkenntnisse im Fall Juliette

Emboscada: Die Staatsanwaltschaft führte am gestrigen Dienstag eine weitere Durchsuchung durch, um Beweise für das Verschwinden des Mädchens Juliette zu finden. Bei der Untersuchung wurden keine belastenden Elemente gefunden.

Zum zweiten Mal in Folge wurde eine Hausdurchsuchung, im Zusammenhang mit dem Verschwinden des 7-jährigen Mädchens, das am Mittwochmorgen, dem 15. April, mit zwei Ziegen in den Wald aufgebrochen war, durchgeführt. Obwohl die Tiere Tage später rund 10 km entfernt gefunden wurden, war von Juliette keine Spur zu finden.

Juliettes leiblicher Vater, Stephan Le Droumaget, ist französischer Staatsangehöriger und befindet sich derzeit in der Schweiz, von wo aus er im Radio 1.000 sprach und eingestand, „dass die verstrichene Zeit bereits sehr lang ist, obwohl er trotzdem nicht die Hoffnung verliert, dass die Kleine lebend zurückkehrt“.

Was die Mutter des Kleinen betrifft, versichert der Mann, „dass beide sich immer gut um Juliette gekümmert haben, so dass er nicht glaubt, dass sie in den Fall verwickelt ist. Ihre Mutter wird nicht lügen, sie ist sehr ehrlich, sie wird nicht über etwas sehr Ernstes lügen und sie hat nichts gesehen, ich kenne sie“, so Le Droumaget.

Die Familie setzte zudem eine Hohe Belohnung aus für sachdienliche Hinweise die zum Auffinden der 7-Jährigen führen, doch bisher blieben diese aus.

Wochenblatt / Hoy / Ministerio Publico

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5 Kommentare zu “Keine neuen Erkenntnisse im Fall Juliette

  1. Nun habens die hiesig Exe schon 3 Hausdurchsuchungen gemacht bei den Extranjeros, letzte Woche, eine gestern, dabei ist es ihnen aufgefallen, dass es noch einen zubetonierten Brunnen gibt und dann ist ihnen eingefallen, dass sie heute halt nochmals hin müssen. Phänomenal.
    Es kann auch schlicht und einfach ein Unfall passiert sein (Schlange, Schlucht etc.), aber da der einzig Spürköter verhungert ist und täglich 7 bis 11 Uhr Schul vielleicht abgeschlossen eben ein wenig mager ist für den Job, kann es noch ein wenig dauern. Bis man eine Lösung gefunden hat.

  2. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    In den Brunnen gefallen ist nicht das erste mal. Auch bei den Mennoniten fielen in den Anfangsjahren immer wieder Kinder in die Zisterne und ertranken. Das ist ne Horrorvorstellung. Heute hat man alle Zisternen meist mit einer hoeheren Mauer umgeben deren Oeffnung dann mit Zinkblech verdeckt ist. So ein herkoemmlicher Brunnen mit Eimer und Rad der offen ist ist immer eine Einladung hineinzufallen – raus geht dann nicht mehr.
    Wenn die Ziegen 10 Km weitab gefunden wurden so ist das eine lange Strecke. Das Kind muss den Tieren nachgelaufen sein und muss irgendwo sein. In dem Fall kommen aber auch Gelegenheitsentfuehrer auf den Plan, sowie Organhaendler, Menschenhaendler, etc die die Gelegenheit beim Schopfe packen.
    Das Kind muss den Ziegen hinterhergelaufen sein, da es nach dem einen Video augenscheinlich eine innige Beziehung zu den Tieren aufgebaut hatte.

    1. Korrekt! War eine Verwechslung von mir. Ich bezug mich auf den letzen Artikel zu diesem Fall, in dem von einem „verschlossenen Brunnen“ die Rede war. Ist natürlich etwas völlig anderes als ein Pool. Ich bitte um Nachsicht.

  3. Langsam könnte man tatsächlich den Eindruck bekommen, daß hier Gespenster gejagt werden. Warum wird ein zubetonierter Pool aufgegraben? Wenn die Polizei den Verdacht hat, daß darin das Mädchen einbetoniert worden wäre, dann müßte der Beton doch noch relativ neu sein. ‚War er das, oder wie soll man das verstehen, was hier betrieben wird?

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