Keine Zeit zum Arbeiten

Asunción: Würde man wie in den meisten Berufen nur dann Geld bekommen wenn man arbeitet, dann würden wenigstens vier Gesetzgeber nichts bekommen, da sie einfach noch nichts geleistet haben.

Viele gewählte Senatoren sehen ihre Wahl als Chance Änderungen zum Wohl des Volkes, einer Bevölkerungsgruppe oder anderen einzubringen. Diese Gesetzesprojekte machen die Essenz des Kongresses aus und sind der Inhalt und die Berechtigung für die Anwesenheit der ehrenwerten Volksvertreter. In einem Ranking, wer am meisten Gesetzesprojekte auf den Weg gebracht hat, gilt die Frente Guasu als Spitzenreiter. Dies zum einen weil sie mit dem jetzigen Zustand nicht zufrieden sind und der Opposition angehören, aber wohl auch weil es für sie nicht selbstverständlich ist im Kongress zu sein.

Insgesamt 24 Projekte brachten die 7 Senatoren auf den Weg, darunter Vorschläge zur Enteignung, Steuern, Änderungen im Wahlrecht und Sachen zur Pandemie. Natürlich wurde nicht aus allem ein Gesetz aber es zeigt zumindest, das sie die ihnen gegebenen Chancen nutzen.

Auf Platz zwei befindet sich der Liberale Enrique Salyn Buzarquis, der 21 Gesetzesprojekte auf den Weg brachte, darunter die Streichung von Buslizenzen, Unterstützungszahlungen für Busunternehmer und die Aufhebung der Rechnungen für Ande und Essap.


Aber auch Senator Pedro Santa Cruz, der der PDP angehört ist mit 20 Gesetzesprojekten im vergangenen Jahr nicht untätig gewesen. Die Hälfte davon brachte er zusammen mit Parteikollegin Desirée Masi ein. Hierbei ging es meist um Gesundheit und historisches Erbe des Staates.

In der weiteren Folge glänzen auch die Senatoren Abel González, Víctor Ríos mit 13 Projekten, Enrique Riera mit 12, Fidel Zavala, Stephan Rasmussen und Georgia Arrúa mit 11, Eusebio Ramón Ayala mit 10, Óscar Salomón mit 5, Amado Florentín und Juan Dario Monges sowie vier und Enrique Bacchetta, Silvio Ovelar, Rodolfo Friedmann, Blas Lanzoni, José Ledesma und Octavio Schatp mit jeweils einem Projekt.

Die Einzigen, die in 2020 im Bestfall nur anwesend waren aber kein Projekt präsentiert haben waren Juan Carlos Galaverna, Carlos Gómez Zelada, Mirta Gusinky und Javier Zacarías Irún.

Wochenblatt / Última Hora

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4 Kommentare zu “Keine Zeit zum Arbeiten

  1. …. und würden die Senatoren, Abgeordneten usw. nach Leistung bezahlt, dann müßten sie schon längst fristlos entlassen worden sein. Oder wenn sie sogar für den Schaden aufkommen müßten, den sie hinterlassen, dann würden sie schon längst von der Armenhilfe leben. Wer braucht die eigentlich noch?

  2. Für 40- bis 60-Jährige mit Mentalität von 4- bis 6-Jährigen verdienen sie mit offiziellem Gehalt von 300 Euro genug, um sich 100 Luxusautos, -wohnungen und -Bauernhöfe im Chaco leisten zu können. Da wären wir damals in Europa alle froh gewesen im Kindergarten, denn so viel wie diese Damen und Herren haben wir damals auch geleistet. Nur leisten konnten wir uns nichts. Naja, in Europa ist Kinderarbeit auch längst verboten.

    1. Sehr gut erkannt. Am wenigstens brauche ich leute, die sich klimapässe, klimawandel, asyl, covid etc ausdenken und oder für die wirtschaft lobby spielen. Arbeit und sich regen ist nicht automatisch gut.

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