Kinderärzte schlagen vor, den Impfplan zu aktualisieren

Asunción: Die paraguayische Gesellschaft für Pädiatrie weist auf die Notwendigkeit hin, den seit mehreren Jahren veralteten Impfplan zu aktualisieren.

Dr. Ana Campuzano, Präsidentin der paraguayischen Gesellschaft für Pädiatrie, wies darauf hin, dass der Kalender zuletzt 2012 aktualisiert worden sei, als Antonio Arbo noch Gesundheitsminister war.

Seitdem ist in Paraguay derselbe Impfplan in Kraft geblieben, daher halten es Kinderärzte für angebracht, eine Reihe von Anpassungen vorzunehmen.
Einer der Änderungswünsche beinhaltet den fünfwertigen Impfstoff auf einen sechswertigen zu ersetzen, der gegen Diphtherie, Tetanus, azelluläre Pertussis, Poliomyelitis, Hepatitis B und Haemophilus influenzae Typ B schützt.

Wie sie anmerkte, verwende derzeit praktisch kein Land der Welt diese Art von Impfstoff, Paraguay sei eine der wenigen Ausnahmen.

Ebenso argumentierte Dr. Campuzano, dass die HPV-Impfung (humanes Papillomavirus) auch für Männer eingeführt werden sollte, da sie bisher nur Frauen vorbehalten sei. „In der hoch zivilisierten Welt wird die Impfung auch bei Männern verwendet“, betonte sie.

Des Weiteren schlägt die Gesellschaft vor, den Meningokokken-Impfstoff in den nationalen Impfkalender aufzunehmen, insbesondere wenn man bedenkt, dass es in Paraguay bereits mehrere Todesfälle aufgrund dieser vermeidbaren Krankheit gegeben hat.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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1 Kommentare zu “Kinderärzte schlagen vor, den Impfplan zu aktualisieren

  1. Es gibt immer mehr und mehr Impfungen. Und all diese Impfungen wurden an Unmengen von Tieren unter sehr sehr sehr grausamen Umständen getestet. Umso mehr Impfungen heute verkauft werden, desto höher die Gewinne, und um so mehr Tierversuche wird es zukünftig gehen. Ich habe in jungen Jahren nur die 2-3 (?) gesetzlich vorgeschriebenen Impfungen bekommen, und bin dennoch (oder gerade deshalb?) bei bester Gesundheit. Auch Tetanus ist kein Problem, wenn man all seine Wunden zeitnah mit einem Schnaps desinfiziert.

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