Kinderschänder: Ein Fall der alle ums Verständnis bringt

Paraguarí: Nachdem drei Richter einen Kinderschänder freisprachen, der seine Stieftochter über zwei Jahre lang sexuell mißbrauchte und dem man kein Koitus nachweisen konnte, geht ein Land auf die Barrikaden.

Der Busfahrer der Linie Paraguarí, der das Mädchen im Alter von 7 bis 9 Jahren mehrmals vergewaltigte bzw. sexuell mißbrauchte wurde von einem Tribunal des Strafgerichts ohne Haft verurteilt also quasi freigesprochen. Er saß 8 Monate in U-Haft. Jetzt ist er frei. Das Schlimmste an der Sache war die Begründung der Richter in Gassenjargon: “Du bist doch ein guter Kerl, glücklicherweise konnten wir dir keinen Koitus nachweisen, deswegen kommst du frei“. Sicher ist jedoch, dass sein Penis in ihrem Mund war und dennoch wird der jetzt freie Mann vom Richter als guter Kerl bezeichnet.

Das Ministerium für Kindheit und Jugend kommt im selben Tenor wie die Bevölkerung daher und fordert einen neuen Prozess. Die Richter Gerardo Ruiz Díaz, Jorge Giménez und Hugo Ríos Alcaraz könnten suspendiert und das Verfahren wiederholt werden. Die Richter beschuldigten die Staatsanwalt nicht genügend stichhaltige Proben präsentiert zu haben.

Bis zum Monat Mai erreichten die Staatsanwaltschaft rund 1.000 Anzeigen wegen sexuellen Missbrauch von Kindern, womit bewiesen ist, dass nicht nur die Dunkelziffer weitaus höher ist sondern das Land ein echtes Problem zu lösen hat. Im Jahr 2018 kamen 2.608 Fälle von Kindesmissbrauch zur Anzeige.

Wochenblatt / Ultima Hora

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9 Kommentare zu “Kinderschänder: Ein Fall der alle ums Verständnis bringt

  1. Mich wundert das überhaupt nicht. Das war von jeher schon eine Unsitte des Pfaffenpacks, sich ganz besonders an kleinen Mädchen aufzugeilen. Und dieser Busfahrer war dann eben ganz besonders fromm und hat sich nicht nur an das derzeitige „Wort Gottes“ gehalten, sondern auch an das Wort des jüdischen Gottes Jahwe, der schon seinem Auserwählten Völkchen befahl, nachzulesen im Talmud: „Wenn ein nichtjüdisches Mädchen drei Jahre und einen Tag vollendet hat, so ist es geeignet für den Juden zum Beischlaf“. So hat also dieser besonders fromme Busfahrer nur den Befehl des „Gottes aller Götter“ befolgt. Auch der Vatikan war viele Jahrhunderte hindurch nichts anderes als der größte Puff, den es jemals in Europa gab. Wo man auch vor kleinen Mädchen keinen Halt machte, und wer die Geschichte der Päpste schon gelesen hat, der weiß auch, daß bisher die meisten Päpste an Syphilis eingegangen sind. Zu einem Kongress von Kardinälen und Bischöfen in Basel wurden aus dem Vatikan 1.500 Nutten aus dem Vatikan hingekarrt, mit der Begründung, nur die Nutten des Vatikans haben den göttlichén Segen zwischen den Beinen. Und außerdem war die ständige und oftmalige Vermietung dieser päpstlichen Nutten für den Vatikan noch ein Riesen-Geschäft. Das ist aber nicht nur Geschichte von vergangenen und vergessenen Dingen, auch heute noch halten sich mehr als genug dieser Stellvertreter Gottes an den ihnen erteilen Auftrag, und da ist Paraguay nicht ausgenommen.

  2. „Sexualverkehr zwischen Eltern und Kindern muss straffrei bleiben“ oder „wenn ein 5jähriges Mädchen beginnt SIE zu entkleiden-fantastisch“ Zitate eines EU-Parlamentarier in Amt un Würden!

      1. Googeln Sie mal nach Daniel Cohn-Bendit. Der war 20 Jahre lang, von 1994 bis 2014 als Abgeordneter im Europäischen Parlament, ist also derzeit dort nicht mehr vertreten. Insoweit liegt lumilu falsch.
        Allerdings den Spruch : „Wenn ein kleines fünfjähriges Mädchen beginnt, Sie auszuziehen, ist es phantastisch. Es ist phantastisch, weil es ein Spiel ist, ein wahnsinnig erotisches Spiel“ finden Sie in einem Interview des SPIEGEL mit ihm https://www.spiegel.de/plus/daniel-cohn-bendit-plant-gruenes-bollwerk-gegen-rechts-a-00000000-0002-0001-0000-000163834444
        Lesen Sie und bilden Sie sich Ihre Meinung. Für mich ist der Mann Vergangenheit.

        1. Kuno Gansz von Otzberg

          Antworten

          Cohn oder Kahn oder Cahane oder Kuhn oder Cohene sind alles Varianten des hebraeischen Wortes „Cohen“ welches „Priester“ bedeutet. „Cohen ha Gadol“ bedeutet auf hebraeisch „Hohepriester“ (woertlich: „Priester, der Grosse“). Das sind Nachfahren der Leviten. Es sind also „Juden“. Cohn-Bendit ist also wenigstens juedischer Abstammung.

  3. In Paraguay scheint eben jeder sein EIGENES Gesetzbuch nach seinen eigenen Moralvorstellungen zu haben! Das wird leider auch in vielen anderen Fällen und nicht nur beim Missbrauch von Kindern offensichtlich; gelebte Anarchie.

    1. stimmt, musste erst nachschauen. Letzter Eintrag war bei mir 2013 da wurde er mit dem Theodor- Heuss-Preis ausgezeichnet. Er war im Netzwerk der später genannten „Pädo-Grünen“ sehr Aktiv. Gut das er in „Rente“ ist.

  4. Wir wissen doch gar nicht so genau, was da sich wirklich abgespielt hat und welches Theaterstueck uns da praesentiert wird. Leute irgendwelcher unzuechtiger Handlungen zu bezichtigen scheint ja gerade in Mode zu sein. Es kommt mir auch nicht so vor, dass der Herr eine Lobby haette, die ihm den Freispruch verscha$$t hat. Dieses Problem mit solchen Ferkeln existiert hier sicherlich, aber die Informationslage aus der Lueckenpresse in der Sache ist doch mehr als mangelhaft.
    Desshalb gilt: In dubio pro reo

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