Klein-Venedig im Osten des Landes

Ciudad del Este: Die große Anzahl an Wasser, die der Paraná Fluss mit sich brachte über flutete drei Ortsteile der Provinzhauptstadt. Insgesamt 370 Familien mussten mit Kanus und Booten von ihren Hausdächern gerettet werden. Für die Stadt rief die Bürgermeisterin Sandra McLoed Notstand aus, womit Hilfsfonds zur Verfügung stehen. Auch im benachbarten Presidente Franco bietet sich das gleiche Bild. Der Hafen am Dreiländereck steht bis zum Dach unter Wasser, was sich auch auf den Yguazu Fluss auswirkt, der die gleichnamigen Wasserfälle an der brasilianisch-argentinischen Grenze befüllt. Die sind größtenteils gesperrt und es wird befürchtet, dass die Zuschauer Brücken von den reißenden Wassermassen zerstört werden.

Die Schleusen-Öffnung bei Itaipu hatte auch zur Folge dass der Wasserpegel in Encarnación stieg. Der beliebte Strand San Jose verschwand gänzlich in den Fluten. Weiter Stromabwärts nach dem Wasserkraftwerk Yacyretá befindet sich Ayolas, das ebenfalls mehr als 1.000 Evakuierte zählt. Hier arbeiten Stadt, Yacyretá und Notstandsekretariat zusammen um ebenfalls mit Booten die Menschen dazu zu bewegen ihre Häuser zu verlassen. Die Lage bleibt auch bis zum Zusammenfluss mit dem Paraguay Fluss kritisch. Außerdem wurde auch von Überschwemmungen des Rio Apa berichtet, der in der nordöstlichen Provinz Amambay die Grenze zu Brasilien bildet.

(Wochenblatt)

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