Klischees brechen: Kandidatin für Schönheitskönigin im Hosenanzug

Asunción: Das Model Lourdes Motta vertritt Paraguay auf dem Wettbewerb Miss Charm International, der vom 2. bis 17. März in Vietnam stattfindet. Die Kandidatin für den Schönheitswettbewerb brach das Klischee, sich in Kleidern zu posieren und zog stattdessen einen Hosenanzug vor.

Motta hat sich entschieden, die traditionellen langen Kleider, die Schönheitsköniginnen auszeichnen, nicht zu tragen.

Sie trug eine Hose bei der ersten offiziellen Präsentation. „Für mein erstes offizielles Foto als Miss Charm Paraguay habe ich beschlossen, etwas Unkonventionelles zu verwenden. Ich wollte einen Hosenanzug tragen, weil ich Frauen dazu inspirieren will, das zu sein, was auch immer sie sein wollen, unabhängige, selbstbewusste und einzigartige Frauen in ihren ursprünglichen Formen, mit ihren Tugenden und Fehlern. Frauen, die jeden Tag hinaus gehen, um zu kämpfen, Frauen, die sich für sich selbst entscheiden“, erklärte sie.

„Ich habe es nicht getan, weil ich ein Rebell bin und Kontroversen schaffen will, sondern weil ich Klischees brechen will. Ich möchte nicht in eine vorgegebene Frauenarchitektur passen und mich in das archetypische System der Schönheitswettbewerbe einfügen. Es gibt andere Mittel und Wege, seine Ziele zu erreichen“, fügte Motta hinzu, die Unterstützung von ihren Anhängern erhielt.

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4 Kommentare zu “Klischees brechen: Kandidatin für Schönheitskönigin im Hosenanzug

  1. Damit passt sie sich ja nur dem weltweiten „feminismus“ an. Ich würde das eher eine entfeminisierung nennen. Aus Männern versucht man Schwuchteln zu machen und aus Frauen eben Männer. Und mit diesem Trend geht einher, dass immer weniger Kinder geboren werden. Dann muss man ungebildete, terroristische, fundamentalistische, frauenfeindliche Muslime zu Millionen importieren. Das ist dann die schöne neue bunte Welt, die den linksgrünen Faschisten wie ein Furz im Gehirn rumstinkt.

  2. Das sind die logischen und vorhersehbaren Schritte wenn man überhaupt anfängt mit Frauenförderungen und Frauenanbetung mit Wettbewerben dieser Art und in einer Welt lebt in der nur noch Wirtschaft zählt also genau unser System. Fetzen und Schminkeindustrie sowie die Klatschspalten brauchen neue Trends. Wie sollen sie denn sonst Wachstum generieren? Und weil man ewig wachsen muss, holt man dann die Steinzeit, weil die Steine müssen ja auch geschminkt und gestylt und individualisiert werden, vor allem die weiblichen Steine.

  3. @Nick
    Dies ist der richtige Anzug fuer deine „Poolfreuden“. Sicherlich rennst du mit dem Anzug sofort zu deiner Naehmaschine und naehst oben beim Décolleté wenigstens noch 5 Knoepfe an damit die Anzugsbluse auch bis oben zugeknoepft wird. Ein Kopftuch waere auch noch angebracht.
    So modifiziert duerfte dieses Bekleidungsstueck sogar die Ansprueche der Scharia fast bestehen – die Moralansprueche des Judeo-christen Gottes bestuende es in dem Fall allemal. Wir wollen ja nicht ein ganz verklemmter Spiessbuerger sein, oder!
    Zum ersten mal ein ansatzweise wuerdiges Bekleidungsstueck in der Modebranche.
    Ich wuesste auch nicht warum die Nachfahren Evas sich freiwillig praktisch unbekleidet zur Schau stellen wuerden – jede Person duerfte sich komplett wuerdelos fuehlen und das nur tun weil andere es auch tun und aus einem Konkurrenzverhalten.
    Bedenkt man dass die Indianer des Chaco 1950 noch komplett nackt rumliefen aber nicht sonderlich moralischer Unordnung verfallen waren, so viel ich weiss. Bedenkt man auch dass die germanische Frau vor deren Christianisierung nur eine haelfte der Brust bedeckt hatte, so sieht man klar dass das Christentum die entscheidende Weichenstellung war.
    Das bedeutet dass der Reizfaktor der Damen in Unter- oder Keinerwaesche heute fast nur auf sozial oder kulturelle Gefuege zurueckzufuehren ist wenn nicht gar daemonischen Ursprungs ist – denn der Germane haette nicht jeder Frau sofort hinterhergelaufen die oben ohne runlief (denn das taten damals alle).
    Fuer den Indianer stellte das nackt rumlaufen damals ueberhaupt keinen Reizfaktor dar und fuer den Germanen 2000 Jahre zuvor auch nicht – heute anscheinend ja.
    Irgendwas hat sich da veraendert und diesen „Umschwung“ herbeigefuehrt.
    Mir scheint fast die Leute waren damals psychisch fast gesunder als die heutigen Menschen.

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