Kombucha: Ein Getränk, das nutzlose Früchte verwendet

Asunción: Kombucha ist eine probiotische Limonade aus Grapefruit und Minze, die weder Konservierungsstoffe, Gluten noch künstlichen Aromen enthält. Früchte, die keine Verwendung finden, sollen dem Getränk mehr Anklang verleihen.

Im Rahmen einer Kampagne “von den Wegen auf Ihren Tisch“ präsentierten die Organisation Kitchen Lab das Vorhaben. Sie hatte schon 2017 das Projekt Mango Chutney initiiert, bei der weggeworfenen Früchte dieser Sorte verarbeitet wurden.

Die Organisatoren betonten, dass das Straßenprojekt in Zusammenarbeit mit der Firma Shakti an der Entwicklung der Limonade mit Grapefruit- und Minzgeschmack entstanden sei.

„Dieses Getränk ist Teil eines Projekts und entspricht der Philosophie, die Früchte, die in unseren Straßen / Häusern verschwendet werden, in Lebensmittel umzuwandeln, die mit ihrer Vermarktung zur Durchführung von gastronomischen Kursen für Menschen mit begrenzten Ressourcen beitragen“, lautete eine Pressemitteilung.

Bei dieser Gelegenheit wurde weiter bekannt, dass Kombucha eine probiotische Limonade aus Grapefruit und Minze ist, die mit Shakti hergestellt wird und weder Konservierungsstoffe noch Gluten enthält. Das Getränk wird mit gereinigtem Wasser, Bio-Schwarztee, Bio-Mate-Tee, Bio-Zucker, Grapefruitsaft und Minzsaft hergestellt.

Die Organisatoren gaben an, dass der Mango-Chutney und das Getränk Kombucha zum Preis von 23.000 Guaranies bzw. 15.950 Gs. in den beiden Casa Rica-Filialen erworben werden kann.

Mit diesem zweiten Produkt bekräftigt die Allianz Oniria/TBWA, Delikatessen, das Instituto Gastronómico O’Hara und die Organisation Straßen von Asunción ihr Engagement, für eine Ausbildung, Arbeitsvermittlung und die Verbesserung der Lebensqualität der armen Menschen in Paraguay beizutragen. Verschwendete Früchte der häufigsten Obstbäume sollen vorteilhaft als Lebensmittel genutzt werden.

Ebenso luden die Verantwortlichen dieses Projekt alle ein, Teil dieser Bewegung zu sein und eine positive und gemeinschaftliche Wirkung in unserer Gesellschaft zu erzielen.

Wer Interesse an einer Zusammenarbeit mit verschwendeten Früchten auf den Straßen und Häusern hat und wissen will, wie solche Produkte vermarktet oder eingesammelt werden kann unter der E-Mail Adresse fede@oniria.com.py oder unter (0992) 203-261, entweder Anrufe oder Nachrichten über WhatsApp, Kontakt aufnehmen.

Wochenblatt / La Nación

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6 Kommentare zu “Kombucha: Ein Getränk, das nutzlose Früchte verwendet

  1. Wer einen Artikel schreibt, der sollte meines Erachtes auch etwas tiefgründigeres Wissen zum Thema haben.
    Kombucha ist keine Limonade, welche immer mit Kohlensäure versetzt wird, sondern ein Gärgetränk, dessen feine Moussierung mit einem Hefepilz erzeugt wird, der in einem Fermentierungsprozess durch das „Verdauen“ von Zucker entsteht. Genauso, wie auch all‘ die weiteren gewollten gesundheitsfördernden Stoffe. Dies und die erwünschten positiven gesundheitlichen Wirkungen geschehen allerdings nur, wenn die entstandenen lebendigen Hefekulturen nicht durch Hitze zerstört und dann in Flaschen verpresst werden, um dann in den Regalen von findigen Geschäftleuten zu landen.
    Würde da nämlich noch etwas Leben drin sein, würde die Gärung weitergehen, was sich relativ schlecht im Supermarktregal machen würde. Da dann also – wie auch alles andere Erhitzte – das Zeug ohne Nach“würzen“ nicht schmeckt, fummelt man nun noch – sicher auch erhitzen – Grapefruitsaft und Minze hinein. Diese Geschäftsidee war allerdings seit Jahrhunderten der Kombucha-Herstellung aus Tee und Zucker noch nicht bekannt gewesen.
    Übrigens ist es vergleichbar mit in Fermentation hergestelltem Sauerkraut, welches ein großer Vitamin-C- Träger ist…allerdings nur, bis es erhitzt wird, dann ist es zerstört.
    Quintessenz: Kombucha ist wohl – wie oben erwähnt, ein probiotisches Getränk, aber nur unerhitzt! Leider bleibt das unerwähnt.
    Was wieder mal bedeutet: selber machen!

      1. Obwohl meine Ausführungen nicht die Limonade definieren sollten, die in diesem Punkt also durchaus hätten kritisch ermahnt werden können, las ich also Ihrem Link folgend:
        „…meist mit Kohlensäure versetzt…“
        Nun wollte ich es genauer wissen und habe den Duden befragt. Der schreibt es etwas anders:
        https://www.duden.de/rechtschreibung/Limonade
        Was also könnte Wikipedia mit „meist“ gemeint haben. Nun schaue ich also mal zur Herstellung von „natürlicher Limonade“ beim chefkoch.de und anderen Rezeptanbietern an und finde doch nur, also die, die ich gefunden habe 🙂 eine Herstellung ohne Kohlensäurezusatz.
        Da also das „Meist“ bei Wikipedia nicht weitergehend erläutert wird, könnte es lt. Wikipedia eben zwei Definitionen für Limonade geben…wenn wir die Definition des Dudens mal vergessen wollen.
        Allerdings wird auch weiter unten von der Gesundheitsschädlichkeit der künstlich zugesetzten Kohlensäure geschrieben, was ich bei natürlich vorkommender Gärung nirgends las.
        Und probiotisch, also lebend, was ein LEBENsmittel definiert, kann es nur sein, wenn es nicht über 42 Grad/C (s. Fiebertermometer) erhitzt wird.
        Da die Natur eher fehlerfrei (Ursache-Wirkung), also bioLOGISCH arbeitet, würde ich somit dieses Gärgetränk nicht als Ausnahme ansehen, sondern eher als die Normalität. Ein maschineller Zusatz wäre die also die Ausnahme, wenn auch heutzutage die Regel.
        Möglicherweise hat die neue Kreation ja eine Haltbarkeit von einer oder vielleicht zwei Wochen. Dann wäre der Name „Kombucha“ treffend. Denn danach würde die weitere Gärung garantiert den Deckel hochschiessen.
        Also würde ich resümierend feststellen wollen: Entweder ist es nun eine Limonade ohne Kohlensäure (wie wird die dann konserviert bei Grapefruitzusäzen…?). Vielleicht mit Shakti? Keine Ahnung, was das ist:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Shakti
        Oder es ist Kombucha mit kurzer Haltbarkeit. Dann wäre auch noch der Grapefruitzusatz zu akzeptieren, obwohl ein Kombucha bisher ohne ihn auskam.
        In deutschen Bioläden jedenfalls steht der „Kombucha“ tot in den Regalen. Nix mehr Leben, nix mehr probiotisch, aber gut für’s Geschäft mit so ’nem chicen Namen.

  2. Angegeben wird der Alkoholgehalt von den Herstellern mit 0,5 Prozent, was dem Wert von alkoholfreiem Bier entspricht. Selbst hergestellter Kombucha kann bis zu drei Prozent Alkohol enthalten. Für trockene Alkoholiker ist Kombucha wie jedes andere Gärgetränk wegen der Rückfallgefahr ungeeignet.[Wikipedia]
    Auch motorisierten Verkehrsteilnehmern sollten entsprechende Warnungen gegeben werden.
    Leider hat das bisher niemand getan.

    1. Wie stoppen die die Gärung.Wenn nicht kommen sie auf weit weit mehr als 3%.Mir hat eine Kwass/Brotweinflasche 2.l
      gegeben.Die Flasche war Prall,mit Gärgas.War richtig Gut,laufen konnte ich nicht mehr,Autofahren auch nicht.Zu wie ein Bimmeleisen,passiert mir nicht mehr.
      Das hätte ich Getränk,nicht mal im Traum zugetraut.

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