Konten der Familie Dresch gesperrt

Nueva Toledo: Die Staatsanwaltschaft hat eine Verfügung erlassen, bei der alle Konten der Familie Dresch gesperrt wurden. So soll eine Lösegeldzahlung vermieden werden. Die Angst wächst unterdessen in der Gegend vor weiteren Repressalien durch Kriminelle.

Federico Delfino, Staatsanwalt von der Anti-Entführungsabteilung, hat den Beschluss umgesetzt. Er bestätigte gestern, dass das Vermögen der Familie blockiert worden sei. Jedoch können weiter Gehälter an Angestellte beglichen werden oder Bezahlungen von sonstigen Dienstleistungen erfolgen.

Auf diese Weise soll eine Lösegeldzahlung für den entführten Siedler Alecio Dresch und seinem Enkel Leonardo Farias Dresch vermieden werden.

Die vorbeugende Maßnahme ist im Anti-Entführungsgesetz Nr. 4005 vorgesehen.

Anfänglich kommunizierten die Kidnapper mit dem Mobiltelefon von dem Siedler und verlangten ein Lösegeld in Höhe von 300.000 US Dollar. Später wurde die Summe auf 250.000 USD reduziert.

Seit 28. Oktober gab es aber keine weitere Kontaktaufnahme der Entführer mit Familienangehörigen.

Am vergangenen Samstag wurden im Zusammenhang mit dem Fall sechs Verdächtige verhaftet. Sie sitzen bereits im Regionalgefängnis von Ciudad del Este ein. Trotzdem gibt es noch keine Spur von den Entführten. Die Ermittler erhoffen sich durch weitere Verhöre der Festgenommenen den Fall bald lösen zu können.

Wochenblatt / ABC Color

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