Kooperative Carlos Pfannl an Aufforstungsprogramm beteiligt

Kolonie Independencia: Die Organisation “A Todo Pulmón, Paraguay Respira“ präsentierte eine Lösung der Probleme im Raum Independencia, Guairá, wo Wasserkanäle ohne den Schutz von Wäldern sind.

Das Projekt nennt sich: “Anwendung von zwei strategischen Achsen für die Erhöhung und den Erhalt der Wälder im Naturschutzreservat Ybytyruzú und seiner Pufferzone im Bezirk Independencia“.

Die Initiative wird von der Nichtregierungsorganisation A Todo Pulmón dank der Finanzierung über den Tropenschutzwaldfond und einer Beteiligung der Kooperative Carlos Pfannl in den nächsten 30 Monaten durchgeführt.

In einer Presseerklärung wurde mitgeteilt, dass das Projekt die Aufforstung in verschiedenen Forstwirtschaftssystemen vorsieht. Im Rahmen dessen soll die Waldabdeckung des im Einflussbereich der Kolonie Independencia gelegenen Naturreservates erhalten, bereichert und vergrößert werden.

Victor Ibarrola, Geschäftsführer von A Todo Pulmón, erklärte, dass mit diesem Projekt vor allem die Wiederaufforstung im Departement Guairá verstärkt werden könne. Vielmals hätten Brände schon große Bereiche des Schutzgebietes zerstört.

„Wir setzen unsere Arbeit in dieser Hinsicht weiter fort. Insbesondere sollen lokale Produzenten bei dem Vorhaben mit eingebunden werden. Viele zeigen in dem Sektor der Entwicklung großes Engagement, seit wir solche Aufforstungsprogramme begonnen haben. Jetzt ist das Projekt fertig durchgeplant, das heute Realität ist“, erklärte Ibarrola.

Der Start von der Initiative erfolgte am Mittwoch in der Kooperative Carlos Pfannl. Mit dabei waren bei der Präsentation Behördenvertreter, Geschäftsleute, lokale Produzenten und Bewohner der Region.

Wochenblatt / Ultima Hora

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8 Kommentare zu “Kooperative Carlos Pfannl an Aufforstungsprogramm beteiligt

  1. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    Na da bleibt nichts weiter als Freude zu empfinden und Dank zu sagen an A Todo Pulmón, Coop Carlos Pfannl und dem Wochenblatt für den Bericht – sofern das nicht nur hohle Phrasen sind.
    Das Irrenhaus-Beobachtungs-Institut freut sich jedenfalls immer wenn Menschen – entgegen dem sich exponentiell kumulierenden, globalen Irrsinns – Sinnvolles realisieren.
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/21/ruckkehr-zur-naturlichkeit/
    https://dudeweblog.wordpress.com/2015/06/18/der-natur-garten/

  2. Eigentlich wollte ich die Meldung zur Cooperative Carlos Pfann l von vor 3 Tagen kommentieren, aber ich komme an den Artikel nicht mehr ran, dieser Artikel ist aus dem Archiv ausgeblendet, obwohl erst 3 Tage alt. Komisch! So kommentiere ich die Angelegenheit der Cooperative eben hier.
    Zur Cooperative: Schön öfter wurde (von offenbar interessierter Seite) versucht, die Cooperative Carlos Pfannl „krankzureden“, bisher und hoffentlich auch künftig vergeblich. Aus unserer Sicht ist diese Cooperative eine der gesündesten in ganz Paraguay, und da gibt es natürlich eine Menge Neider. Wir selbst sind seit fast 10 Jahren Mitglied der Cooperative Carlos Pfannl, und wir sind vom ersten Moment bis heute rundum zufrieden und glücklich. Zu jeder Zeit wurden wir ausgesucht freundlich behandelt, alle Vereinbarungen, ob mündlich oder schriftlich, wurden ausnahmslos eingehalten. Als nicht mehr ganz neue Mitglieder sind wir durchaus mit der Entscheidung einverstanden, Neumitglieder bezüglich einer neuen Geldanlage auf eine Warteliste zu setzen.
    Das ist geradezu das Gegenteil eines Schneeballsystems. Bei einem Schneeballsystem ist man ja gerade auf neue Geldmittel angewiesen und wird diese sicherlich nicht abweisen. Wenn neine Cooperative aber genügend eigene Einlagen hat und Neueinlagen erst mal nicht benötigt, spricht das doch nur für das solide Wirtschaften und die finanzielle Stabilität dieser Cooperative.
    Niemand kann es allen Recht machen. Man muss aber auch mal mit Enttäuschungen fertig werden (wie z. B. gerade keine gut verzinste Einlage tätigen zu können), ohne sich gleich mit Schmutz und unseriösen Behauptungen gegenüber einer unangefochten seriösen Institution hervorzutun.
    Wir waren und sind rundum zufrieden mit unserer Cooperative und mit Wilfried Metzinger und seinen Kolleginnen und Kollegen. Wir haben in speziellen Situationen hervorragende Hilfe bekommen und sind zu großer Dankbarkeit verpflichtet. Unser Vertrauen ist ungebrochen.

    1. So viel dick aufgetragenes Lob macht schon wieder mißtrauisch. Kein Bank- bzw. Kreditinstitut würde auf die Idee kommen Anleger abzuweisen. Also was steckt in Realität dahinter? Realität ist, eine paraguayische Kooperative kann in keinster Weise mit einer Volks- und Raiffeisenbank verglichen werden. Daß hiesige Kooperativen sich in Umweltschutz, Aufforstungsmaßnahmen und sonstigen ähnlichen Aktivitäten beteiligen ist zwar sehr löblich, steht aber ganz klar den Zielen von hohem Gewinn und Sicherheit für das Kapital bzw. den Rücklagen, die sich ja aus den Einlagen der Mitgliedern speisen, entgegen. Nehmen wir doch das Beispiel „Aufforstungsprogramme“ Bis hier ein Ertrag erzielt werden kann vergehen mindestens 15 – 25 Jahre. In der Zwischenzeit könnte sich diese Form der Anlage in NCHTS auflösen, durch Insekten- und sonstigen Krankheitsbefall oder durch Flächenbrände. Wer also sein Geld bei einer Kooperative ganz allgemein anlegen möchte, dem sollten diese Risiken auch vor Augen stehen. Ein anderes, nicht minder wichtiges Kriterium ist die Frage nach der Einlagensicherung je Anleger und wer dafür haftet. Außerdem muß ein Anleger natürlich Mitglied der Kooperative werden und entsprechen der Höhe seiner Anlagen eine zinslose Einlage tätigen. Der hierfür entgangene Zinsgewinn ist von den Zinserträgen der getätigten Anlagen in Abzug zu bringen. Meine Frage ist, würde in Deutschland/Österreich/Schweiz ein Kapitalanleger jemals auf diese Art und Weise sein Geld anlegen? Wer allerdings sich in Paraguay in erster Linie sozial- und umweltfördernd einsetzen möchte, dem sind möglicherweise Kriterien wie Rendite und Sicherheit nicht so sehr wichtig. Ich will die Kooperativen damit nicht schlecht reden, sie haben ganz béstimmt einen hohen Stellenwert innerhalb der Gesellschaft und sind auf dem flachen Land beinahe alternativlos. Doch es gilt eben immer alle Seiten einer Medaille zu betrachten.

  3. Eine Aufforstungsiniziative sollte ja auch nicht gewinnorientiert sein, so wie bei all den Eukalyptusfarmen hier. Wenns um Pulmon geht, sollten einheimische Bäume gepflanzt werden, da gehts nicht um Profit? Vielleicht gehts aber darum, schlicht ständig in der Opposition zu sein, da ja alle aussenrum „Ungläubige“ sind?

      1. Ich als gläubiger Buddhist glaube fest an die Cooperativas. Basta. Was meinen diejenigen dazu, die an Logorrhoe leiden? Ich rufe dieisen zu: Kush mir in Toches!

    1. Schauen Sie sich mal die Rendite in den drei Ländern an und vergleichen Sie die mal mit der Kooperativen. Obendrein wird prtognostiziert, dass spätestens in 4 Jahren der Euro zusammen bricht, wo ist da wogl die bessere Rendite?

  4. Ich hoffe nur, dass es nicht schon wieder um Eukalyptus geht; denn die schädigen den Wasserhaushalt und die einheimischen Bäume sind auch viel wertvoller und wenn dann eine Forstwirschaft betrieben wird, wo immer nur einige Bäume gefällt werden und entsprechend nachgepflanz#t werden ergibt sich langfristig auch noch den besten Profit

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