Kooperative Carlos Pfannl auf dem Weg nach oben

Kolonie Independencia: Eugen Eschgfäller, Geschäftsführer der Kooperative Carlos Pfannl, stand für ein Interview zur Verfügung und berichtete über das abgelaufene Jahr 2020. Die Genossenschaft ist trotz des Pandemie-Jahres weiter auf dem Weg nach oben.

„Auf wirtschaftlicher Ebene stehen wir auf gesunden Beinen. Trotz des schwierigen Jahres in Bezug auf Covid-19 konnten wir in einigen Bereichen sogar Rekorde brechen“, berichtete Eschgfäller.

Die Tierfutterproduktion, die Vermittlung beim Verkauf von Zuckerrohr sowie die Geflügelproduktion sind eines der Hauptzweige der Kooperative Carlos Pfannl. Hinzu kommen die Finanzierungsangebote oder Anlagemöglichkeiten der Genossenschaftsbank.

„Bei dem Verkauf und der Produktion unserer Hähnchenmarke Pollo del Corral konnten wir Rekorde erzielen. Anfangs der Pandemie mussten zuerst vier Kühlcontainer gemietet werden, weil der Absatz stagnierte. Es gab aber dann Zeiten, da mussten die Hühner nicht mehr eingefroren und gelagert werden, sondern kamen sofort auf den Markt, weil die Nachfrage so hoch war. Die Steigerung beim Verkauf in unserem Geflügelsektor beträgt seit 2016 mehr als 14%“, erklärte Eschgfäller weiter.

Der Umsatz und natürlich auch Gewinn im eigenen Supermarkt der Kooperative, den drei Tankstellen, dem Eisenwarenhandel und der Fleischerei stiegen ebenfalls an.

„In Zukunft hält hier auch das moderne Zeitalter an. Wir werden, wie in anderen Kooperativen schon, auf die bargeldlose Zahlung umstellen. Das heißt, das Kooperativenmitglied zahlt nur mit der Angabe seiner Mitgliedsnummer und unter Vorlage der Cedula“, sagte der Geschäftsführer weiter.

Viel Zuspruch erhält weiterhin das Angebot des Mobilfunkunternehmens Tigo, mit dem Partnerverträge in der Kooperative abgeschlossen werden können und natürlich die Finanzangebotsmöglichkeiten bei neuen Smartphones.

„Am Anfang der Pandemie wusste keiner, was so auf uns zukommt, jedoch gab es keine größeren Schwierigkeiten. Wir haben, wie andere Geldinstitute auch, das Limit beim Bargeldabheben begrenzt, jedoch kann jeder die Summe haben, die er möchte. Dann wird ein Scheck ausgestellt und er muss ihn dann einfach bei der zuständigen Bank einlösen“, erklärte Eschgfäller.

Wochenblatt

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