Kooperative unter dem “Verdacht“ der Geldwäsche

San Cristobal: Eine angesehene Kooperative, bei der auch viele Deutsche und Brasilianer ihr Geld angelegt oder Kredite ausbezahlt bekommen haben, ist in das Visier der Geldwäsche geraten.

Die Intervention der Genossenschaft San Cristóbal endet an diesem Samstag, dem 27. August und der Präsident von der Aufsichtsbehörde der Kooperativen (Incoop), Pedro Löblein, bestätigt, dass sie einen “Verdacht auf Geldwäsche“ gefunden haben.

In Kontakt mit dem Radiosender Monumental 1080 AM sagte Löblein, dass die Intervention bei der fraglichen Genossenschaft diesen Samstag zu Ende sei und sie einen ausführlichen Bericht von mehr als 500 Seiten haben, der der Incoop vorgelegt und auch an die Staatsanwaltschaft sowie Behörde für Geldwäsche (Seprelad) geschickt werde.

„Viele der Dinge, die damals vermutet wurden, haben sich bestätigt, alles wird an die Staatsanwaltschaft und Seprelad geschickt“, erklärte Löblein weiter.

Er wies darauf hin, dass “sehr schwerwiegende Vorkommnisse und ein Geldwäscheverdacht“ festgestellt worden seien, wie unter anderem das Einziehen von Sparguthaben ohne die gebotene Sorgfalt und die Gewährung von Krediten, die das 100-fache der Zahlungsfähigkeit des Begünstigten überstiegen habe.

Wochenblatt / NPY / Twitter

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1 Kommentar zu “Kooperative unter dem “Verdacht“ der Geldwäsche

  1. Uiui, das stand ja vor vielen Monaten schon einmal hier. Hat wohl etwas gedauert. Schlecht, den San Cristobal ist eine der größten Cooperativen hier im Lande. Hoffentlich bekommen die Menschen wenigstens ihr Geld. Wenn Geldwäsche, dann sollte ja genügend Plata vorhanden sein. Einlagenschutz bei Banken ist glaube ich um die 30.000 €, bei Cooperativen etwas weniger. Wird pro Minimallohn * x berechnet.

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