Kooperativen im Chaco verteidigen Änderung bei der Landnutzung

Filadelfia: Die drei Produktionsgenossenschaften im Chaco begründen ihre produktive Entwicklung in dieser Region des Landes angesichts der Proteste gegen die Entwaldung in der Region Occidental.

Sie versichern, dass sie unter den Vorgaben der Umweltgesetze arbeiten und sie zusätzlich auf den Schutz der Wälder achten.

Die im Chaco tätigen Produktionsgenossenschaften, Chortitzer, Fernheim und Neuland, werden als “Verwalter und Entwickler des Chaco“ bezeichnet.

„Die Förderung der ganzheitlichen Entwicklung des Chaco boomt. Sie ist für 30% der Milchproduktion des Landes und 45% der Fleischproduktion verantwortlich. Wir hören also nicht auf, Schmerzen zu empfinden, wenn wir sehen, dass man davon spricht den Chaco zu retten, weil wir uns fragen vor wem?“, erklärten die Kooperativen in einem gemeinsamen Kommuniqué.

Sie betonen das berechtigte Anliegen der Bürger in städtischen Gebieten, sie versichern jedoch, dass “der Chaco unser Zuhause ist“, und sagen, dass genau diese Produzenten die Einhaltung der Umweltgesetze überwachen.

„Die meisten Änderungen in der Bodenbewirtschaftung im Chaco werden im Rahmen der geltenden Umweltgesetze und -vorschriften durchgeführt“, und begründen sie unter Bezugnahme auf das Gesetz Nr. 422/73 (Paraguayische Forstwirtschaft).

Dies ermöglicht die Rodung in der Region Occidental von 20 Hektar Ausdehnung unter der Bedingung, dass ländliche Betriebe 25% der natürlichen Wälder behalten. „Die Rodungen, die bei der Änderung der Landbewirtschaftung auftreten können, die heute weithin als Abholzung bezeichnet wird, ist die Erschließung von Landbesitz, das von Landwirten erworben wurde und somit Privatbesitz sind“, heißt es in der Erklärung.

Sie kritisierten, dass man sich nur auf das konzentriert, was im Chaco passiert, weil sie mit Schmerzen sehen, “wie das Land in der Region Oriental missbraucht wird“, in dem umfangreiche Sojaplantagen entstehen.

„Wir verurteilen jegliche illegale Entwaldung, die im nationalen Hoheitsgebiet existiert, in der Regel zur Holzgewinnung, ohne Investitionsplan, ohne Umweltgenehmigung und aus keinem anderen Grund, als den Wert von Holz zu vermarkten“, betonten sie.

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1 Kommentar zu “Kooperativen im Chaco verteidigen Änderung bei der Landnutzung

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    Vorab zur Person des Gustav T Sawatzky sollte man erwaehnen dass dieser selber wie der Mennonit es nennt, „Traktore hat“. D.i. er hat Maschinen die nachdem die Bulldozer den Wald gerodet haben da auf die Rodung rauffahren und das Land bearbeiten und danach deb Viehbetrieb einrichten (Baumstaemme werden zu Pfosten gesaegt die dann als Zaun errichtet werden (wo die Strausse dann mit Geschwindigkeit gegenlaufen und sich den Hals brechen wie ich letzt einen bei meinem Zaun so vorfand). Also sehr viel Einkommen geht dann den Bulldozerunternehmern und Maschinenunternehmern verloren wenn es ein 0% Rodungsgesetz gibt. Der Durchschnittsmennonit ist davon aber nicht betroffen sondern nur die Reichen Viehzuechter und Maschinendienstleister. Ich schaetze mal das mindestens 40% bis 50% der mennonitischen Maschinendienstleister im Rodungssektor taetig sind oder irgendwie davon profitieren. So auch ebenda dieser Herr Praesident der Kooperative Chortitzer sowie all die anderen Oberschulzen der Mennonitenkooperativen (wennse nicht Pfaffen sind die das Entwicklungsevangelium predigen dann sind sie Lehrer, Maschinendienstleister oder Viehzuechter). Auch unser ehrenwerte Dr. Glatzle ist ein Grossviehzuechter, also haben seine Studien immer eine leichte Gicht und torkeln immer in Richtung pro-Entwicklung (will heissen pro Rodungen).
    Es ist ja doch so einfach auf dem Satelliten zu sehen wie viel Prozent vom Ganzen schon gerodet wurde, was unberuehrt geblieben ist und was nicht. Siehe hier die Satellitenanalyse der University of Maryland http://earthenginepartners.appspot.com/science-2013-global-forest.
    Die meisten roten Flecken sieht man in der Tat im Chaco (aber auch extrem viel in Argentinien, Peru?, USA, Skandinavien und Russland). Danach sind wir schon grob geschaetzt bei 25% Naturschutz angelangt. Ein 0% Rodungsgesetz macht dann Sinn wenn die 25% Naturreserven schon erreicht sind. Nach dem Satelliten duerfte das schon geschehen sein.
    Ein 0% Rodungsgesetz wuerde im Grunde genommen niemand schaden da die Profite sowieso nur den Reichen zukommen und der Viehsektor verschwindend wenig Arbeitsplaetze schafft (mit Ausnahme fuer die Bonzen die sich dann in kuenstlich gegruendete Verwaltungsposten setzen). Ich kenn mennonitische Viehzuechter die haben 1000 Hektar und keinen einzigen Angestellten sondern sogar 60 Jaehrige schwingen sich in den Sattel und machen die Arbeit. So machens die Mehrheit.
    Also die Mennoniten und Viehbarone spekulieren mit diesem darauf dass es „Nachverhandlungen“ geben wird betreffs der 25% Naturschutzklausel im Sinne dass diese progressiv verringert wird. DESWEGEN wollen die kein 0% Rodungsgesetz um eben „nachzuverhandeln“. Mir scheint dass man nach dem Satellitenbild schon bei 75% der erlaubten Rodungen angelangt ist (wovon von den 100% dann 25% Naturschutz stehen bleiben muss). Also wenn da nicht eine Mutwilligkeit dahintersteckt diese restlichen 25% so langsam zu verringern dann koennen sie ja getrost das 0% Rodungsgesetz machen da man ja mit der bestehenden Gesetzgebung sowieso schon am maximalen Rodungslimit ist.
    Aber da auch die Abwaldung eine riesige Geldwaescheindustrie ist mit dem der Viehzuechter sein illegales Geld sauber macht, so wuerde das 0% Rodungsgesetz die kriminellen Organisationen empfindlich stoeren. Der Drogenbaron und korrupte Politiker kauft sich Land dass er dann vom Mennoniten roden laesst. Ein anderen Mennonit bearbeitet mit seinen Maschinen als Dienstleister das Land und verwandelt den Waldboden in Weide. Noch eine anderen Mennonit richtet den Viehbetrieb ein und verwaltet ihn. All diesen gibt der Drogenboss oder korrupte Politiker sein dreckiges Geld dass der Mennonit dann in Form von Dienstleistungsbezahlung in die Kooperative oder BANCOP bringt. Da ist das Geld dann gewaschen und fortan sauber. Auch wenn erst die ersten Kaelber kommen ist das illegale Geld gewaschen. In der Kooperative wird ab eine gewisse Summe obligatorisch gefragt „von wo das Geld kommt“. Ich sagte dann einmal „es isch vom Himmel g’fallen“. Ich wurde verdutzt angeglotzt und nervoes fragte der Kassierer dann „is es jetzt von der Viehzucht oder von der Landwirtschaft?!“. So quasi such dir eins aus. Ich waehlte mir dann „die Viehzucht“. Und so laeuft das. Das ist alles an Kontrolle. Nach dieser Fragerei wird das Geld dann als „sauber“ registriert als Herkunft von der Viehzucht. Das wars dann.
    Und so ueberwachen eben die Produzenten die Einhaltung der Umweltgesetze und Gesetze gegen Geldwaesche. Der Fuchs bewacht da den Huehnerstall. >>dass “der Chaco unser Zuhause ist“, und sagen, dass genau diese Produzenten die Einhaltung der Umweltgesetze überwachen.<<

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