Narajito: Die internationalen Konflikte, wie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die Spannungen am Golf, zeigen bereits erste Auswirkungen auf den lokalen Produktionssektor, insbesondere im Hinblick auf Preise und Betriebsmittel.
Marcos Oliveira von der Kooperative Naranjito wies darauf hin, dass das Hauptproblem nicht nur der Preisanstieg sei, sondern die allgemeine Unsicherheit, die die gesamte Produktionskette betrifft. Diese Situation wirkt sich direkt auf die Kosten für Treibstoff aus, der als entscheidender Faktor für die Logistik von Agrochemikalien, Lebensmitteln und anderen Betriebsmitteln gilt.
Es wurde davor gewarnt, dass diese Konjunktur zu Schwierigkeiten führen könnte, wichtige Produkte zum richtigen Zeitpunkt zu erhalten. Daher werden die Erzeuger aufgefordert, vorausschauend zu planen und ihre Bestellungen frühzeitig abzusichern, um Rückschläge während der Aussaatphasen zu vermeiden.
Darüber hinaus wird ein signifikanter Anstieg der Düngemittelkosten gemeldet, die bereits um etwa 30 % gestiegen sind. Grund dafür sind sowohl die höheren Treibstoffpreise als auch die Ungewissheit über die weltweite Verfügbarkeit von Rohstoffen.
Ein weiterer besorgniserregender Faktor ist die Volatilität der internationalen Märkte, insbesondere bei den Getreidepreisen. Es wurde erwähnt, dass der Markt in Chicago starke Schwankungen aufweist, was sich direkt auf die Rentabilität der Landwirte auswirkt.
In diesem Sinne wurde betont, dass das aktuelle Szenario die Produzenten dazu zwingt, ihre Kosten detaillierter zu analysieren und strategische Entscheidungen in einem Kontext zu treffen, der als untypisch und weltweit hochgradig angespannt gilt.
Abschließend wurde darauf hingewiesen, dass die größte Herausforderung – über den Preis hinaus – darin bestehen wird, die Verfügbarkeit der notwendigen Betriebsmittel für die kommenden landwirtschaftlichen Kampagnen zu garantieren.
Wochenblatt / Itapúa Noticias / Beitragsbild Archiv















