Kriminelle Nachlässigkeit der Stadt Asunción

Asunción: Obwohl die Stadtverwaltung von Asunción Millionen von Guaranies von Steuerzahlern einnimmt, sind sie nachlässig und schaffen es noch nicht einmal die Ampeln der Stadt in Funktion zu halten weswegen am letzten Sonntag ein Rechtsanwalt sein Leben verlor.

Monatlich nimmt das Rathaus der Hauptstadt tausende von Millionen Guaranies ein. Davon sollte aber ein Großteil zur Erhaltung der Stadt investiert werden und nicht in die Gehälter der übergroßen Menge von angestellten Parteifreunden.

Die kriminelle Nachlässigkeit der städtischen Angestellten im Transitbereich kostete Aníbal Sánchez (77), ein bekannter Rechtsanwalt das Leben als er an die Kreuzung der Straßen Iturbe und 2ª Proyectada der Hauptstadt fuhr.

Der Rechtsexperte reiste mit seiner Familie auf der Straße Iturbe und überquerte die Kreuzung mit seinem Mercedes Benz bei Grün. Ein Geländewagen der Marke Nissan, kommend von der Straße 2ª Proyectada, rammte ihn auf der Seite weil seine Ampel nichts anzeigte und so davon auszugehen ist, dass sie abgeschaltet ist.

Die Fahrerin des Nissan, Liza Jazmín Rodríguez Santos (27), überquerte die Kreuzung im festen Glauben, dass die Ampel ausgeschaltet sei. Tatsächlich war die Glühlampe für Rot durchgebrannt.

Verantwortung übernehmen

Der Transitdirektor der Stadtverwaltung von Asunción, Florentín Giménez, übernahm die Verantwortung (der Stadtverwaltung) für den fatalen Unfall. Er sagte die Glühlampen für Grün und Rot waren durchgebrannt.

Untersuchung angeordnet

Der unter Druck geratene Bürgermeister Arnaldo Samaniego (ANR), ordnete eine Untersuchung des Vorfalles an, um festzustellen wer genau die Verantwortung für die Tat trägt.

(Wochenblatt / Abc)

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2 Kommentare zu “Kriminelle Nachlässigkeit der Stadt Asunción

  1. Nicht nur die Angestellten kann man eine kriminelle Fahrlässigkeit vorwerfen, sondern auch der Fahrerin des Nissans. Die scheint ja wohl nach dem Motto gefahren zu sein – „Hoppla jetzt komm ich und wer nicht Platz macht wird runter gerammt“ – so geht das aber auch nicht. Wenn das jeder machen würde, könnte das Wochenblatt aber über sehr viel mehr solcher Unfälle berichten. Auch würden die Zahlen der Verletzten und Todesfälle dann drastisch ansteigen.

  2. ….und unter uns Europäern geht ja die weise Erkenntnis um: Wenn Du über Grün fährst, sei besonders vorsichtig! Mit anderen Worten und gemäss meinem Vor-Kommentator: über jede Kreuzung in jedem Fall mit Vorsicht, denn vieles funktioniert nicht, und es hat viele Irre!

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