La Niña ist in Paraguay installiert

Asunción: Zwei Institutionen, die Direktion für Meteorologie und die Nationale Direktion für zivile Luftfahrt (Dinac) berichteten unabhängig voneinander, dass das Wetterphänomen La Niña sich im Land installiert habe.

Das Klimaphänomen La Niña ist Teil eines globalen Klimakreislaufs. Der Zyklus hat zwei Extreme: Eine warme Phase, bekannt als El Niño und eine kalte Phase, die sich La Niña nennt.

Wenn es aus dem Westen starke Passatwinde gibt, sinken die äquatorialen Temperaturen und die kalte Phase. La Niña beginnt. Im Gegenzug steigt die Oberflächentemperatur des Meeres an, wenn die Passatwinde abnehmen. Dann taucht das Phänomen El Niño auf.

Diese Veränderungen treten abwechselnd in Zeiträumen von durchschnittlich fünf bis sieben Jahren auf. Aufzeichnungen darüber existieren seit vor-spanischen Zeiten.

Der Bericht von der Direktion für Meteorologie und Hydrologie stellt fest, dass sich La Niña in Paraguay installiert hat. Die Temperaturen an der Meeresoberfläche seien angestiegen, aber unter dem Durchschnitt, im Bereich vom Pazifischen Ozean in der äquatorialen Region.

In Bezug auf die Niederschläge und dessen Auswirkungen auf den Paraguay Fluss und andere gibt der Bericht an, dass die historischen Durchschnittswerte an verschiedenen Punkten verglichen worden seien, um mögliche Auswirkungen zu berechnen.

Laut den Prognosen sollen die Flusspegel in Bahia Negra bei 5,47 Meter, in Asunción bei 6,17 Meter und in Pilar bei 6,14 m liegen. Somit könnten kritische Werte erreicht werden. Für Concepción kann der Flusspegel bis auf 6,17 m ansteigen. Er liegt somit noch unter dem Niveau einer Hochwasserwarnung.

Nach den Prognosen des Internationalen Forschungsinstitutes für Klima und Gesellschaft (IRI) wird im Zeitraum von Januar bis März 2018 mit einer Wahrscheinlichkeit von über 70% gerechnet, dass La Niña das Klima beeinflusst. Von Februar 2018 bis April sinkt die Wahrscheinlichkeit auf 60%. Ab Mitte des Jahres soll es einen neutralen Übergang bis in den kommenden Frühling geben, der im September 2018 beginnt.

Dies alles sind nur Berechnungen, die zwar eintreffen können aber nicht müssen. Das Wetter bleibt und ist unberechenbar.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “La Niña ist in Paraguay installiert

  1. Tolle Geologen und Statistiker wirklich. Alles nur Berechnungen, die zwar eintreffen können, aber nicht müssen. Und das erst noch mit Gerätschaften welche dir Römer in Paraguay zurück liesen.

  2. Nun sollte La Nina nicht weniger Niederschläge beinhalten? Seit 12 Jahren Py hats hier noch nie so massiv geregnet in dieser Jahreszeit?

  3. Baut Kanalisationssysteme die funktionieren! Am Schluss der Kanalisation muss eine OEFFNUNG sein damit das Wasser noch vollstaendig abfliessen kann, zum Beispiel in einen Fluss usw.
    (Schoenes Beispiel zu sehen hinter dem neuen Stock in Mariano Roque Alonso! Neue Leitungen verlegt aber nur bis zur Hauptstrasse dort kann das Wasser nicht mehr weiter!)
    El Nino und el Nina sind unschuldig, da versagt der Mensch und nicht das boese Wetter!

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