Lago Ypoa stark kontaminiert

Quiindy: Eine Fabrik soll Abwässer in den Ypoa See geleitet haben, der dadurch kontaminiert wurde. Das Ergebnis, leicht durch seine purpurrote Farbe zu erkennen, ist reversibel, jedoch nur wenn Fabriken anfangen, ihre Abwässer zu klären.

Für die ökologische Katastrophe im Departement Paraguarí ist mutmaßlich die Gerberei Durli Leathers S.A. verantwortlich. Durch das hohe Medieninteresse dürfte auch das Umweltministerium aktiv werden und die Staatsanwaltschaft einschalten. Als Ähnliches in Limpio in einer Lagune passierte, reagierte sogar Hollywoodstar Leonardo de Caprio und forderte ein schnelles Handeln.

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6 Kommentare zu “Lago Ypoa stark kontaminiert

  1. Wie kann man das nur so weit kommen lassen?! Hier waren und sind hochgradige Verbrecher am Werk und werden von ihren politischen Amigos gedeckt. Alle gehören lebenslänglich hinter Gitter, ohne Erbarmen.

    1. Dem schließe ich mich an. Immer mehr Gewässer sind betroffen und dadurch auch der Boden und die Lebensmittel. Die Fabriken vergiften auch ihre eigenen Leute und die Leiter sich selbst. Man muss wirklich blind durch Geldsucht geworden sein, um nicht zu sehen und zu verstehen, was man anrichtet. Diese Leute sind eine Gefahr für sich selbst und für ihr komplettes Umfeld.

    2. Wo sind jetzt die erfindungen, patente und ideen? Es geht eben nur um wirtschaft. Die impfungen kann man auch gleich rein schmeissen, speziell die leeren spritzen wenn man dauernd auffrischen muss weil ein ewiges negocio gebraucht wurd. Ist ja eh egal. Gesundheit, gesundheit und usa und eu behaupten noch, dass man mit so einem system nachhaltig sein kann.
      Ein dummer witz, nicht mehr.

  2. Huldreich Ritter von Geilfus

    Protektionistische Mafia Strukturen beginnen meist mit der Gruendung eines Munizips. Da sitzen dann die Narcopolitiker drinnen die mit den Fabriken gemeinsame Sache machen.
    Ich meine die grösste Lederfabrik Cencoprod macht ja dasselbe nur in den Paraguayfluss – und das sind Mennoniten. Meint man denn die klären das Wasser?
    So jetzt wissen sie warum mandie Weltfabrik nach China ausgelagert hat. Sollen sie doch ihre eigene Umwelt zerstoeren. Im Flussunterlauf nach solcher Fabrik moechte ich mein Trinkwasser nicht haben. Man schuettet ja direkt Chemikalien in die Maschinen die unmoeglich sogardurch Klären ganz neutralisiert werden.

  3. Vom Fall des Falles in Limpio habe ich damals auch vernommen. Das Wasser der Lagune sah auf dem Artikelbild ganz ähnlich aus. Leider habe ich nie erfahren, ob es die Staatsanwaltschaft geschafft hat jemanden anzuklagen. Und auch hier werdens wieder nichts und niemanden finden können.

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