Land verkauft, größter Fehler der paraguayischen Bauern

Horqueta: Sehr viele Landarbeiter oder Bauern haben in der Vergangenheit ihre Ländereien verkauft und sind in die Städte gezogen, wo sie von Unterstützungszahlungen des Staates leben. Dies war ein großer Fehler.

Arnaldo Mendoza, Koordinator der Organisation umweltfreundlicher Bauern (OZAE) ist fest davon überzeugt, dass diese Immigration zur Stadt hin ein riesiger Fehler war. Die ehemaligen Bauern leben nun in den Vororten der Hauptstadt und bekommen monatlich Hilfszahlungen aus dem staatlichen Hilfsprogramm Tekoporã. In Hinblick auf den morgigen „Tag des Bauern“ haben sie nicht viel zu feiern.

„Wer einmal diesen Schritt getan hat“, so Mendoza, „hat ihn sicherlich schon wieder bereut“.

Ein Grund weswegen viele Bauern ihre Ländereien in der Zone zurückließen waren die fehlende Unterstützung der Regierung, welche eine Produktion samt anschließenden Verkauf garantiert. Auch unter Präsident Cartes wurde nicht ein Programm eingeführt, welches dem Bauern eine gesicherte Existenz durch eigene Produktion ermöglicht.

Die Mitglieder der OZAE sind Bauern aus den Ortschaften Capitán Giménez und Alfonso Cue, die Getreide, Früchte, Gemüse und andere Lebensmittel produzieren, ohne den Einsatz von Pestiziden. Die garantiert gesunde Produktion sind Früchte eigener Weiterbildung, denn von Seiten des Staates kam bisher nichts.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Land verkauft, größter Fehler der paraguayischen Bauern

  1. „…fehlende Unterstützung der Regierung, welche eine Produktion samt anschließenden Verkauf garantiert“ ? ? ?
    Und welcher Staat tut dies sollten sich die Damen und Herren ex-Landwirte einmal fragen.
    Es ist ja schon gemein, ich sitze den ganzen Tag unter einem Baum und warte bis die Früchte reif werden und dann garantiert mir der Staat nicht einmal einen anschließenden Verkauf. Vielleicht könnte ich meine fünf Buchstaben in die Höhe bringen, mit ein paar Freunden etwas auf die Beine stellen. Ach so, weiß ja nicht wie das geht, kein Vorwurf, der Staat hat mich nichts gelehrt. Und Freunde, die einem nicht bei erster Gelegenheit über den Tisch ziehen werden, gibt es hier keine.

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