Liebe ist Liebe: Studenten mahnen sexuelle Vielfalt an

Asunción: n einer der traditionsreichsten öffentlichen Fakultäten des Landes entschied sich eine Gruppe von Studenten, das Problem der Diskriminierung der sexuellen Vielfalt sichtbar zu machen und eine Wand mit den Farben der LGTBI-Flagge zu bemalen.

Diese Mauer befindet sich gegenüber der Fakultät für Rechtswissenschaftlichen an der Nationalen Universität von Asunción (UNA) und zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen symbolischen Wert für diejenigen hat, die in dieses Studienhaus kommen, weil sie zur Propaganda verwendet wird für Kandidaten, die das Studentenzentrum präsidieren oder sogar Anhänger von Alfredo Stroessner sind und starken Einfluss ausüben.

An diesem Donnerstag erwachte dieses Wandbild mit den charakteristischen Farben der Flagge der homosexuellen Gemeinschaft und übertrug damit die konservative “Tradition“. Außerdem konnte man den Satz lesen: “Liebe ist Liebe“

Die Verantwortlichen gehören zum “kulturellen Zirkel für Rechte“ an der UNA. Auf diese Weise, wie sie erklärten, “will man die Intoleranz aufzeigen, weil wir verstehen, dass Fragen der sexuellen Vielfalt bei den Geschlechtern nicht gleichgültig sein können“.

In einem Statement erklärte einer der Verantwortlichen für den Slogan, der Universitätsstudent Daisy Hume, dass das Wandgemälde letzte Nacht erstellt worden sei, um die Problematik der LGTBI sichtbar zu machen und der Intoleranz gegenüberzustellen, mit der die Fakultät im Rest des Landes, der USA und der ganzen Welt konfrontiert sei.

„Es gibt eine ständige Diskriminierung, es ist ein Sektor, der unterdrückt und vergessen wird. In der Fakultät gibt es keine Klagen über Diskriminierung, weil es ein verstecktes Thema ist und von der Fakultät nicht gesehen wird“, sagte Hume.

Das Wandbild erhielt bisher viele positive Bewertungen in sozialen Netzwerken, vor allem von anderen Studentenvereinigungen, war aber auch Gegenstand von Kritik.

Wochenblatt / Hoy

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18 Kommentare zu “Liebe ist Liebe: Studenten mahnen sexuelle Vielfalt an

  1. Niemand hat ein Leeres Herz.Weil die menschen sich nicht kümern um ihr Herz wohnt da derjenige der weiss das er wenig zeit hat und redet ihnen ein das ihre gefühle der liebe gott sind weil liebe nicht sünde sein kan ,dabei sind es nur fleischliche triebe und im fleisch sind die mensche wegen der sünde.
    Die Herrlichkeit gottes wohnt nicht im fleisch:Dieses leben ist so kurz und die menschen tauschen diese kurzen freuden gegen die herrlichkeit gottes weil sie die wahrheit nicht suchen und erkennen das sie verlohren sind und rettung brauchen.
    Denn das Herz dieses Volks ist verstockt, und sie hören schwer mit den Ohren und schlummern mit ihren Augen, auf daß sie nicht dermaleinst sehen und mit den Augen und hören mit den Ohren und verständig werden im Herzen und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe.“ Apostelgeschichte 28.27

    1. tolle Story. Aber Kirchengesang und Thema Demonstration für sexuelle Selbstbestimmung gehören nun wirklich zusammen wie Faust auf Auge. In dem Sinne, was soll der Bibel-Spam?

      1. Mein Herr nennt das gehorsam und nicht spam und es giebt nur einen weg aus der sünde und wer redet von kirche?
        Also auch ihr: wenn ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist. Lukas 21.31

    1. Das ist die Massenpsychose. Menschen tun das, weil sie keine anderen Interessen / Aufgaben haben, um sich dabei wohlzufühlen. Sie schaffen sich ihr eigenes „Wohlfühlgefühl“.
      Echt armseelig.

  2. Es ist an sich nicht rot grün sondern neoliberal. Die CDU regiert in Wahrheit genau so und noch ärger, bedient sich nur dieser Strömungen, die sie selbst erschaffen hat. Grenzenlose Einheitswelt und ein Konsummensch. Freie Fahrt für die Wirtschaft und l’economie est moi. Die Philantrophen Milliardäre investieren der Himmel weiß wie viel Geld in die Jugend damit genau solche herauskommen. Da werden dann ganze Zeitungen und Sender gekauft.
    Den Anfängen wehren kann man hier nicht mehr, weil wir schon mitten drinnen sind, es müssten bereits einige Schritte zurück gemacht werden. Es geht auf allen Ebenen nur mit mehr Nationalstaat aber nicht mit liberal, modern, offen, tolerant etc. was auch immer also nicht mit privatisieren. Dieses Wort ist immer gleich mit globalisieren und internationalisieren. Wer also so denkt, wählt und handelt, der ist selbst der Anfang.

  3. Die Studenten der Rechtswissenschaften sollten eher gegen die korrupte Justiz protestieren und nicht so einen Schabernack veranstalten. Erste-Welt-„Probleme“ in Paraguay lösen nur Gelächter aus.

    1. Vergessen Sie nicht, Ihr compatriota Alfredo Stroessner (bzw chavolai-Diktator mit Migrationshintergund) hat selbst eine stärke LGBTI Verfolgung in Paraguay geführt. Das sind keine Erste-Welt Probleme.

      1. Alfredo Stroessner war ein Paraguayer und kein compatriota, wobei Sie recht haben, Philipp ist ja Deutscher und Paraguayer. Hat Ihnen sicher Ihre Glaskugel verraten. Und zwar der erste Paraguayer, dem ich über den Weg laufen getraue, bei andren mach ich vorsichtshalber schon mal die Faust. Dass Alfredo Stroessner waschechter, was den sonst, Paraguayer war erstaunt mich daher wenig.

    1. Nett – also willst du alle Gleichgeschlechtlichen oder die, die vielleicht anders sind als du, umbringen – vielleicht vergasen oder steinigen wie in Brunei? Das hatten wir schon mal in D – und das möchtest du wieder haben, ein totalitäres Regime, das gegen alle „andere“ vorgeht? Hast du blondes Haar – wenn nicht, kann das dann schief gehen. Da kommst du leicht in den Verdacht J oder Sinti oder Roma zu sein. Oder hast du etwas schiefstehende Augen – noch schlimmer, ein Slawe. Tja, das sieht nicht gut aus, mein Freund. Lasst die Menschen lieber tun, was sie möchten.

      1. Rassismus und Vorurteile jeder Art gibt es in allen Kulturen und Völkern und wird es auch immer geben. Dagegen gibt es kein Heilmittel. Je mehr also auf einen Multi Kulti Haufen um so ärger und umso unkontrollierbarer wird es. In Frankreich gab es gerade den Fall wo aufgrund von Fakenews Jagd auf Roma gemacht wurde. Raten sie mal von wem? Daher muss natürlich nationale Politik gemacht werden weil der Mensch sich selbst so definiert. Jeglichen nationalen Ansatz sofort mit der Hitlerzeit abschmettern zu wollen, zeigt, dass man für Politik nicht geeignet ist.

    2. Mit Trump, Bolsonaro, Le Pen und Konsorten ist und wird natürlich alles besser.
      Und auch die Wirtschaft wächst stärker, denn wenn man den Regenwald abholzt, kann man gewinnbringende Monokulturen errichten. Und ist ja auch egal, wenn Umweltkatastrophen wie Dürre zunehmen und der Regenwald zur Wüste wird. Ist ja nur die Lunge der Welt, aber wie gesagt, vollkommen Wurst. Denn in 200 Jahren können sich die nachfolgenden Generationen ja eh ganz easy auf einem anderen Planeten ansiedeln. Also vollkommen egal wenn die Erde unbewohnbar wird.

      1. Wir leben im Zeitalter des Neoliberalismus. Es waren Schröder und Fischer welche Hartz 4 einführten. Abgesehen davon wäre No Border, No Nation, Gender, Freier Sex für alle jederzeit und überall für die Umwelt inwiefern besser? Der Kapitalismus braucht stetiges Wachstum weshalb alle Parteien egal welcher Farbe auch so regieren.
        Was Sie hier meinen ist das Bevölkerungswachstum auf einem Planeten, der nicht mitwächst. Das ist auch meine Meinung, aber da müssten wir eine neue Partei gründen, denn mit diesem Thema beschäftigt sich niemand. Liegt vermutlich daran, weil es das einzig wesentliche ist.

  4. Diese Problemchen möchte ich auch haben (ständige Diskriminierung, unterdrückt und vergessen wird).
    Aber wenn man nur solche Problemchen hat, dann weist man halt alle zwei Tage auf diese Problemchen hin.
    Dennoch werden sie es im katholischen Land schwer haben, ihren Verfall der Moral und Sitten in der Bevölkerung zu verankern.
    Viel wichtiger würde ich eine Demo für folgendes echt schwerwiegende Problem finden: Macht man eine Kekspackung auf, dann hast ne Riesenschweinerei, alles voller Krümel. Man sollte die Verpackungsindustrie endlich auf die ständige Diskriminierung und Unterdrückung der Keks-EsserInnen hinweisen, die oft vergessen wird. Wer macht mit?

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