Liebe Menschen verstehen sich

Asunción: Wer etwas über die Werte von Familie und Ehe wissen will sollte auf die Erfahrung von Pater Ángel Espinoza zurückgreifen. “Liebe Menschen verstehen sich“ lautet sein Motto, das er in der Welt bringt.

“Liebe Menschen verstehen sich“ heißt der Vortrag, den der mexikanische Priester Ángel Espinosa de los Monteros heute Abend um 19.00 Uhr im Auditorium des Metropolitan Seminary halten wird. Als Eintritt müssen 50.000 Guaranies pro Person gezahlt werden.

Der Priester wurde 1966 in Puebla (Mexiko) geboren. Er studierte Philosophie an der Päpstlichen Gregorianischen Universität in Rom und Theologie am Päpstlichen Athenaeum Regina Apostolorum, wo er einen Bachelor in Moraltheologie mit Spezialisierung auf Bioethik erhielt. Er hat einen Master in klassischen Geisteswissenschaften vom Institut für humanistische Studien in Salamanca (Spanien). Der Priester hielt Vorträge über Ehe- und Familienwerte. Die Familie ist das Zentrum seiner Reflexionen und Konferenzen.

Wochenblatt / ABC Color / Nayaritenlinea.com

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5 Kommentare zu “Liebe Menschen verstehen sich

  1. Alles blanke Theorie! Wie sollte ein katholischer Priester jemals über Ehe etwas referieren können, das Ehepartnern im praktischen Zusammenleben wirklich hilft. Nur wer selbst praktische Erfahrungen im Eheleben sammeln konnte, ist ein glaubwürdiger Ratgeber.

    1. na, in erster LInie sollte es doch wohl darum gehen, ihm zu helfen. 50000 Eintritt für einen Vortrag des Sohnes Gottes, denn das sollen die Priester ja wohl sein, ist schon ein happiges Sch..stück. Dafür hätte er einen Klingelbeutel ziemlich lange herumgehen lassen müssen. Was sagt denn sein Gott dazu, dass er die armen Gläubiger so ausnimmt? Ist das in seinem Sinne? Muss er nicht als Sohn Gottes das umsonst tun, denn er wird ja quasi von Gott bezahlt?
      Na los, liebe Gottesanbeter – ich warte auf Antworten!

      1. Sie sollen eine Antwort bekommen: 1. Von Luft und der Liebe kann kein Mensch leben, auch Priester nicht. Wie sonst sollen anfallende Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Fahrtkosten bestritten werden? Für die GS 50.000 bekommen die Seminarteilnehmer eine Gegenleistung. 2. Sicherlich kann man darüber streiten, ob es psychologisch gut ist, eine offizielle Seminargebühr zu verlangen. Ich persönlich finde es nicht gut. Da halte ich es besser mit vielen Einrichtungen der evangelischen oder freikirchlichen Gemeinden, die es meist den Seminarteilnehmern überlassen was sie spenden wollen. Das hat keinen „Geschmack“ und bietet solchen Leuten wie Sie es sind keine Gelegenheit polemische Kommentare abzugeben.

  2. @Simplicus
    Na doch hat er theoretische Erfahrungen im Geiste. Praktische Erfahrungen wohl nicht. Aber um ein Konzept zu begreifen bedarf es ja nicht der Praxis sondern der Theorie. Setzt man den Glauben gleich mit Theorie und die Praxis gleich mit dem Fleische, so wird doch schnell klar dass der ledige Pfaffe sehr wohl als Eheberater fungieren koennte. Waere da nicht dass er Katholik waere denn deren Mittlerschaft zwischen Gott und Mensch ist ja nicht gerade gemaess der Bibel – dieselbe Bibel uebrigens wie auch die Protestanten haben denn die Katholiken duerften die Reina Valera in Spanisch gebrauchen die noch auf den Textus Receptus basiert und daher eine bessere Uebersetzung ist als alle modernen „protestantischen“ Uebersetzungen in Deutsch (mit Ausnahme der Schlachter 2000 und anderer von 1900 und vorher). Die Katholiken praktizieren nur dasselbe wie die Mennoniten heute: passt ihnen ein Bibelvers nicht wird nie darueber gesprochen, er wird uebergangen, hinwegrationalisiert und dessen Sinn verdreht – Schwamm drauf und totgeschwiegen und weg isser aus den Koepfen der „Glaeubigen“ und wirkt nicht mehr systemstoerend. Man bemerkt einen drastischen Schwenk hin zum Katholikentum bei den modernen Mennoniten und alte Uebel gegen die gerade die Reformation gerichtet war werden heute neuerdings wieder aufgewaermt – so verkauft es sich besser das Fleisch, die Milch und die Agrarprodukte in der Grossen Oekumene und ueberkonfessionalen Organisationen. Z.B. die Universidad Evangelica de Paraguay dachte ich waere exklusiv eine mennonitische Universitaet nur damit ich, oh graus und schreck!, feststellen musste dass dieses eine weitgefaecherte ueberkonfessionale Vereinigung ist wo sogar die Adventisten mit drinnen stecken – die 7 Tages Adventisten vertreten die Irrlehre der Wiederinkraftsetzung des Alten Testaments, d.i. des Gesetzes Mose, das durch die Apostel und Jesus erfuellt, fuer Null und Nichtig erklaert wurde als gueltiges Gesetz mit Zwangkraft, aber sehr wohl den Willen Gottes wiederspiegelt dessen Gebote aber oft neueingesetzt wurden im Neue Testament und via dessen Teile dessen INHALTes wiederum Gesetz ist fuer Christen aber nicht als Kodex gueltig ist sondern durch das Neue Testament ersetzt wurde welches viel strenger ist als das Alte Testament.
    Es geht den Katholiken vor allem darum intakte Ehen zu foerdern um mehr Kirchgaenger zu bekommen und mit der angehenden Laisierung des Papsttums mehr Laienpfaffenstellen besetzen zu koennen. Wenns keinen Pfaffen gibt und der Katholik ohne Absolution stirbt dann, so ihr glaube, kommt der Katholik direkt in die Hoelle und nicht ins Fegefeuer wo er sich noch mit Geld der lebenden Verwandten rausretten kann – isser in der Hoelle schafft das nicht, so die Pfaffen. Daher genau spielte man in Dritten Reich mit damit die Pfarreien nicht geschlossen wuerden denn keine Pfarrei, kein Pfaffe, und kein Pfaffe keine Absolution, keine Absolution dann gehen ALLE deutschen Katholiken direkt in die Hoelle, nach der Katholischen Doktrin (die falsch ist). Daher um die Seelen aller deutschen Katholiken zu retten spielte man mit Hitler mit. Uebrigens aehnliche Massnahme erschlich sich die Russisch Orthodoxe Kirche unter dem Kommunismus von 1917 bis 1990 wo die meisten Russen jeden Sonntag zur Kirche gingen mit der Toleranz der KPdSU und des Zentralkomitees – es war nicht so dass die Russen nicht religioes waren unter dem Kommunismus und komplette Atheisten; nur eben NUR die Russisch Orthodoxe Kirche wurde als einzige als religio licitas erklaert, als erlaubte Religion wo alle anderen, u.a. Mennoniten, als religio ilicitas, unerlaubte Religion erklaert wurden (weil zu westlich). Stalin verbot vor Stalingrad alle Religion nur dann liefen ihm die Soldaten weg und er erlaubte die Russische Kirche notgedrungen. Das Landvolk ist unter dem Kommunismus immer regelmaessig in die Kirche gegangen – eben nur die Kader nicht.
    Bedenkt man dass Jesus auch nicht verheiratet war und dieser aber all die Ehegesetze im Gesetz Mose gemacht hat, so faellt er schwer den Ledigen Pfaffen oder Laien, es abzuschlagen doch eine Authoritaet in Sachen Eheberatung zu sein. Auch der Apostel Paulus war ja ledig war aber frueher mal verheiratet was bedeutet seine Frau war gestorben und dieser hat ja vor allem eben unter inspiration des Heiligen Geistes seine Briefe verfasst.
    Also Eheberatung wird ja noetig wegen den Einfluessen der Welt die das Christentum zu ersticken versucht (siehe Gleichnis des Saeemanns) und daher kommen Probleme die durch Teufel und Welt hervorgerufen werden und auch durch den Mangel an Bekehrtheit der Ehepartner und so vermeint man dann zu wissen dass Ledige nicht beratend in der Ehe zur Seite stehen koennen. Unter den Mennoniten werden Ledige praktisch immer marginalisiert und als nicht ganz normal stigmatisiert – wo die Bibel eigentlich eher das Gegenteil sagt naehmlich dass verheiratete sich der Welt teilweise verschrieben haben und die wirkliche geistliche Potenz eben bei den Ledigen liegt wenn die die Gabe des Ledigseins haben.
    In der Ehe happert es beim Mann gewoehnlich wegen seiner Unempfindlichkeit (zu kurze unempfindliche Antenna) und bei der Frau wegen ihrer emotionalen Wankelmuetigkeit (zu sensible Antenna) – welches allerdings alles immer das Resultat des Fleisches ist und nie Fruechte des Geistes.
    Ansonsten wer heiraten will soll das tun nur muss er damit rechnen dass die Welt dann dazwischenfunkt (verweltlichung) und dieser nie zu hoher geistlichen Reife gelangen wird (bzw. droht abzufallen) – dieses sieht man nur zu deutlich bei den Mennoniten.

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