LKW stürzt von Brücke

San Rafael del Paraná: Ein LKW mit 22 Tonnen Soja beladen stürzte von einer Brücke, als die marode Holzkonstruktion nachgab. Der Unfall ereignete sich gestern in der Gegend von Virgen de Itapé im Departement Itapúa.

Der Betroffene ist Joel Hulber (25), Besitzer eines weißen Scania 111-Lastwagens. Er hatte Soja geladen und wollte sie in das Super-Agro-Silo im Distrikt Natalio liefern.

Der Lastwagen stürzte bei der Brücke in den Fluss und die gesamte Ladung ist praktisch verloren. Der Schaden sei enorm, klagte Hulber.

Wochenblatt / ABC Color

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8 Kommentare zu “LKW stürzt von Brücke

  1. Ich denke, das kann passieren, wenn man täglich vier Stunden hiesig Pflichtgrundschule absolviert hat und es gerade deswegen noch zum Ingeniero schafft. Die Brücke wurde sicher erst kürzlich einer Inspektion unterzogen, doch leider hat das Ozonloch, BSE, Borkenkäfer oder das Waldsterben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für außergewöhnliche Naturereignisse sind hiesig Ingenieros nicht verantwortlich und so werden auch die Verantwortlichen morgen noch Ingenieros sein.
    Dieser Artikel ist ein Artikel, der den Anschein erweckt, solche Unfälle passierten hierzulande nicht fast täglich: Wie viele LKWs habe ich schon im Graben liegen sehen und kein Artikel darüber ist erschienen.
    Uns kam vor ein paar Monaten ein Feuerwehrauto querwegs entgegen geflogen. Konnte schön zuschauen. Ist 200 m vor mir zum Stillstand gekommen. Ist zu schnell über den Randstein geblocht. Stiegen alle vier zur Beifahrertür – die nun oben lag – unverletzt aus, wie aus einem U-Boot. Wasser lief aus. 200 m weiter vorne und ich hätte seit einiger Zeit keiner meiner viel gelesenen, beliebten, investigativen Kommentare schreiben können. Nach ein paar Stunden alles aufgeräumt. Alles tranqui, ist ja nix geschehen. Normaler Alltag im Lande der Alleskönner mit täglich 4 Stunden Pflichtgrundschule vielleicht abgeschlossen.

    1. Also Rita bitte, wie kannst Du sowas sagen, die wurde schließlich von einem Hochschulabsolventen konstruiert ( vor 100 Jahren) und von einem voll ausgebildeten “ Alleskönner“ repariert. Aber Spaß bei Seite, ich würd nicht mal mit einem PKW darüber fahren. Aber wenn es keinen anderen Weg gibt, muss man eben auf Gott vertrauen würde Kuno jetzt sagen.

      1. Hier musz Jederman auf Gott vetrauen,fast Alle tuen und handeln wie zu der zeit als Jesus am Kreuz haengte und sagten;bist Du Gottes Sohn dann hilft Dir Selber.Traurig.

  2. Ja das liegt hier auch an den vielen Proficamineros (mind. 80 Proz. der Fahrer)die nur Vollgas fahren im schweren Gelände,die nicht in der Lage sind über die Spiegel rückwärts zu fahren ,ganz zu schweigen davon einen Hängerzug oder Sattel rückwärts zu rangieren.Deswegen sitzen in einem Camion immer 2 Leute,einer zum einweisen und einer ,der den Kopf zum Fenster raussteckt beim Rangieren.Woanders könnte sich so etwas gar keiner leisten.Natürlich sind auch viele Brücken kaputt oder überhaupt nicht für hohe Tonnagen ausgelegt.Aber ist egal,hier wird alles gekonnt,wahrscheinlich ist es so,das die Fahrer kaum zur Rechenschaft gezogen werden bei einem selbstverschuldetem Totalschaden eines Lkw s.

    1. Das sehe ich etwas anders, weil einer muss ja Schuld haben und ich glaube kaum, das die MOPC dafür die Verantwortung übernimmt. Ich gehe mal eher davon aus, das der Fahrer zu seinem LKW und der verlorenen Ladung und somit den Auftrag, auch noch die Brücke bezahlen muss, zumindest auf dem Papier, es sei denn, er hat höhere Beziehungen.

  3. LKW Transporte müssen in Paraguay sehr rentabel sein, es vergeht keine Woche wo nicht einer von der Brücke stürzt, 2 von der Strasse rutschen und sich überschlagen und dann noch die Unfälle welche so oder so passieren.

    1. Roland,die LKW sind sehr rentabel ,wenn man sieht wie die Zucker Rohrbauern zu Laskraftwagenfahrern werden ohne jemals ein LKW gesehen zu haben,Jederman, Wer nicht sterben will lange eher als Sein Leben zu ende sein sollte,fahre nicht auf Paraguays Straszen.

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