Loma Plata: Diskrepanzen zwischen Bürgermeister und Stadtrat

Loma Plata: Die Beziehung zwischen dem Bürgermeister Walter Stoeckl (PLRA) und dem Stadtrat ist seit einiger Zeit kompliziert. Stoeckl versichert, dass die Räte seine Projekte zeitlich und formell nicht begleiten und so den Einwohnern eklatante Nachteile brächten.

Der Bürgermeister berief eine Pressekonferenz ein, um darüber zu informieren, dass der Stadtrat seine Projekte seit 2017 nicht rechtzeitig begleite, was die normale Durchführung seiner Verwaltung, die die Staatsbürgerschaft beeinträchtige, unmöglich mache.

Er erwähnte beispielsweise, dass die in den Jahren 2017 und 2018 vorgelegten Projekte nicht behandelt worden und mit einem Veto behaftet seien. Das Budget für 2018 wurde abgelehnt, obwohl es von den Rechnungsprüfern derselben Stadtverwaltung befürwortet worden war. Die Steuerverordnung für 2019 wurde mit einer Geldstrafe geahndet, weil sie nicht innerhalb der entsprechenden Frist ausgestellt wurde, sondern von den Ratsmitgliedern ohne technische Studie einfach eine Änderung herbeigeführt worden sei.

Stoeckl bedauerte, dass sich die Stadträte bei einer Erweiterung des Haushalts für 2019 selbst eine Erhöhung ihrer Bezüge zugewiesen hatten. Insgesamt 152 Millionen plus Sonderzahlungen, ohne irgendeine Begründung auf die zu erwartenden Einnahmen der Stadtkasse für 2019, unter Verletzung von Art. 2, Gesetz Nr. 3.966.

Er beklagte sich darüber, dass die Maßnahmen des Stadtrats auch die Fristen der Berichte an Kapitalgesellschaften beeinflussen würden und wies darauf hin, dass die Ratsmitglieder ihre Arbeit nicht ernst nehmen oder schlecht ausführen.

In diesem Zusammenhang sagte der Stadtratsvorsitzende Marcial Ramirez (ANR), dass der Bürgermeister mehrmals gebeten worden sei, häufiger über seine Projekte zu berichten, weil die Mehrheit dies durch direkte Vertragsabschlüsse gefordert habe und dies in Form vierteljährlicher Berichte notwendig sei. „Wenn die Projekte der Genehmigung durch den Vorstand bedürfen, hat der Rat sie nie abgelehnt“, erklärte er.

Bei der Zunahme der Diäten sagte Ramírez, dass der Betrag für die Löhne etwas angestiegen sei, umso “die Gehälter aller Räte ein wenig anpassen“. Darüber hinaus behauptete er, dass “vom ersten Tag an, an dem Stoeckl sein Amt als Bürgermeister angetreten habe, die Obergrenze, d.h. das Maximum, das berechnet werden kann, für seine Vergütung“ in Anspruch genommen habe.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Loma Plata: Diskrepanzen zwischen Bürgermeister und Stadtrat

  1. Ja. So ähnlich ist das bei uns damals im Kindergarten auch abgelaufen. Mit dem gleichen Resultat für das Gemeimwohl: nichts. Naja, war ja auch nichts anderes zu tun als täglich Kindergarten zu besuchen und unsere Ovi auszutrinken, aber auch hat niemand mehr von uns erwartet. Wobei der Fritz immer mehr Ovi als ich bekommen hatte und dann behauptet hat, ich hätte mehr Ovi bekommen als er, dabei stimmt das gar nicht, das habe ich unserer Kindergärtnerin auch erzählt, dann haben alle mehr Ovi bekommen, aber der Fritz hat immer noch mehr Ovi genommen als ich bekommen habe. Ja, so oder so ähnlich ist das bei uns damals im Kindergarten auch abgelaufen.

  2. In diesem Land regiert die Unfähigkeit und der Filz.
    Hups, das ist ja in Deutschland noch viel schlimmer, sorry.

  3. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Also die Concejales (Stadtraete) genehmigen sich selbst eine Gehaltserhoehung was vom Buergermeister „abgelehnt“ wurde. Der eine spielt den Biedermann und die anderen werden so langsam vom monopolistischen Steuerzahler der Zone (Kooperative Chortitzer) beeinflusst. Schwelt der Konflikt ueber die Steuerzahlung des Frigochorti an die Munizipalitaet noch immer insgeheim? Motto: „wenn der Schlachthof schon nicht freiwillig Steuern zahlt, dann gehoert er genausogut abgefackelt“ – macht irgendwie Sinn dem unliebsamen Drueckeberger den Roten Hahn aufs Dach zu setzen. Das ist keine Unterstellung.
    Tatsache ist aber dass Stoeckl bei den Buergern von lp schon seid Jahren in Ungnade gefallen ist, teilweise durch die Anstachelung der Kooperative und wegen der Erweiterung der Munizipalitaetsjurisdiktion. Der Buerger will einfach nicht Steuern an die Munizipalitaet zahlen da er vorher schon zwangsweise von der Kooperative geschroepft wird (bei Androhung aus der Krankenversicherung zu fliegen). Wuerde das Munizip ein gut funktionierendes Krankenhaus betreiben, so gaebe es weit mehr Anreize fuer den Mennoniten, die Zwangsjacke der Kooperativsinstitutionen teilweise abzuschuetteln und sich der Munizipalitaet an die Brust zu werfen. Das Schreckgespenst der Krankenversicherungslosigkeit waere damit dahin.
    Dank der „lista sabana“ (geschlossenen Kandidatenliste) waehlt die Partei den Kandidaten aus und so kam Stoeckl in Amt und Wuerden. Dank Payo Cubas soll sich dieses ja aendern.
    Das bedeutet aber dass die Mennoniten nur kooperativsfreundliche kritikfreie Menschen waehlen werden die nach der Pfeife der Kooperative tanzen und deren vorrangiges Ziel erfuellen – die Abschaffung, Erlass oder Senkung der Steuern dieser Kooperative.
    Die Lateiner werden ja fuer „mehr Staat und mehr Munizipalitaet“ waehlen genauso wie die Stadtraete fuer „mehr Eigengehalt“ waehlten.
    Die Kleptokraten erhalten also Einzug je mehr das Volk in Aemter und Wuerden kommt da jeder das maximum an Einkommen optimieren muss fuer seine beschraenkte Amtszeit.
    Unter dem Strich ist die Kooperative im gewissen Sinne immer noch das geringere Uebel, obwohl sie heute nur ein matter Schatten ihres frueheren Glanzes ist da auch da die Kleptokratie und Egoismus die Kooperation weitgehend verdraengt haben.
    Stoeckl als „Deutscher“ vertritt nicht die Mentalitaet der Mennoniten und ist nicht „volksnah“. Der Mennonit hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zusehends zur lateinischen Mentalitaet des „Laisses faire und nimms nicht so genau mit allem“ hinentwickelt (man pickt sich aus der Bibel heraus was gerade in den sozialen Kontext passt, Gesetze sind eher „Empfehlungen die man doch im Rahmen des Moeglichen einhalten sollte – wenns genehm ist“, usw) und so wird die „deutsche“ Mentalitaet des Stoeckl eher zum „am deutschen Wesen wird der Mennonit verwesen“ (anstatt genesen).
    Im grossen Ganzen wird hier unterschwellig eine Hatz betrieben von gewissen Kraeften die eben zu diesem Zerwuerfnis fuehren (da so mancher der Stadtraete ehemals hoher Funktionaer in der Kooperative war und ad hoc geschickt wurde deren Interessen da a.D. zu vertreten). Der Rat wird halt boykottiert und infiltriert so dass Entscheidungen unterminiert oder verhindert werden.
    Ein ganzer Sumpf der Politik – wo 2 Institutionen um die Regierungsgewalt kaempfen. Dieses passiert wenn dem Privatsektor Raum gegeben wird den Oeffentlichen Sektor als Regierung zu ersetzen.

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