López Perito konvertiert sich in den Superminister

Asunción: Als Chef des zivilen Kabinetts der Präsidentschaft reicht sein Einfluss ständig bis nach ganz oben. Er genießt seit 2008 das Vertrauen des Staatsoberhauptes. Trotz mehrmaliger Verneinung seinerseits wurde er nun dank eines gestern veröffentlichen Dekrets zum sprichwörtlichen Superminister.

Ihm wurde zusätzlich zu seinem weitreichenden Arbeitsbereich die legale Grundlage geschaffen, um mit Argentinien und Brasilien wegen den zweistaatlichen Wasserkraftwerken zu verhandeln. Seit Einweihung der national sehr wichtigen Körperschaften hatte kein Minister oder keine einzelne Person solch eine Macht.

Mit dem Dekret N° 8.552 hat Miguel Ángel López Perito die Aufgabe den Argentiniern zu verkaufen, dass Paraguay die Restschuld vom Wasserkraftwerk Yacyretá, die noch 15 Milliarden US-Dollar beträgt nicht anerkannt wird. Das anstehende Geschäft bzw. Verhandlungen dazu sollen nächste Woche in Buenos Aires beginnen.

Der Kabinettschef verneint zum Superminister gemacht worden zu sein. Die Medien machen ihn nur dazu. Ich als Generalsekretär und Kabinettschef sehe mich als Resonanzbox für alle Probleme. Trotz des Dekretes welches die Rechte des Außenministeriums (des Kanzlers) nun auf den Generalsekretär López Perito überträgt, habe er keinen Zugang zum Geld der Körperschaften.

Leider wird rund um die Präsidentschaftswahlen jeder Schritt genau beobachtet, besonders womit die Frente Guasu, die kein finanzielles Rückgrat hat, ihren Wahlkampf bezahlen will.

(Wochenblatt / Abc)

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