Luftverschmutzung durch Verbrennung von Biomasse

Asunción: Während der Verbrennung von Biomasse in Paraguay kommt es zu einer gravierenden Luftverschmutzung, was eine umfassende Studie einer Gruppe von Forschern untersuchen soll, die vom Nationalen Rat für Wissenschaft und Technologie (Conacyt) unterstützt wird.

Das Projekt untersuchte die Auswirkungen von Aerosolen in der Atmosphäre und beim Menschen. Es bewertete gleichzeitig, inwieweit die Schadstoffe, die bei der Verbrennung von Biomasse in einigen paraguayischen Regionen entstehen, die Luftqualität in den Gebieten mit der höchsten Bevölkerungsdichte beeinflussen.

Eines der Hauptergebnisse der Forschung war der Bau didaktischer tragbarer Solarphotometers zur Messung von Aerosolen im Land, die später in den Schulen des Landes verwendet werden. Ebenso ist angestrebt, dass die Menschen im Allgemeinen über Aerosole und ihre Auswirkungen auf Klima und Gesundheit informiert werden sowie das Bewusstsein für die auftretenden Verbrennungen zu schärfen, um eine bessere Lebensqualität zu erreichen.

Die Bewertung der räumlich-zeitlichen Verteilung von Aerosolen über einige Regionen Paraguays wurde mit Daten des AURA-Satelliten der NASA durchgeführt. Die Studie konzentrierte sich auf die Monate August, September und Oktober (im Zeitraum 2004-2017) mit den meisten Waldbränden im Land.

Aerosole sind mikroskopisch kleine Partikel unterschiedlicher Größe. Ihr Ursprung liegt größtenteils in verschiedenen natürlichen Quellen wie Pflanzen, Vulkanen und Waldbränden. Verschiedene menschliche Handlungen wie Verbrennungsmotoren, Stromerzeugung oder industrielle Prozesse erzeugen jedoch auch eine erhebliche Menge an feinen Partikeln. Menschliche Aktivitäten machen 10% der gesamten Aerosole in unserer Atmosphäre aus.

Aerosole beeinflussen auch das Klima und Probleme im Zusammenhang mit der Luftqualität. Diese Bedingungen machen die Region von großem wissenschaftlichem Interesse, um die räumlich-zeitliche Verteilung der Konzentration atmosphärischer Aerosole zu untersuchen.

Wochenblatt / La Nación

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2 Kommentare zu “Luftverschmutzung durch Verbrennung von Biomasse

  1. Oh, toll, die Alleskönner im Paragauy messen die Luftverschmutzung mit dem Voltmeter. Hab ich auch gleich mal ausprobieren müssen. Hab’s mal auf den Diodenprüfer eingestellt, da ich kein Brennend-Toter-Hund Menüpunkt auf dem Voltmeter fand. Und siehe da: 0,000 Brennend-Toter-Hund-Partikel pro Kubikmeter. Demnach ist der heutige Gestank wohl nur fackelnd-gebraucht-Windeln. Nochmal Glück gehabt.
    Muss ich doch heute Sonntag gleich um die Mittagszeit ausprobieren, wenn es stinkt wie im Freiluftkrematorium, während die köstlich Lockalküche mittels wirklich-tot-grillieren von zähem Rindsleder zubereitet wird.

  2. Was diese „umfassende Studie“ wohl wieder kostet und wer dabei ganz bestimmt gut mitverdient? Auch ohne eine solche „umfassende Studie“ kann jeder Dummkopf riechen und sehen, in welchem Maße die Luft in Paraguay immer mehr verpestet und kontaminiert wird. Doch was nutzen solche „umfassende Studien“ wenn aus deren Ergebnis, das im Grunde schon vorher bekannt war, keine Konsequenzen gezogen werden? Die hiesigen Behörden sind ja nicht einmal in der Lage das Abbrennen von Feldern und Wäldern unter Kontrolle zu bringen und die Verantwortlichen hart zu bestrafen. Weiter sind sie seit zig Jahren nicht in der Lage für eine geordnete Müllabfuhr zu sorgen, so daß die Menschen gezwungen sind ihren Hausmüll entweder zu verbrennen oder überall wild zu verteilen.

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