Lugo/Cartes mit größten Chancen auf Wahlgewinn

Asunción: Während Horacio Cartes die Konservativen und Geschäftsmänner des Landes repräsentiert sieht die Mehrheit in Lugo den Kämpfer für die Unterdrückten und Armen. Zusammen wären sie unschlagbar.

Obwohl dieses Präsidentschaftsdoppel nicht nur unmöglich sondern auch unglaubwürdig wirken würde, vereint es fast alle Meinungen und Ansichten, die Einwohner von Paraguay haben. Beide sollen die Absicht haben 2018 erneut anzutreten, beiden ist es laut aktueller Ansicht von juristischen Sachverständigen nicht möglich zu kandidieren.

Fernando Lugo, der von 2008 bis 2012 Präsident Paraguays wurde, nachdem er sein Bischofsamt aufgab, soll eine Wiederwahl anstreben und gibt sich selbstbewusst. „Wer sollte einen Kandidaten mit 60% Zustimmung die Wiederwahl verbieten?“, fragte er Medienvertreter.

Horacio Cartes, der seit 2013 Staatsoberhaupt des Landes ist, scheint ebenso eine zweite Amtszeit anzustreben, auch wenn die Verfassung dies verbietet. Eine Verfassungsänderung, die im Kongress befürwortet werden müsste, wäre dazu nötig. Auch er würde sicherlich eine Mehrheit bekommen, wenn es ihm gelingt die innerparteiliche Opposition zu besänftigen.

Und obwohl beide Kandidaten wie fürs Volk gemacht erscheinen, je nach dem wen man fragt, ist die Chance gering, dass auch nur einer von beiden auf den Wahlzetteln zu finden sein wird.

Altbekannte Politiker wie Efraín Alegre, Miguel Abdon Saguir und Mario Abdo Benítez sind selbstbekennend vorbereitet und wollen kandidieren.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

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4 Kommentare zu “Lugo/Cartes mit größten Chancen auf Wahlgewinn

  1. Cartes will keine 2te Amtszeit, er will nur seine eigenen Belange geklärt haben. Dann ist er Diktator und President egal ob gewählt oder nicht. Lugo, oder ein anderer Präsident, egal welcher Fraktion, hat keine Chance an Cartes vorbei zu regieren.

  2. Ist doch eh egal, wer Präsident wird, ändern wird sich nichts hier. Alle halten die Hand auf und versuchen nur für sich und ihre Freunde und Verwandten das meiste herauszuholen, auf Kosten des Volkes.
    Aber da das Volk sich nicht wehrt – verdient es nichts anderes.

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