“Mach die Beine nicht mehr breit“

Asunción: Die bekannte Journalistin und Fernsehmoderatorin Amalia Cutillo veröffentlichte während der SNT-Nachrichtensendung einige kontroverse Aussagen über den Fall eines ausgesetzten Babys auf einem leerstehenden Grundstück und die Möglichkeiten, eine Schwangerschaft zu vermeiden.

„Heute gibt es tausend Möglichkeiten, für sich selbst zu sorgen und das ist eine Anforderung, die eine Frau mit ihrem Partner erfüllen muss, wer auch immer sie ist. In Krankenhäusern gibt es Zugang zu diesen Möglichkeiten, sich um uns selbst zu kümmern: Sie geben Ihnen ein Kondom, eine Spirale und wenn Sie es wollen, es gibt auch Pillen“, sagte die Moderatorin im Fernsehen.

Sie bekräftigte ihre Meinung während der Nachrichten über das Neugeborene, das auf einem verlassenen Grundstück in San Antonio ausgesetzt wurde. Die mutmaßliche Mutter des Babys ist ein 15-jähriger Teenager, der sich vermutlich in einem Zustand der Verletzlichkeit befand.

Als nächstes deutete Cutillo bereits allgemein an, dass es mehrere Methoden gebe, damit Frauen, die keine Kinder auf die Welt bringen möchten, nicht schwanger werden. „Andererseits sagen viele ‘Ich habe später schon fünf Kinder und will keine weiteren‘… also, liebe Frau, mach die Beine nicht mehr breit oder rede mit deinem Partner, sag ihm: ‘Ich will keine Kinder mehr haben’. Wir müssen anfangen, über Familienplanung zu sprechen“, bekräftigte die Moderatorin.

Ihre Ansicht wurden in sozialen Netzwerken in Frage gestellt, wo sich die Kommunikatorin verteidigte, indem sie darauf hinwies, dass ihre Position in einem anderen Kontext gerückt worden sei und der fragliche Fall viele Kanten sowie Ecken habe.

Wochenblatt / Hoy / Twitter

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5 Kommentare zu ““Mach die Beine nicht mehr breit“

  1. Im Grunde hat die Olle ja Recht, aber mit “Mach die Beine nicht mehr breit” schießt sie wohl viel zu weit über das Ziel hinaus.
    Frauen haben nur sehr wenige Kernkompetenzen und das ist eine davon!
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    Also Frauen sollten schon die Beine breit machen, aber eben für die richtigen Männer.
    Die Männer, die in der Lage sind nicht nur eine Frau zu unterhalten, sondern auch ein Überraschungskind.
    Die Männer, die nicht sofort in Panik verfallen und wegrennen, weil ihr Bankkonto das aushält.
    Und solche Männer sind nun einmal nur sehr selten jünger als, sagen wir mal 40. Eher noch älter.
    Ich bin jetzt 52, ich denke, ab dem Alter werden Männer erst richtig interessant. ;o) Bei denen kann man sehr genau unterscheiden, ob die es geschafft haben sich in ihrem Leben etwas aufzubauen, oder ob es Versager sind.
    Und die Versager werden es auch nicht mehr schaffen.
    Es müssen ja nicht unbedingt die $-Millionäre sein, von denen es in Paraguay nur weniger als einen unter 1000 Einwohnern gibt. Aber er sollte schon ein Haus besitzen, natürlich abbezahlt, ein gutes Auto, natürlich abbezahlt und einen guten und sicheren Job.
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    Das sollte man den Mädchen schon in der Schule beibringen, dass die sich nicht von einem jugendlichen Nichtsnutz angraben lassen sollen, nur weil der gut aussieht. So ein Junge ist die direkte Fahrkarte in die lebenslange Armut!

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    1. Na bravo. Den Mädchen gleich eintrichtern, dass nur der reiche Mann das Ideal ist. Siehe 15.Geburtstag. Machen wir es doch gleich wie im Islam, wo die reichen Säcke 4 Frauen haben und der einfach Arbeiter kriegt nichts vom Kuchen.
      Deine herablassende Art ist widerwärtig. Ich kenne auch arme Männer, die sehr anständig sind und sich für ihre Familie aufopfern, aber in einem 4.Welt-Land ist es aus einer armen Familie ganz, ganz schwierig hochzukommen. Aber alles ja Versager aus deiner Sicht.
      Mittlerweile ist das System doch schon so verkommen (auch in Europa), das nur die Skrupellosesten und die Narzissten am ehesten noch hochkommen.
      “Guten und sicheren Job muss er haben” – guter Witz, in Paraguay gibt es keine sicheren Jobs.

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      1. Zitat: “Den Mädchen gleich eintrichtern, dass nur der reiche Mann das Ideal ist.”
        Ich sagte nicht reich. Wohlhabend reicht. Man sollte eine Frau die man liebt und ein Kind das man zeugt auch gut versorgen können. Sowas nenne ich Verantwortungsbewußtsein.
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        Zitat: “Machen wir es doch gleich wie im Islam, wo die reichen Säcke 4 Frauen haben und der einfach Arbeiter kriegt nichts vom Kuchen.”
        Eines der wenigen Dinge die im Islam richtig laufen. Die 4 Frauen, die bei dem Reichen gut versorgt und sorgenfrei leben können, führen sicher ein glücklicheres Leben, als die eine Frau bei dem armen Schlucker.
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        Zitat: “Deine herablassende Art ist widerwärtig.”
        Jo, i bin a Oaschloch! Das wissen eh schon alle! Aber trotzdem bin ich irgendwo auch niedlich! Das musst auch Du als Mann zugeben!
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        ZItat: ” in Paraguay gibt es keine sicheren Jobs.”
        Doch die gibt es. Aber damit so ein Job sicher ist, muss man auch fleißig und zuverlässig sein. Denn der Erfolg der Firma und damit auch die Sicherheit des Arbeitsplatzes hängt auch ganz entscheidend von einem selber ab. Aber in Paraguay ist die Mentalität Geld fürs Nichtstun oder fürs Wenigtun, gerade mal so viel wie man gezwungen wird zu tun und kontrolliert wird, zu erwarten sehr verbreitet.

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  2. vielleicht sollte man die Mädels aufklären das so ein niedliches Bebe ihnen das ganze Leben lang erhalten bleibt wärend der Erzeuger sich aus dem Staub macht und die nächste schwängert. In meiner Nachbarschaft sitzen auch einige Mädels die geschätzt nicht älter wie 16 sind mit einem Kind vor der Hütte. Aber sie dürfen sich ja jetzt Señora nennen. Kinder sind was tolles nur sollte man wenn man sie bekommt nicht selbst noch ein unreifes Kind sein. Das geht doch schon über Generationen so …die Eltern erziehen die Enkel die eigentliche Oma ist doch die Mutter in diesem Spiel.

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