Mafiamord und eine Banane

Asunción: Als im Oktober 2017 Dionisio Amarilla mit einem Bild eines zerschossenen Geländewagens Wahlkampf betrieb wurde er kritisiert. Heute kritisiert er, doch warum?

Als vor gut einem Jahr ein Vater und sein Sohn in Asunción aus Vergeltung ermordet wurden, nahm Dionisio Amarilla ein Bild vom Tatort und nutzte es für seine Wahlkampagne im Internet. Der Vorfall aus dem Drogenmilieu sorgte für Aufregung, da die Opfer aus Pedro Juan Caballero stammten. Dafür wurde Amarilla scharf kritisiert und löschte es wieder. Hier das Corpus delicti mit dem Aufruf Stoppt die Gewalt, was wenig später wieder gelöscht wurde.

Nun sah er seine Stunde gekommen, in der er ein Bild der Medien kritisieren konnte. Eigentlich gab es jedoch gar keinen Anlass doch Amarilla erkannte darin “symbolische Gewalt gegen die Frauen“. Auch bei genauerem Hinsehen erkennt man nur die Senatorin Hermelinda Alvarenga eine Banane essen, während ihre Kollege Fernando Silva Facetti entspannt neben ihr sitzt und mit einer weiteren Kollegin spricht. Nun ist der Abgeordnete Amarilla wieder in der Kritik wegen seiner eigenwilligen Art Sachen zu erkennen.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “Mafiamord und eine Banane

  1. Ja, in dem Alter muss sich Frau Senatorin Hermelinda Alvarenga halt mit eine Banane essen während der Arbeitszeit begnügen.

    1. Ich möchte nicht anzüglich werden.Die Frau Senatorin Hermelinda Alvarenga muss üben damit Sie fitt bleibt.
      Viele jüngere Frauen stehen in den Startlöchern,Selbstverständlich muss an der Banane üben um kein Gewinde zu schneiden:Nicht das jemand auf Körperverletzung klagt.Sicher ist Sicher!

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    Schaut ein bisschen so aus als wenn „Maburro“ von Venezuela vor vor laufender Kamera im TV genuesslich ein Sandwich verspeisst waehrend seine Untertanen wie eine Meute verhungerter Haustiere um ihn herumlungern und versuchen ihm das Stueck Fleisch streitig zu machen.
    Es dreht sich bei den Politikern – „Hiesigen“ wie Mennoniten – halt alles nur „um die Wurscht“.

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