Malariaerkrankung im Osten von Paraguay

Ciudad del Este: Bei einigen Behördenvertretern läuten die Alarmglocken, nachdem ein Fall von Malaria aufgetaucht ist. Nun versucht man eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Von dem Gesundheitsamt aus Ciudad del Este wurde der Malariafall bestätigt. Es ist ein 22 Jahre alter Student aus Brasilien der eine Universität in der Hauptstadt von Alto Paraná besucht. Nun wurde der Mann von der Senepa unter Quarantäne gestellt.

Gustavo Giubi, Leiter des regionalen Gesundheitsamts, erklärte, der Student sei von Brasilien nach Paraguay gereist ohne die Malaria Erkrankung auszukurieren.

Um den Ausbruch weiterer neuer Fälle auszuschließen nahmen Beamte von dem Nationalen Service gegen den Ausbruch der Malaria (Senepa) Blutproben von Studenten und Dozenten im Umfeld des erkrankten Mannes. Zudem wurden Leitlinien empfohlen, wie eine weiterer Verbreitung der Malaria verhindert werden kann.

Die Krankheit wird zwischen den Menschen durch den Stich der Anopheles-Mücke nach einer Infektion übertragen.

Paraguay hat sich mühsam von der Geißel Malaria befreit. Das Land hat einen guten Ruf im Hinblick auf die Krankheit. Seit 2011 sind keine einheimischen Fälle mehr aufgetreten. Deshalb könnte Paraguay bald eine internationale Zertifizierung in dem Bereich erhalten.

Zulma González, zuständig für den Bereich Epidemiologie in Alto Paraná, erklärte, die Bevölkerung solle alle Wasserbehälter im Freien beseitigen.

Sie seien für eine Mückenaufzucht hervorragende Einrichtungen. So könne ebenfalls die Ausbreitung von Dengue-Fieber, Zika und weiteren Krankheiten verhindert werden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Malariaerkrankung im Osten von Paraguay

  1. Und was nuetzt das wenn in den wasser graeben das stehende wasser steht und der muell liegt drinnen das sind die brutstellen in Asuncion in luque in caacupe in limpio ueberall und das ist gefaehrlicher es wird in den gemeinden nichts gemacht es wird nicht gestraft wenn det muell herum liegt das waehre das erste

  2. Ich glaube, wenn die Reinlichkeit endlich in unserm Land Besitz ergreifen würde, gäbe es viel, viel weniger Erkrankungen.

  3. Es ist nicht unser Land, es ist das Land der Paraguayer und Indigenes, also der Ureinwohner. Wir Europaer sind hier nur Gaeste und jeder der in dieses Land gezogen ist wusste dank Internet schon vorher Bescheid ueber die Umstaende in Paraguay es sei denn irgendwelche anderweitig Interessierte haben ihm alles in rosaroten Farben geschildert. Ja, es laeuft Wasser die Strassen lang, es liegt Muell rum und wird auch verbrannt, nur so einfach so wird man das nie abschalten koennen. Das bedarf eines langen Entwicklungs- und Erziehungsprozess der hier schon in den Schuleinrichtungen beginnen sollte und zuhause sowieso. Das wird noch Generationen so weitergehen

  4. Sorry, aber ich konnte meine investigativ-kritischen, kurz und bündigen, jedoch stets akkuraten Kommentare über Paraguei noch nicht lesen, als ich noch im Westen Chinas lebte. Klar habe ich mich informiert. Es stand aber nichts im Internet, dass man, wenn man nach Paraguay einwandern will, am besten 10.000 Ha Land kauft und sein Haus in der Mitte aufstellt, so dass der minimal erforderliche Abstand zu eingeborenen Nachbarn nicht minütlich das Gefühl vermittelt, mitten auf einer Müllverbrennungs-Deponie oder neben einer Diskothek zu wohnen.
    Schwer zu denken gibt es dann hier angekommen, dass der ach so arme Paragueier SAT, Klimaanlage, Auto sich leisten kann, aber lieber mit Terere vor dem Haus sitzt, um der Müllabfuhr zuzusehen, wie sie am Haus vorbeifährt, um sich an einem Wochenende 12 billige Bierdosen grati leisten zu können. Aber ich sage immer, da ist nichts, was denen zu denken geben könnte.
    Gut, kein Mensch bezahlt freiwillig externe Effekte. Und die Müllabfuhr funktioniert wohl nicht ganz effizient. Es scheint, je weniger Müll sie mitnehmen müssen, desto besser, desto weniger muss man arbeiten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Externer_Effekt

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