Man beklagt sich über das Aussetzen des Präsenzunterrichts

Asunción: Der neue Gesundheitsminister Julio Borba hat angekündigt, den Präsenzunterricht in einigen Teilen des Landes auszusetzen. Aus dem Sektor der privaten Bildungseinrichtungen beklagt man sich darüber.

Der Vertreter des Verbandes privater Bildungseinrichtungen, Luis Cáceres Brun, bedauerte gestern die Ankündigung des Gesundheitsministers, den Präsenzunterricht in Gebieten mit einer anhaltenden Zunahme von Covid-19-Fällen für 15 Tage auszusetzen.

„Es ist eine Schande, was heute vorgeschlagen wird (Aussetzung des Präsenzunterrichts). Ich kann mich darüber nur beklagen, da es keine Kenntnis darüber gibt, wie dann wieder die fortschreitende Rückkehr zum Präsenzunterricht durchgeführt wird“, sagte Brun in einem Interview mit Radio 650 AM.

Er erwähnte, dass sie im privaten Sektor trotz Uneinigkeit auf die genaue Entscheidung des Gesundheitsministers warten, da Brun der Ansicht ist, dass das Ansteckungsrisiko gering sei, wenn die Schulen alle Protokolle einhalten, die für die Rückkehr in die Klassenzimmer festgelegt wurden.

Er argumentierte, dass Schulen in vielen Fällen sicher seien, weil sie alle Anforderungen erfüllen, aber Eltern das Problem sind, indem sie die Blasen bei sozialen Aktivitäten nicht respektieren. Brun bestand darauf, dass sie darauf warten, dass die Aussetzung des Präsenzunterrichts offiziell bekannt gegeben wird.

„Wir werden auf die Entscheidung warten. Ich habe meine Position als Vertreter privater Institutionen bereits bekannt gegeben. Wir warten auf den neuen Bildungsminister und laden ihn ein, zu sehen, wie die Präsenzkurse durchgeführt werden. Wir bereiten uns auf sechs Monate vor“, fügte er hinzu.

Der Gesundheitsminister Borba sagte, er werde dem Bildungsministerium MEC die Aussetzung des Präsenzunterrichts in Bildungseinrichtungen empfehlen, die sich in Gebieten befinden, in denen die Covid-19-Fälle nachhaltig zunehmen, insbesondere in Asunción, Central und dem Departement Alto Paraná.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Man beklagt sich über das Aussetzen des Präsenzunterrichts

  1. 2018 hieß es noch, dass hiesig Kindergartenschulministerium daran arbeite, dass hiesig Kinder etwas länger als täglich bis 11 Uhr zur Schul müssen. Wohl wieder mal leere Versprechungen. Was zu beweisen war.

  2. Wer Arbeit kennt und sich nicht drückt der ist verrückt – in Deutschland ein sehr bekanntes Sprichwort!!!
    Tja, was soll es auch bringen???
    Macht die Schulen auf, lasst die Masken weg und dann können die armen Kinder auch endlich was lernen!!!
    Mit Maske brauchen sie erst gar nicht zur Schule gehen – lernen dann eh nichts, da ihnen – der dringend benötige Sauerstoff fehlt!!!
    Leute Hirn an!!!

  3. Genau wie es vorhersehbar war. Die schüler gehen hin, dann wird irgendwer positiv getestet und zu ist es. Man hätte gar nicht anfangen brauchen. Bei den supermärkten wäre es auch so wenn man dort so arbeiten würde. Die welt wäre also schon wieder zu und das ja nur für … wissen wir nicht. Wir warten auf irgendeine impfung.
    Man braucht die zeugen covid nur fragen wie man eigentlich je aus dieser krise herauskommen soll und es zeigt sich, das sie das nicht wissen. Kein wunder. Ist nämlich nicht machbar mit dieser logik.

    1. Da haben Sie vollkommen recht. Und die Kinder werden sich daran gewöhnen. Wir in Europa werden alle so erzogen, “Leistung zu bringen”. Dieser Erziehung geschieht nicht von heute auf morgen. Wenn sich hier alle Kinder daran gewöhnen nicht einmal mehr zur 7 bis 11 Uhr täglich Schul gehen zu müssen, dann werden sie sich gerne daran gewöhnen. Und sich schwer an Leistung zu erbringen gewöhnen.
      Leistung zu erbringen ist natürlich nicht natürlich. Die Vorfahren des Menschen nahmen sich nur, was sie brauchten. Jagt, dann Baile el Indio ums 120 dB Indianergetrommele. Der moderne Europäer leistet mehr als er zum Leben braucht, dh. er verdient mehr, als er zum Leben braucht. Eigentlich bräuchte der Europäer nicht 20 Schuhe, 7 Hosen und 5 Jacken, um zu überleben. Und ein Feuerzeug, ne gute Flasch Wein und ne AC/DC 60 dB CiDi.
      Der moderne Paragauyaner ist schon glücklich, ein paar Halbschuhe, zwei Fußballtrikots und zwei Hosen zu haben. Und ein Streichhölzl, ein 12-er Pack Billigpolarbier und ne Schwuddi 120 dB CiDi.

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