Man lebt in Freiheit, aber ohne soziale Gerechtigkeit

Asunción: “La Mesa Memoria Histórica“, ein Koalition, die aus mehreren Verbänden der Opfer der Stroessner-Diktatur, Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften und sozialen Organisationen besteht, gedachte an den 29. Jahrestag des Sturzes der Diktatur von Alfredo Stroessner.

Dabei wurde zusammenfassend festgestellt, dass es zwar Lichtblicke bei den Wirtschaftdaten und den sozialen Indikatoren von Paraguay gibt, aber noch lange nicht alles Gold ist was glänzt. Jeder Einwohner lebt in Freiheit aber, ohne soziale Gerechtigkeit.

Für die Koalition von den Organisationen gibt es ernste Probleme bei dem Zugang von Land Tausender bäuerlicher und indigener Familien und es fehlt ein Bildungssystem, das “Wasser erzeugt“, ohne einen Blick auf eine breite nationale Debatte unter Beteiligung direkt betroffenen Sektoren. Des Weiteren beschleunigt sich die Verarmung “populärer Schichten“ und es entsteht ein System der Gerechtigkeit, das absolut von dem Ideal des Gleichgewichts, der Unabhängigkeit und des rechten Handelns abweicht.

Zugleich gaben die Organisationen aus der Koalition eine Erklärung zu der Aussage von dem Präsidentschaftskandidaten der Republik, Mario Abdo Benitez ab, der das Stroessner Regime lobend erwähnte.

„(…) der Wahlstreit entsteht bei dem Versuch die lange und schändliche Stroessner Diktatur zu rechtfertigen, die längste in Südamerika. Dieser Appell an die vermeintlichen Vorteile von Stroessner-Werken sind eine Affront für die Verfassung (…)“, drückt die Erklärung aus.

„Ein Lob des autoritären Regimes bedeutet einen nicht hinnehmbaren Rückschlag für unsere Gesellschaft, die das Klima des politischen Pluralismus und der Meinungsfreiheit in diesen 29 Jahren prägt“, wird die Aussage ergänzt.

Efrain Alegre sowie Leo Rubin von der Allianz Ganar und ebenfalls Anwärter auf das Präsidentschaftsamt in Paraguay besuchten die Archive des Terrors und weitere Orte, die an die Diktatur erinnerten. Alegre erklärte, dass die Vergangenheit erhalten werden müsse, besonders was passiert sei, aber “leider funktioniert in den Bereichen Bildung und dem Bewahren nicht alles, was die Zeit der Diktatur widerspiegelt“.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Man lebt in Freiheit, aber ohne soziale Gerechtigkeit

  1. Wieder einmal diese verdrehte Weltanschauung der Linken in diesen Land.Freiheit???? Wo soll die den sein ? Das Menschen hinter Gitter leben um sich zu schützen?Auf Straßen Angst vor Überfällen haben.Korruption in Schwindel erregenden Ausmaßen.. Nein für mich ist das Gedenken an Alfredo Stroessner nicht behaftet von Linken Gedanken Gut . Er war ein edler Präsident!!!

  2. Nicht überraschend sind in diesem Gremium auch Menschenrechtsorganisationen und soziale Organisationen. Der Oberlinke Geroge Söros lässt wohl grüssen, denn der fördert nachweislich alles, was links ist, um seine Gewinne zu steigern.
    Was die linken weltweit nicht kapieren, ist, dass sie die beste Schützenhilfe für die Neoliberalen Turbokapitalisten sind obwohl es einfach wäre dies zu erkenne bzw in Europa ja wohl schon völlig offensichtlich. Liberal ist auch links und daher ist auch neoliberal links. Das ist aber genau was sie eigentlich verhindern wollen.
    Die Perfektion dieses ganzen findet man dann bei der SPD. Für den Arbeitnehmer, weil SP D so tuend als ginge es um den deutschen Arbeitnehmer, in Wirklichkeit aber die eine Welt wollend wo alle angeblich gleich sind. In dieser Welt dann können alle gleich abkassiert und erledigt werden, genau von einem wie Söros.

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