Marihuana zur “Inspiration“

Asunción: Vier Ausländer, die mit Kunsthandwerken ihr Geld verdienen, wurden verhaftet. Mit den Einnahmen kauften sie Marihuana zum Rauchen und hatten dafür eine passende Begründung.

Es sind vier Männer, die aus dem Ausland stammen und in der Straße Palma der paraguayischen Hauptstadt ihrem geschäftlichen Treiben nachgingen. Dort rauchten sie auch Marihuana in aller Öffentlichkeit. Beamte der Nationalpolizei verhafteten die Männer. Es ist anscheinend nicht das erste Mal, dass die “Künstler sich berauschten“.

Die Festgenommenen berichteten ihrerseits, dass sie süchtig seien und das Rauchen von Marihuana zur Inspiration ihrer Kunsthandwerke dienlich sei. Sie behaupteten weiter, die Gesetze in Paraguay zu kennen und zu wissen, dass sie eine Straftat begangen haben.

Wochenblatt / Paraguay.com

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9 Kommentare zu “Marihuana zur “Inspiration“

  1. Was für ein Kindergarten im Drogenland Paraguay, soll doch jeder Marihuana rauchen der das will, zum Marihuana Kuchen backen sind sie ja zu doof.

  2. Was ist das für ein Unsinn!
    Marihuana und Sucht geht das Überhaupt! Mir ist noch keiner über den Weg gelaufen der daran Verstorben ist.
    Die spinnen ja alle, die hat einer auf den Kieker! Normal wird man davon ruhig und braucht keine Schmerzmittel!
    Gibt Marihuana,Hanf frei und ruhe ist. Die harten Drogen aber verbieten!

    1. Korrekt Wolfgang, meine Wort. Marihuana legalisieren und dieser Spuk hat ein Ende! Wo fangen wir an? Müssen wir auch eine Petition starten?

  3. Interessant. Ausländer verhaftet man, weil sie Marihuana in der Öffentlichkeit rauchen. Wenn das verboten ist, dann müßten die Gefängnisse schon lange voll sein mit Marihuana rauchenden Paraguayern. Anzutreffen an jeder Ecke. Wird hier mit zweierlei Maß gerechnet?

  4. Lächerlich. Bin ja mal gespannt, was mit denen passiert. Die scheinen ja nicht gerade wohlhabend zu sein um eine Strafe zu zahlen. Wenn die ins Gefängnis müssen, während draussen zahlreiche Motochorros, Vergewaltiger, Betrüger und Auftragsmörder rumlaufen, dann blamiert sich die Justiz Paraguays ein weiteres Mal. Aber so tief, wie die schon sind, kann man gar nicht mehr sinken.

  5. So harmlost ist das auch wieder nicht, lauft mal an einem schönen Abend so 22 – 23 Uhr in der Palma im Plaza vorbei, wenn die da ihre Feste Feiern, wirt es an einem oder anderen nicht mehr so wohl sein. Schaut nur mal die Typen an, sagt doch viel aus? Für mich schon.

  6. Liquor Cerebrospinalis

    Antworten

    So kann man einfache Leute auch kriminalisieren. Sie haben weder jemanden belästigt, noch sind mit einem Fahrzeug unterwegs gewesen, sind volljährig, noch kann man behaupten die Polizei habe Schwerkriminelle erwischt. Vollbesoffene wurden jedoch keine überführt.
    Wünsche der Polizei jedoch weiterhin viel Erfolg bei der Suche der kleinkriminellen Kaugummidieben wie diejenigen der EPP. Wenn die Polizei alle EPP-Terroristen dann gegen Ende dieses Millenniums ausfindig gemacht und verhaftet hat, dann können die Millionen an US-Dollar, die bereits für null Erfolg geflossen sind, eingestellt werden.

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