Mehr Einsatz gegen Verbrechen, Schmuggelware und Terrorismus gefordert

San Ignacio: Rechtliche und physische Sicherheit, Verbrechensbekämpfung, Viehdiebstahl, Schmuggel, Drogenhandel, Entführung und Terrorismus im Norden sind Themen, die auf der Expo Misiones angesprochen wurden.

Am Samstag war die offizielle Eröffnung der Messe.

„Wir sind andauernd den endlose Geißeln wie Rinderdiebstählen, Landinvasionen, Entführungen, Angriff von bewaffnet Kriminellen unter dem Deckmantel sozialer Forderungen ausgesetzt, die die nördlichen Regionen betreffen“, sagte der regionale Präsident der ländlichen Vereinigung aus Paraguay (ARP) in Misiones, Marcelo Chiriani.

Die Minister für Landwirtschaft und Viehzucht (MAG), Denis Lichi; für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC), Arnoldo Wiens; der stellvertretende Innenminister Juan Villalba und weitere Vertreter aus Politik, lokalen und kommunalen Behörden waren bei der Eröffnungszeremonie der Expo anwesend.

In seiner Ansprache hob Marcelo Chiriani den bedeutenden Fortschritt des Viehbestands in der Region durch die Arbeit des Produzenten hervor, basierend auf der Anwendung von Technologie, der Auswahl der Genetik und der rationellen Verwaltung der Produktionseinheiten.

Chiriani stellte die Werte des Mannes in den Mittelpunkt, wie Respekt für das Wort, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, die viel wichtiger seien als ein unterschriebener Schuldschein.

Er ermahnte, dass ein Rahmen der Herzlichkeit und des Respekt für den nationalen Fortschritt notwendig sei, “weil, wenn es dem Land gut geht, auch den Bürgern gut geht“.

„Wir haben noch immer die Rede des Präsidenten der Republik in der Amtsübernahme im Kopf, als er uns einlud, sich zu engagieren und mit innovativen Kapazitäten in das Land zu investieren“, sagte Chiriani.

Laut Chiriani befände sich das Land in einem äußerst günstigen Moment und habe im Viehsektor wenige Probleme. „Aber wir sollten unsere Aufmerksamkeit nicht senken, weil Ereignisse in einer sehr wettbewerbsintensiven Welt passieren“, warnte er.

In allen Regionen der Republik floriert angeblich die Viehzucht.

Laut Chiriani habe der Viehsektor im August dieses Jahres Fleischexporte in 38 Destinationen für mehr als 777 Millionen US-Dollar generiert. „Es ist der Weg, den wir zurücklegen müssen, um das Land weiter zu stärken und voranzubringen“, sagte er.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Mehr Einsatz gegen Verbrechen, Schmuggelware und Terrorismus gefordert

  1. „Laut Chiriani habe der Viehsektor im August dieses Jahres Fleischexporte in 38 Destinationen für mehr als 777 Millionen US-Dollar generiert. „Es ist der Weg, den wir zurücklegen müssen, um das Land weiter zu stärken und voranzubringen“, sagte er.“
    Also: um noch mehr US$-Millionen zu generieren müssen NOCH MEHR Weiden geschaffen werden, also NOCH MEHR Wälder vernichtet werden, damit ein paar Rinderbarone NOCH REICHER werden – um das Land weiter voranzubringen ???

  2. Mehr Einsatz gegen Verbrechen, Schmuggelware und Terrorismus gefordert.
    Ist ja richtig.Nur da gibt eine Unstimmigkeiten!
    Die Fleischexporte in 38 Destinationen haben für mehr als 777 Millionen US-Dollar generiert. Schön,schön,für die Rinderbarone.Für die Paraguayer kommt wenig raus, maximaler Profit mit wenig Arbeitskräften.
    Das gleich trifft auf die Monokulturen wie Soja zu, maximaler Profit mit wenig Arbeitskräften.Als Zugabe vergiftetes Wasser und Böden.
    Entführungen, Angriff von bewaffnet Kriminellen unter dem Deckmantel sozialer Forderungen ausgesetzt, die die nördlichen Regionen betreffen,ja,wenn sich gewisse Kriminelle der oberen 10000 mit billig Landkäufen eingedeckt haben, hört der Stuck auf.
    Die Landinvasionen sind doch ein Sonderfall,die wenigsten gehen von den Landlosen.Die meisten werden organisiert von Politikern und Großgrundbesitzern, die bekommen wollen,was sie sonst nicht bekommen.
    (An sich brauchte Paraguay eine Landreform, in keinen Land Südamerikas haben so wenige allen und fast nichts.
    Landinvasionen sind nicht der Weg dazu,hier bedarf den Rechtsweg.)
    Schmuggel, ist eine Straftat,Steuerhinterziehung.Muss bekämpft werden.
    Es ist eine Schande wenn eine Landwirtschaft nicht mal in der Lage ist sein Volk zu ernähren. Es wird zu Astronomischen Preisen produziert.Allein schon die Tatsache das Gemüse aus Brasilien/Argentinien billiger ist als aus Paraguay reicht zum Haare raufen.Mehl,Zement,Zucker das gleiche.Der Bauer hier und dort muss Arbeiten, für andere Sachen muss auch einer Arbeiten.Mit Transport nicht gerade um die Ecke ist es noch billiger als hier,das kann und darf nicht sein.
    Sr.Marcelo Chiriani etwas scheint hier nicht zu stimmen

  3. Vor kurzem hat hier noch ein User namens Dorftrottel gepostet (Könnt ihr euch noch erinnern?), der jeden, der auch nur ein bisschen etwas gegen die Grossköpfe sagte als Kommunisten bezeichnete.
    Es gibt in so manchem Land relativ offensichtliche Fehler, die aber trotz Demokratie, Medien, Aufklärung etc. schlicht nicht in den Griff zu kriegen sind. Daher sind die Menschen an sich auch irgendwie selbst schuld daran. Das Volk kann keine Wunder wirken, selbst in der Demokratie sind Grenzen gesetzt, der grosse Bremser ist die Lohnabhängigkeit, warum kaum was vorangeht, aber es hätte trotzdem Einfluss. Wenn also gar nichts vorangeht, dann ist das Mentalität.

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