Depressionen: Viele Paraguayer leiden an der “Krankheit des Geistes“

Asunción: Laut einer Umfrage ist Paraguay das glücklichste Land der Welt. Jedoch im Gegensatz zu Statistiken sehen Fachleute das anders, denn Depressionen plagen viele Einheimische.

Das Forschungsinstitut Gallup hatte Paraguay bescheinigt, eines der glücklichsten Länder auf der Erde zu sein. Laut einer anderen Erhebung von Fachleuten liegt aber Paraguay auf Platz 4 weltweit, bei der die Menschen von Depressionen geplagt werden. Dies ruft eine kritische Situation in der ganzen Gesellschaft hervor. Ein Zustand, der kaum mit Glück in Verbindung gebracht werden kann.

Laut der Ansicht von Fachleuten könnte das Phänomen verschiedene Ursachen haben. In der Realität der paraguayischen Gesellschaft, die behauptet glücklich zu sein, könnte es Faktoren geben, wie zum Beispiel eine mangelnde Bereitschaft der Minimierung von emotionalen Zuständen auszudrücken.

Die sehr charakteristische Haltung der Paraguayer so zu Fragen oder Umfragen dieses Typs zu antworten sei eine Art von Verdrängungsprozess, bei dem negative Dinge oder Meinungen nicht erwähnt würden.

Das, so die Experten weiter, spiegele das gesamte Verhalten der Einwohner wider, die oft in den Tag hineinleben würden und nicht an morgen denken.

Zwar käme so eine Art von Glücksgefühl auf, das sich nach außen zeige. Wenn jedoch die Realität an das Tageslicht käme, verfallen viele Paraguayer in eine tiefe Depression. Es sei an der Zeit, so die Ansicht der Fachleute, dringend etwas in dem Sektor zu unternehmen und gegenzusteuern. Ein Land des kranken Geistes habe weniger gute Aussichten, sich in Zukunft weiter zu entwickeln.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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11 Kommentare zu “Depressionen: Viele Paraguayer leiden an der “Krankheit des Geistes“

  1. Ja. So als Europeo musst wirklich aufpassen, dass sie die nicht eines Tages mit dem Gelben Wägelchen abholen kommen. Ich meine, die Spinnen doch, müssen ernsthaft psychisch krank sein: Verbrennen ihren Müll nicht, auch nicht wenn Haus an Haus steht. Muss echt paranoid sein. Grinsen nicht gscheit wenn sie mitten in der Kreuzung auf den Gegenverkehr warten. Und das noch ohne Kinder im Kindersitz auf dem Rücksitz. Reparieren ihr neues Moto nicht selbst, damit es roto ist. Kaufen sich eine neue Glühbirne, nein, ins Moto, nicht auf den Hals, da ist ja schon der Helm, sonst sieht man die Glühbirne nicht mehr. Holen ihren 2 Millionen Watt Ghettoblaster nicht ins Freie, sonder hören ihre Musik für sich ganz allein, so dass niemand zuhören kann. Solch Egoschweine. Geben ihrem Hund keine Windeln zu fressen sondern echt Fifi-Gnapf-Gnamp. Im Garten sieht es aufgeräumt aus, lassen nicht alles in der Sonne bei 50 Grad Celsius herumliegen. Wie doof ist das denn? Begraben ihren toten Hund ohne ihn wochenlang, pardon, monateland zu Pelets verwesen zu lassen. Und essen zu Mittag in ihrer Küche anstatt zwei Meter neben dem toten Hund. Haben wahrscheinlich kein Stoffsonnenschirm, der den Rauch des Kadavers abhält, während man isst. Sind über vierzig Jahre alt und schon über der Mentalität eines Vierjährigen hinaus gewachsen. Schauen beim Ein- und Aussteigen des Wagens zuerst ob ein anderer Wagen kommt und steigen dann ein- bzw. aus. Falls nicht, sagen sie „excuse moi“ und das ganz ohne belämmertes Grinsen. Kennen mindestens das Verkehrsschild „Parken verboten“ und wissen sogar, dass damit nicht das Einschalten des Warnblinkers gemeint ist. Haben in der Schule gelernt, dass man in Deutschland Ingles spricht.
    Ja, ok, den Rest erspare ich Ihnen. Jedenfalls, so als „loco“ muss man schon ein wenig aufpassen im Lande der Buen Educados.
    Am besten passt man sich Land und Leute an, damit man nicht so auffällt. Also da wäre als erstes sollte der Müll wie Windeln, Blechdosen, E-Lampen, Mäuse und sonstig Brennbares mit Laub bedeckt und angezündet werden. Naja, das mit den Windeln sollte sich erübrigt haben. Nimmst deine 2 Millionen Watt Ghettoblaster ins Patio und hörst deine einzige CD, von Julio Iglesias, und schraubst alle 20 Sekunden voll auf und dann wieder für 20 Sekunden auf voll leise. Das funktioniert am besten stock besoffen. Sonst hilft dir eines deiner 15 Kinder gerne dabei, sollte ja noch einigermaßen nüchtern sein.
    Ja, ok, den Rest erspare ich Ihnen. Jedenfalls, so als „loco“ haben sich ja schon einige angepasst und finden alles wunderschön im Lande der Buen Educados und steigen sogar nicht in einen Elektrozug, da der Strom eh ab und zu ausfällt, sondern schlau, steigen in die Dampfeisenbahn. Und ich steige nächsten Monat ins Flugzeug ins Land der „mal educados, locos, feos que no donan mas“. Wird mir echt schwer fallen im Flugzeug meinen Müll nicht zu verbrennen, doch weiß ich das noch von früher, das man das nicht machen sollte. Ja, und sonst, begebe ich mich in der alten Heimat gleich zur Therapie gegen „mal educados, locos, feos que no donan mas“. Man muss sich ja wieder Land und Leuten anpassen.

    1. Das mit dem Auf- und Abdrehen der Lautstärken kenne ich auch gut, aber insgesamt sind meine Nachbarn einigermassen zivilisiert. Ich denke, die meisten würden ihr Abwasser auch in den Kanal leiten, wenn es denn eins gäbe.

  2. Ach Gott, wenn die Ärzte Geld verdienen wollen sind die Depressionen schnell erkannt.
    In Europa,Deutschland,weit verbreitet,viele junge Erwerbsunfähige im jungen Alter, beziehen eine Rente.
    Da sind viele die sich das nur Einbilden!
    In Deutschland gesehen da sind einige schwarze Schafe/Simulanten dabei.
    Meine Diaknose:“Drücketites und Faulenzia im fortgesetzten Stadion,in nicht wenigen fällen.“
    Ich bin zwar kein Medizinmann,mehr als 3.Krank als Lehre und Erfahrung sagt mir das!
    Es mag sein das dass für den einen zu hart ist,mir sagte jemand Wortwörtlich:“Wenn ich mich auf die Untersuchungen,Gutachten,Reha,EFL-Test einlasse bekomme ich keine Rente mehr.
    Wer jeden Tag mit Behinderten zu tun hatte kann nur den Kopf schütteln über die Aussage und sich sein Teil denken.
    In Paraguay ist man nicht so abgesichert wie in Deutschland.Dafür kann man die Familie melken.

  3. Ich fand den Bericht über Depression in Paraguay ziemlich in Ordnung, da wurde ja auch relativ gut über die innere Befindlichkeit der Paraguayer reflektiert.

    Eventuell bin ich ja noch nicht lange genug in Paraguay ! Aber die endlosen Kommentare über die schlimmen Zustände in Paraguay (bei jeder Gelegenheit) finde ich richtig schlimm.es wird wirklich jeder Wochenblattbericht als Aufhänger für irgendwelche Tiraden benutzt.

    Das es in Paraguay viele negative Punkte gibt habe ich auch schon am eigenen Leib erfahren
    (Korruption u.s.w). Eventuell habe ich die Rahmenbedingungen in Deutschland noch relativ
    aktuell vor Augen.

    Man kann auf der ganzen Welt hingehen wo man will ! Aber man nimmt sich immer selbst mit. Wenn man in DE schon ein Pessimist war wird sich das in Paraguay nicht ändern. Es wäre toll wenn ich da unrecht hätte 🙂

    1. Marandro, die endlosen Tiraden (unbewertet!) sind schwer zu ertragen – ohne aggressiv zu werden. Sie müssen entweder darüber hinweglesen, sie ignorieren oder einfach keine Kommentare lesen. Es bringt nichts dagegen anzustinken. Übrigens der Artikel ist bevölkerunsnahe geschrieben und eine mürrische Grundeinstellung wird man auch nicht in einem anderen Land quitt… es sein denn, man wäre selbsteinsichtig.

  4. Ein paar Hypothesen zur Depression:

    – Depression kommt viel häufiger in der Stadt als auf dem Land vor
    – Depression ist in der Unterschicht/Geringer Bildungsstand weniger verbreitet.
    – Depression kommt in der Altersgruppe 40 – 50-Jährige am häufigsten vor
    – Frauen sind wesentlich häufiger betroffen (das liegt NICHT nur an sexuellem Missbrauch in der Jugend, so wie es die Psychologin im Video sagt) sondern auch an irrationalen Entscheidungen im Leben.
    – Die übermässige Nutzung sozialer Netzwerke verstärkt das psychische Leiden noch mehr
    – In Paraguay gilt oft: „Mehr Schein als Sein“. Heuchelei und Lügen belasten die Psyche auf Dauer.

    1. Ja, sehr gut weil unabhängig und objektiv. Psychologen brauchen natürlich depressive kunden und sind somti nicht unabhängig und auch nicht objektiv. Kapitalismus wieder mal ad aburdum geführt.
      Das mit dem angeblichen Missbrauch in der jugend ist ebenfalls stereotyp. Frau arm, Mann schuld. Mit der Realität hat es null zu tun, aber so kann man mehr Geld verdienen.
      In Europa ist man schon weiter, da ist die Frau eher schon egal, hier zählt der Flüchtling oder zumindest mit Migrationshintergrund. Das ist wirklich die mindeste Voraussetzung . Gehen tut es aber ums gleiche, es ist das Einkommensmodell und nur das aber sicher keine Wahrheit oder Wissenschaft.

  5. Dazu kommt noch, daß heutzutage jede noch so kleine psychische Unpäßlichkeit gleich als Depression eingestuft wird.
    Damit verdienen sowohl die Ärzte als auch die Pharmaindustrie sich goldene Nasen.

    1. Das ist korrekt. Eine „richtige“ Depression ist eine ernsthafte neurologische Beeinträchtigung, aus der man sich in der Regel nicht selbst befreien kann.
      Temporäre Depressionen befallen viele Menschen, die werden aber mit der Zeit verarbeitet.

  6. Liegts am schlechten Geist oder am Falschgeld-Guarani?

    … der ältesten und auch überkommensten Währung von Südamerika …

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