Mehr Stipendien als “nützliche“ Bewerber

Asunción: Auf der Suche nach einem der 2000 Itaipú Stipendien bewarben sich fast 6000 junge Menschen. Nur ein Viertel davon hat die Mindestanforderungen bestanden.

Von den 5720 Abiturienten schafften es nur 1523 in die nächste Auswahlrunde zu kommen. Die anderen konnten nicht die Spanisch und Mathematik Hürde überwinden. Unter den 26,8%, die weiterkamen sind 41 Indigene und 34 Behinderte.

Die nächste und letzte Etappe ist eine Überprüfung der Lebensverhältnisse der Antragsteller. Sollten diese wirklich aus armen Lebensverhältnissen kommen, ist die Chance sehr groß, dass sie das Stipendium bekommen. Am 10. Februar dann soll die Liste der Stipendiaten veröffentlicht werden.

Wochenblatt / Itaipú

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10 Kommentare zu “Mehr Stipendien als “nützliche“ Bewerber

    1. Zuviele junge Leute wollen studieren ohne sich Rechenschaft abzugeben ob auch genuegend Stellenangebote bestehen. Es werden tuechtige Handwerker gebraucht, aber keiner will sich noch die Haende schmutzig machen.

      1. Mano de Obra gibt es eigentlich genug in Paraguay, nur wenige haben den Luxus studieren zu gehen. Und unter denen die studieren, sind eine Menge, die gar nicht dafuer taugt. Aber wenn beide Eltern studiert haben, muss Junior auch studieren, egal ob dieser dafuer taugt oder nicht. In Deutschland uebrigens auch weit verbreitet, dass Flachzangen studieren gehen.

        Das Problem bei den Handwerkern ist leider nur die sehr geringe Bildung.

        1. Sehr gut erkannt. La familia ist eine wirklich wichtige Erfindung genau so wie Tradition. Das Problem ist aber, dass man dann ein Naturvolk sein oder als Jäger und Sammler im Zeitalter der Urmenschen leben muss. Sobald dieser Status überwunden ist, …..

  1. Unvorstellbare Zustaende mit diesen Lehrern!
    6 Monate Ferien,
    3 Monate Streik fuer mehr Lohn
    2 Monate zu heiss oder zu kalt oder zu nass
    1 Monat Nationalhymne singen
    1 Monat Kirche
    ! Zusatzkurs warum arbeitet der Lehrer 13 Monate und nicht nur 12
    1 Zusaetzlicher Monat um die Antwort zu verstehen

  2. Lebensverhältnisse der Eltern? Irgendeiner aus der Verwandtschaft hat doch bestimmt eine uralte kaputte Hütte, in die man für einige Stunden einziehen kann. Die Nachbarn bestätigen das und hinterher gibts ein Asado für alle – oder alle dürfen mal aus der Pulle nuckeln.

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