Mehr Tötungsdelikte in 2012 registriert

Asunción: Laut der trockenen aber eindrucksvollen Statistik der Nationalpolizei überstieg die Anzahl der Morde innerhalb der ersten 8 Monate des Jahres die des vorhergehenden. In 2011 wurden vom 1. Januar bis 31. August 451 Menschen ermordet während dieses Jahr im gleichen Zeitraum es 13 Menschen mehr waren.

Der Monat April war bis jetzt der grausamste mit ganzen 95 Opfern. Der Monat Februar wies „nur“ 44 Personen auf.

Im Vorjahreszeitraum wurden im Januar und August jeweils 75 getötet während der Juni „nur“ 40 Mordfälle mit sich brachte.

Diese Zahlen, auch wenn sie hoch erscheinen mögen, sind auf nationaler Ebene für diesen Kontinent Durchschnitt. Während Argentinien, Uruguay und Chile bessere Statistiken aufweisen können hinken Brasilien und ganz besonders Venezuela weit hinterher.

(Wochenblatt / Abc)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Mehr Tötungsdelikte in 2012 registriert

  1. Kein Wunder, daß Venezuela letzter ist – dort ist es ja praktisch verboten sich zu bewaffnen. Leichte Beute für die Banditen, wenn sie wissen es kann sich eh keiner wehren.

    PS: An die Pazifisten: Eurer Theorie nach müßte das Genossenland Venezuela mit den strengsten Waffengesetzen auch das sicherste sein. Stimmt irgendwie nicht ganz, oder?

    1. Aber warum ist in der Schweiz die Kriminalität nicht mit Venezuela vergleichbar? Wenige SchweizerInnen haben privat eine Waffe. Ich gehe also eher davon aus, dass die Ursache dort zu suchen ist, dass die Schweizer Polizei ihren Aufgaben eher nachkommt, im Gegensatz zur venezolanische Polizei welche mit den Kriminellen zusammenarbeitet.
      Viele von uns sind für Banditen eine leichte Beute, die Frage ist nur, ob die Banditen wegen erbeuteten 20 Euro danach ein Jahr in Tacumbu absitzen und keine seriöse Stelle mehr finden möchten.
      Es ist einfach: Kriminelle, die nicht erwischt und bestraft werden, tun es immer wieder. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis sie (wieder) vor Gericht stehen (vgl. Adolfs Bankdirektoren vom Paradeplatz, Zürich, Schweiz).

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.