Mennonit wegen Bestechungsversuch verhaftet

Santa Rosa del Aguaray: Nachdem zwei Minderjährige am Steuer zweier Fahrzeuge von der Polizei erwischt wurden, kam ein Mennonit zum Polizeirevier und wollte mit Geld ein Problem aus der Welt schaffen. Er wurde verhaftet.

Nicolás Harms Reimer (40) aus Rio Verde kam zum 18. Kommissariat der Stadt nachdem zwei Jungen im Alter von 15 und 16 Jahren einen Toyota Hilux und einen Traktor auf öffentlicher Straße fuhren. Sie wurden von Uniformierten gegen 13:20 Uhr auf der Ruta XI auffällig.

Harms Reimer, der sich als Erziehungsberechtigter identifizierte, offerierte den Polizisten 4.900.000 Guaranies um den normalen polizeilichen Weg zu umgehen. Anscheinend war den Uniformierten die Summe zu gering oder sie glänzten mit Pflichtbewusstsein.

Die Ruta XI verbindet Santa Rosa del Aguaray de Aguaray mit Capitán Bado und ist demnach eines Straße, die nicht selten zum Transport von Marihuana benutzt wird. An solchen Straßen sind normalerweise Polizisten in alles involviert und nehmen monatlich von Drogenschmugglern feste Beträge für den Schutz.

Wochenblatt / Última Hora

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11 Kommentare zu “Mennonit wegen Bestechungsversuch verhaftet

  1. Kuno Gansz von Otzberg

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    Das ist Usus unter Mennoniten. Da muss regelrecht ein Wunder passiert sein dass sowas ans Tageslicht kam.
    4.9 Millionen? Warum nicht Trato Apu’a (runder Preis, wie der eine Senator im Volksmund heisst) und 5 Mille bieten?
    Die Mennos aus Ostparaguay sind in der Tat „in vielem involviert“. Sie wollen ja staendig die FTC Militaertruppe aus der Zone raus haben, nicht wahr? Was steckt dahinter? Nun, die EPP’isten haben die Mennoniten mittlerweile auf der Gehaltsliste und zahlen ihnen Schutzgeld die diese dafuer im Gegenzug in Ruhe lassen und fuer diese wiederum als „Mann fuers Grobe“, als Schlaegertruppe und Hitmen fungieren die ihnen die Landbesetzer mit u.a. Morde vom Hals halten.
    „New Mexiko“ bahnt sich da in Ostparaguay so langsam an wo die Haupteinnahmequelle der Drogenhandel ist und die Landwirtschaft (Gen-mais, Gen-Soja, Gen-Reis, usw) zur Geldwaesche dient.
    Das ist auf dem Lande im Chaco auch ueblich dass Minderjaehrige ohne Fuehrerschein alle Arten von Vehikel fahren – zwar rechtswiedrig aber passiert ist bis jetzt noch nie was.
    Man muss auch bedenken dass die meisten der Mennoniten bis heute funktionale Analphabeten sind, geltende Gesetze nur wiederwillig respektieren wenn sie denn zwangsweise muessen (Motto: Geld regelte ja bis dato alles, warum dann auch nicht weiter so…) und die andere Seite der Muenze ist die dass man eben auf dem Lande notwendigerweise auf ein Auto angewiesen ist.
    Allerdings uebersteigen die Strafen der Verkehrspolizei das angeboten Schmiergeld bei weitem wenn ein Trecker und ein Pick Up ohne Papiere gefahren werden, so dass die „Zorros“, – d.i. „Fuechse“, so wird die Autobahnpolizei in Ostparaguay genannt, – wahrscheinlich ob der geringen Summe beleidigt waren.
    Bei der Autobahnpolizei setzt schnell das „Pflichtbewusstsein“ ein wenn die Summe zu gering ausfaellt, da die Verkehrsstrafen mittlerweile horrend hoch sind und jeder Polizist gut und gerne etwa 500.000 Gs im Durchschnitt an Bestechungsgeld auf der Autobahn von Fahrern entgegennimmt – das waeren dann etwa 15 Millionen Guaranies im Monat „Zusatzgeld“ + die 2.5 Millionen die er mit seinem Gehalt verdient. Damit unterhaelt er dann die 4 irgendwann geschwaengerten Freundinnen mit 500.000+ Gs Kindergeld pro Monat via Gerichtsbeschluss bis diese 18 sind.
    Vivat la Police!

  2. Mit Peanuts gibt man sich nicht mehr zufrieden, denn abzüglich was an den Kommandanten abfällt bliebe nicht mehr viel übrig.
    Die Taktik ist jedoch gar nicht mal so schlecht: Man hat der Bevölkerung gezeigt wie unbestechlich man bei der hiesigen Polizei ist und dafür ein paar Peanutz geopfert. Ist sozusagen Teil der Öffentlichkeitsarbeit der hiesigen Polizei. Werbung muss sein.

  3. Es bringt mich auf die Palme wen gesetze so unterschiedlich behandelt werden.Wo ist da die gerechtigkeit.Zum beispiel wenn ein fahzeug die fahrspur wechselt ohne den blinker zu schalten.Das ist genau so wie zu schnell fahren eine regel.
    Wan wurde je sowas bestraft???ist nicht weniger gefährlich und das um nur ein ding zu nennen.

  4. ja auch die mennos sind nicht unfehlbar und haben auch ihre schattenseiten … jetzt kommen dann sicher gleich die frommen pfaffen und verteitigen die mennos …. ehrlich gesagt, die meisten mennos hier sind nur auf geld aus und sind genauso schlimm wie jeder paraguayer wenn nicht noch ärger … als bulle hätte ich bei einem fetten hilux mich mit 5 mio auch nicht abgegeben, überdies warens ja 2 fahrzeuge, die haben sicher einen gesamtwert von 200 mio gehabt samt trakker … also 10% hätte er da schon drücken müssen, weil auf der fiscalia kommen mal mind. 3,5 mio pro nase fürs fahren ohne schein, mind. 2 mio fürn anwalt, und dann nochmal vermutlich so 2 mio fürn richter dazu (inkl. spenden usw.), also da kommt er unter 15 ned weg davon, da ist 5 ein armutsbetrag. z.B. die caminera verlangt 50% von dem was man auf der fiscalia erwarten kann, dann bleibts unterm tisch sowas oder alkofahrt

    1. Bin ich froh das nicht menschen beurteilen am ende der Tage und schon garn nicht alles gleich durch die reihe(mennos) und auch nicht wo der neid der Herr ist.
      Denn es geht nicht, wie ein Mensch sieht: ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an. 1. Samuel 16.7

      1. Herr lass Hirn regnen! Ist wirklich HERRlich, was für ein Unsinn da geschrieben wird. Aber egal, wenns sche macht.

        1. Das macht nichts denn Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt. Johannes 15.19
          Noch ist gnadenzeit,Noch kan man seinen Herrn wechseln den niemand hat ein leeres herz.Dein erloeser steht vor der tuer.

  5. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Ja leider offenbart @Joss da das Grundproblem der Mennoniten: er glaubt dass wenn ein Mennonit eine Straftat begeht so ist es keine Straftat da dieser ja in der Mennonitenkirche ist. So quasi, der Glaube rechtfertigt alle Taten.
    Zumindest hat er den Apostel Jakobus nicht verstanden: deine Werke, also Taten, d.i. in diesem Fall Bestechung, BEWEISEN deinen Glauben. Das was du TUST das zeigt woran du glaubst.
    Genau solche Leute wie @Joss bringen die ganzen Mennoniten und Christen in verruf bei den Unglaeubigen.
    Sicherlich kramt @Joss jetzt in baelde opportun den Spruch vom „Allgemeinen Suendertum der Christen“ hervor – normalerweise eine Lieblingsausrede wenn man sich festgefahren hat und keine Ausfluechte sonst mehr weis auszubrueten.
    TATEN machen zwar nicht SELIG, d.i. bringen dich nicht in den Himmel, aber TATEN ZEIGEN woran du wirklich glaubst. Das ist die Botschaft des Jakobus- und Judasbriefes im Neuen Testament.
    Mister Isaak Neufeld glaubt also an die Bestechung weil er Bestechung foerdert und tut. Er glaubt also nicht an Jesus weil dieser die Bestechung als Suende in der Bibel klassifizierte und den Christen solche zu tun VERBOT.
    Es zeigt auch wieder wie sehr das liberale Christentum selbst unter traditionellen Mennoniten (wie in dem einen Artikel im WB schon erlaeutert) verbreitet ist.
    Dies zeigt weiter dass die Mennoniten nicht bibelzentrisch sind noch theozentrisch, sonder Homozentrisch, d.i. der Humanismus als Ersatzreligion da der Mennonit einfach tut was er glaubt das er glaubt anstatt zu tun was die Bibel sagt (das nennt man auch Verblendung). Klar ist ersichtlich dass die Mennoniten der Gemeinde zu Laodizaea angehoeren – glaubt reich zu sein ist aber arm, blind und nackt (bloss) und verkennt chronisch ihre eigene Lage und Realitaet.
    Diese Tendenz weisen alle Mennoniten pauschal auf – einige mehr und gottseidank andere weniger.

  6. Das ist immer das Gleiche.
    Es war einfach zu wenig Geld.So billig sind sind die Dienstleistungen der Beamten auch nicht!
    Auch unter den Mennoniten gibt es auch große und kleine Gauner.Das war hier ein EX-sparsamer Ostfriese.

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