Mennonit wegen Verbrechen gegen die Umwelt angezeigt

Campo 9: Über soziale Netzwerke wurde eine Anzeige gegen einen Mennoniten aus der Kolonie Sommerfeld, Departement Caaguazú, eingereicht.

Der Anzeige zufolge führt der Mennonit angeblich eine Austrocknung des Baches Guyrangua durch, eines der wenigen Feuchtgebiete in der Zone, um Eukalyptus zu pflanzen. Der Denunziant fordert die Behörden auf, in diese Situation einzugreifen, die sich auf die Umwelt auswirkt.

Die Anzeige wurde in sozialen Netzwerken von Edgar Vera Paredes eingereicht, der auf die verantwortungslose Aktion des Mennoniten aus Sommerfeld hinwies. „Eines ist, was Henry Hildebrand tut, während wir Arbeiter unter Quarantäne stehen, ein Umweltverbrechen zu begehen. Hildebrandt führt eine enorme Austrocknung der Guyraungua-Bach-Mündung durch, eine der wenigen Feuchtgebiete, die wir noch haben. Er zieht große Gräben für die Entwässerung, um später Eukalyptus oder Sojabohnen anzupflanzen, obwohl diese Menschen mehr als 70.000 Hektar Ackerland haben, sind sie unersättlich, sie wollen immer mehr“, schrieb er auf seinem Facebook-Account.

In gleicher Weise wird erwähnt, dass der Schutz von Feuchtgebieten durch das Gesetz festgeschrieben ist und diejenigen, die dagegen verstoßen, bestraft werden müssen. „Sie erledigen diese Aufgabe seit mehr als drei Wochen mit drei großen Maschinen”, schrieb Vera weiter.

Er berichtete auch an, dass eine Gruppe von Nachbarn zu der besagten Stelle gegangen sei, um die Arbeit zu stoppen, aber sie erhielten Drohungen der Arbeiter, sie sagten, dass “sie alle entsprechenden Genehmigungen haben”.

Auf der anderen Seite schrieb Vera weiter, dass in einem anderen Fall dieselben Mennoniten mit Bulldozern die letzten grünen Streifen in der Kolonie Pindo’i zerstört hätten.

„Das sind Verbrechen gegen die Umwelt und müssen von den Staatsanwälten oder den zuständigen Behörden untersucht werden. Ich habe zuverlässige Beweise”, berichtete Vera.

Auf der anderen Seite erwähnte die zuständige Staatsanwältin für Umweltverbrechen, Marta Leiva, dass sie die schriftliche Anzeige bereits erhalten habe und sie in dieser Woche den Ort besuchen werde.

Wochenblatt / Prensa 5

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3 Kommentare zu “Mennonit wegen Verbrechen gegen die Umwelt angezeigt

  1. So ist das halt in Staaten in welchen die Beatmeten ausm Beatmetenhäuschen erst auf Anzeige reagieren und jeder machen kann, was er will, solange genug Schmiergeld bezahlt wird.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Hoechstwahrscheinlich findet die Staatsanwaltschaft da vollendete Tatsachen vor. Die Rinne ist definitiv wohl mit einem Bulldozer gezogen worden. Dem Ungetuem wird hinten ein sogenannter “Ripper” in Pflugform (eine Art von Kralle die durch die Erde gezogen wird und dabei die Rinne aushebt) angelegt und der zieht dann solche Rinnen.
    Eukalyptus werden die Mennoniten da nicht pflanzen sondern Soya.
    Die entsprechenden Genehmigungen wurden natuerlich alle schon vorher oder nachher “erstanden”. Am Papierkram solls nicht liegen denn der ist leicht zu besorgen mit aufgedruckte Scheinchen wo George Washington dir mit einem freundlichen Laecheln angrinst. Ein Schelm wer was anderes denkt!
    Hildebrandt duerften die Eigentuemer der Mehlmuehle “Molinos Hildebrandt” sein. Das sind Grossindustrielle im Mehlgeschaeft.
    Wenn der Staat es klug angeht so erstickt er nicht deren Unternehmergeist sondern quetscht ihnen eine gute Summe an Tantiemen auf ewige Zeit ab – so hat wenigstens der Staat noch was davon von dieser Umweltzerstoerung. Einmalig zu zahlende Summen sind keine Option sondern auf ewig zu zahlende Pachtgelder fuer die zerstoerte Umwelt.
    Es ist nun mal so dass Ostparaguay zu den fruchtbarsten Gegenden der Welt gehoert und sich im Produktionsguertel Suedamerikas befindet.
    Die Mennoniten wollen also den See trocken legen wie die Soviets es in Rumaenien machten indem sie da einen See . Fuer 5 bis 10 Jahren gabs sehr gute Ernten dann immer weniger und am Schluss nichts mehr. Heute will man das trockengelegte Tal in Rumaenien wieder mit der Donau fluten denn die Zone trocknete systematisch aus und es bildeten sich Sandduenen wie in der Wueste.
    Ansonsten haben die Mennoniten keinerlei Skrupel und Umweltbewusstsein ist komplett Fehlanzeige es sei denn sie merken es in ihrem Bankkonto – wenn sie Geldbussen aufgebrummt bekommen waechst ihnen auch bald das Umweltverstaendnis. Das Problem ist wiederum bei den Mennoniten das sie eigentlich mit der Bibel nichts zu tun haben sondern die sind total wirtschaftsorientiert. Das ganze Christentum ist bei denen nur Tradition.
    Example of eviil hypocrisy of Mennonite community – https://www.youtube.com/watch?v=A6Aowa_c6KA
    Leider bringt die Gleichschaltung unter den Mennoniten mit sich dass alle gleiche korrupt geschaltet werden wenn erst der gesellschaftliche Durchschnitt korrupt geworden ist. Dasselbe haette die Gleichschaltung im Dritten Reich auch bewirkt.

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