Mennoniten bereit Lösegeld zu zahlen

Río Verde: Die Eltern von Bernhard Blatz und Franz Wiebe erklärten heute, das geforderte Lösegeld zu besitzen. Sie erbitten zuvor ein Lebenszeichen ihrer Kinder.

“Die Saat ist ausgebracht“, erklärten die Eltern in einem Schreiben, was bestätigen soll, dass sie über die finanziellen Mittel verfügen, die die selbsternannte paraguayische Volksarmee (EPP) forderte.

Bevor sie das Geld übergeben, fordern sie von der bewaffneten Gruppe ein Lebenszeichen. Im Fall von Bernhard wollen die Eltern wissen, in welchem Arm er Metallteile hat. Im Fall von Franz was das letzte Ersatzteil war, welches er für seinen Geländewagen kaufte aber nicht auswechseln konnte.

“Wir nutzen dieses Medium, um uns an die EPP zu wenden, wir bitten die FTC die Zone zu verlassen, da die Saat ausgebracht wurde“, laß Peter Blatz bei einer Pressekonferenz in Río Verde vor.

Franz und Bernhard sind die letzten Entführten der EPP, einer Ende August und der andere Anfang September dieses Jahres. “Ihre Familienmitglieder sind sehr besorgt und wollen, dass sie Weihnachten mit ihnen verbringen“, erbat man in dem Schreiben.

Wochenblatt / Abc Color

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17 Kommentare zu “Mennoniten bereit Lösegeld zu zahlen

  1. Lieber Hans Iseli,
    leider hast du hier voll daneben gegriffen.
    Wer Familie hat, wer Arbeiten muss um sein Leben zu finanzieren und wer Verantwortung trägt wird sich nie zu so einer Aussage verleiten lasen. Ein wenig Mitgefühl und Sozialkompetenz wären hier schon notwendig.

    1. Richtig. Passt in die heutige Zeit. In dieser ist meine Aussage voll daneben.
      Objektiv gesehen hilft gegen Verbrecher kein Mitgefühl und kein Anti-Gewalt-Gesäusel.
      Denn die Sache wird ewig so weiterlaufen. Die nächsten Opfer – vielleicht könnntest Du mal Dich in deren Haut versetzen – werden nie so argumentieren wie Du.
      So leid es mir tut: gegen Gewalt hilft nur Gewalt. Wer sich nicht wehrt, hat den Preis zu bezahlen. Das an alle Friedensfreunde.

    2. Bei aller Verantwortung gegenüber den Menschen. Verbrecher verstehen nur Sprache die ist Härte!
      Mitgefühl und Sozialkompetenz ist gute Sache, den Terror zu Finazieren auf diesen Weg das geht garnicht.
      Hier wird die Kriminalität noch Finanziert!
      Eine andere Sache wäre es wenn es um wirklich arme Menschen,Siedlungen für Indegene usw. ginge.Keinen Gs.
      Oder Ackerfläche wieder mit Mischwald,aufforsten mit Nisthohlen so hat der Herr ARA und Herr UHU wieder ein anständiges Haus.
      Für die Terrorsiten gibt es nur ein Lösegeld 12,7×99 oder 7,62x67mm zwischen die Augen. Kostet nicht viel und löst das Problem!

  2. Das bedeutet wohl leider, dass nach Zahlung des Lösegeldes weitere Entführungen folgen werden. Es besteht für die Entführer nur ein geringes Risiko, es wird endlos so weiter gehen.
    Ich verstehe die Mennoniten gut, wenn ich entführt worden wäre, würde ich auch wieder frei kommen wollen, egal zu welchem Preis. Die Mennoniten sitzen in der Falle. Egal was sie machen. sie können eigentlich nur verlieren. Abhilfe kann nur die Regierung schaffen, aber die hat wohl andere Interessen.

    1. Damit vollkommen Recht, ich verstehe auch die Mennoniten.Jeder möchte seine Angehörigen wieder lebend wieder haben.
      Wiederum verstehe ich sie nicht! Sie lassen sich alles gefallen.Bei den Geld was da im Spiel ist könnte und kann man einiges Machen. Ein schwarzes Kopfgeld auf EPP-leute. Unter den Radar gezahlt!Da gibt es so viele dunkele Sachen verdeckte Operationen die Ordnung schaffen. Mose war auch nicht gerade der Freundlichste zu seinen Feinden bei aller Liebe zu Gott und seinen Volk.

  3. Es gibt hier nur eine Moeglichkeit: Eine Erklaerung, dass man keine Loesegelder bezahlt und auch nicht in irgendwelche Verhandlungen eintritt. Das mag mal 2-3 Leuten das Leben kosten, aber dann wird das Verbrechen des Menschenraubes uninteressant und findet nicht mehr statt.
    UHU gehoert wohl zur Fraktion der Frau Kaessmann: Man muss Terroristen mit Liebe begegnen.

  4. Mitgefühl und Sozialkompetenz sind heute gefragt, nicht Taten. Das kommt auch billiger, und der Applaus ist einem sicher.

  5. Gewalt gegen Gewalt funktioniert nicht, wenn die Angehörigen als Geiseln gehalten werden. Solange sind allen die Hände gebunden. Ich bin nicht für Frau Kaessmann, kenne ich auch gar nicht. Dann Auge um Auge, Zahn um Zahn. Dabin ich schon brutal gewaltbereit, legalisiere dann auch viele Lateralschäden.

    1. Deine Meinung in Ehren, lieber UHU, sie ist die heute gängige, moderne. Ich bin jedoch für Gewalt gegen Gewalttäter.
      Paradebeispiel: die Geschichte Landshut/GSG9/Mogadischu. Da waren 91 Unschuldige bedroht. Wäre da Sozialkompetenz und Mitgefühl berücksichtigt worden…. gute Nacht!
      Sozialkompetenz und Mitgefühl hat auch die Merkel bewiesen – wie immer auf Kosten anderer und ohne jede Berücksichtigung der Konsequenzen. Hauptsache: gut sein, dann ist der Applaus sicher. Bezahlen können dann die anderen.

  6. Wie mehrfach erwähnt genügt eine kleine, gut ausgerüstete Elite-Einheit a la Kongo-Müller. Der Spuk wäre binnen weniger Wochen vorbei. Nur gewisse Leute mit viel Geld und politischem Einfluß haben keinerlei Interesse.

    1. Verglichen mit den Elite-Einheiten, die heute allen Staaten zur Verfügung stehen, wäre Kongo-Müller heute eine lächerliche Figur. Die Ausbildung ist dermassen gut und hochstehend, dass die EPP nicht die geringste Chance hätte. In meiner 30-jährigen Militärzeit habe ich da einige sehr beeindruckende Erlebnisse gehabt.
      Aber das PY-Militär…. oh je!

    2. Caligula dein Lachender Kongo-Müller hat sich auch nur mit Schächterein an Zivilisten und unerfahrenden Hilfssoldaten einen Namen gemacht. Als es in Angola zur Sache ging gegen die Kubaner wurde er zu Ewigen Ruhe abkommandiert.
      Auch ein Herr Steiner ging vom Kongo-Biafra-Sudan.Na viel gebracht hat er nicht, aber viel getrunken.
      Das Problem löst man ohne viel Krach,Staub und diskret.
      Da brauchst Du schon Fachleute die den aktiven Teil der EPP an einen besseren Ort schicken!

      1. Alle haben Recht und auch nicht. Ich sehe hier keinen politischen Willen die EPP zu bekämpfen.
        Ich mag vielleicht falsch liegen, aber mir kommt es so vor, dass bestimmte Kreise die Menos außer Landes sehen wollen, um sich deren Ländereien zu einem Spottpreis anzueignen.

        1. @Hermann 1 Passender konnte man es nicht sagen. Ich würde sogar soweit gehen und deine Aussage als einzig logischen Fakt betrachten. Die, die etwas tun müssten, wollen nichts tun und die, die etwas tun wollen, dürfen nicht’s tun. Und da sage doch einer, hier zieht niemand im Hintergrund die Fäden. ^.^

        2. Sehe ich auch so. Es rächt sich aber eben die friedliebende Einstellung und unser Wirtschaftssystem ist eine Umverteilung von FLEISSIG nach REICH.
          Wer wirklich gut ist und das sind die Mennos, darf auch nicht zögern sich und das seine zu verteidigen. Gegen die paar Epp ler oder wer das sein soll kann sich eine Kolonie meiner Meinung nach durchsetzen.
          Hier gilt das selbe wie für einen Staat (vor allem Deutschland): Politisch und Militaerisch stark sein ist ebenso Voraussetzung, weil ich ohne dem nicht den ganzen Tag schaffe schaffe brauche.

  7. Wie waere das wenn par Leute par hunderttausend Dollar bereit stellen wuerden und eine Gruppe Brasilianer(Ihr wist schon welche) anheuern wuerden um diese EPP fuer immer zu eliminieren. Das waere die billigste und wohl erfolgreichste Loesung.

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