Mennoniten setzen Anordnungen der EPP um

Río Verde: Um die Geiseln Franz Hiebert und Bernhard Blatz frei zu bekommen, setzen die Familien der beiden Anordnungen der EPP um. Sie verteilen Lebensmittel im Wert von je 25.000 US-Dollar.

Die Familienangehörigen von Franz Hiebert und Bernhard Blatz hatten anscheinend Kontakt zu Mitgliedern der EPP. Laut eigener Aussage setzen sie nur um, was ihnen aufgetragen wurde. Pro entführten Mennoniten müssen Lebensmittel im Wert von 25.000 US-Dollar verteilt werden. Die Orte, an denen die Mennoniten dies tun sollen sind Zanja Pytâ im Departement Amambay, die Stadtteile Calaberita und San Francisco von Concepción sowie im Stadtteil Pelopincho der Hauptstadt Asunción.

Diese Forderung, wenn einmal umgesetzt, könnte dazu führen, dass beide Jungen um Weihnachten wieder bei ihren Familien sein können, ein Wunsch den die Eltern erst kürzlich äußerten. Die Polizei wird für die nötige Sicherheit bei den Lebensmittelverteilungen sorgen.

Franz Hiebert ist seit 119 Tagen in den Händen der selbsternannten Paraguayischen Volksarmee während Bernhard Blatz 108 Tage fern von seinem Heim ist.

Wochenblatt / Hoy

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1 Kommentar zu “Mennoniten setzen Anordnungen der EPP um

  1. Was bleibt ihnen auch anderes uebrig, wenn der Staat nur zuguckt?

    Unverschaemt finde ich, wenn einer wie Cartes dann schwadroniert, die Sicherheit im Land hat sich erheblich verbessert und nie ein Wort ueber die EPP verliert.
    Logisch, da die Mennoniten Konkurrenz fuer seine Unternehmen sind. Und so einer lichtet sich mit dem Papst ab, zum Fremdschaemen!

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