Messer’s Flugzeug gesucht – in Cartes’ Hangar gefunden

Asunción: Langsam wird klar, warum Präsident Cartes öffentlich keine Stellung zum Fall Messer nehmen will. Die Verstrickungen sind so groß, dass man meinen könnte sie stammen aus einer Familie.

Die Staatsanwaltschaft erhielt ein Tipp, wonach das Flugzeug des gesuchten Geldwäschers Darío Messer sich im Hangar des Aero Centro S.A., Eigentum des Präsidenten Cartes, befindet. Es handelt sich um ein Flugzeug der Marke Hawker Beechcraft, Model G 58 Baron. Das Flugzeug im Wert von 525.000 US-Dollar wurde nun beschlagnahmt und steht unter der Aufsicht des Nationalen Sekretariats für die beschlagnahmte Güter (Senabico). Der Stellplatz am Flughafen Silvio Pettirossi ist bis Ende des Jahres bezahlt.

Ohne viel Lärm zu machen besuchten gestern die ermittelnden Staatsanwälte Liliana Alcaraz und René Fernández das Unternehmen Aero Centro S.A. um zu bestätigten, dass das Flugzeug tatsächlich da steht. Dies war fraglich, da Messer damit hätte fliehen können. Die Reichweite beträgt rund 2.000 km.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Messer’s Flugzeug gesucht – in Cartes’ Hangar gefunden

  1. Es koennte ja sein das er noch eines hat oder ander mittel aber es will keiner einen finger ruehren denn wenn man moechte kann man viel machen man brauchte nur einige personen beschatten lassen oder es gibt telefone die sicher man nachfolgen koennte und und und und

  2. Da nutzt alles Spekulieren nichts. Messer befindet sich entweder auf einer Cartes- Estanzia oder bereits in Israel.

  3. Das Flugzeug steht nur zufälligerweise in Cartes Hangar. Jegliche Zusammenarbeit und Deckung von verurteilen Kriminellen ist ausgeschlossen und wäre eine infame Unterstellung.

  4. Man kann hier wie gesagt wieder über die Elite schimpfen, aber Schuld hat im Grunde nur der Kleine. Wie meine ich das? Wie viele Leute arbeiten auf diesem Flughafen und wissen das alles seit Wochen und was haben sie getan? Die Mitarbeiter auf jener Bank samt Filialleiter, was haben sie getan? Richtig, gekuscht und Geld ausgezahlt.
    Die Yacht vom Tabesa Chef wird durch Asuncion transportiert. Kein Polizist bis zum obersten Polizeichef sagte was. Wenn eine private Firma für den Transport oder Security benötigt wurde, da sind sicher x private Chefs gelaufen um diesen tollen Auftrag zu bekommen. Ob legal der nicht schnurz, Werbung und Dollar zählen.
    Tagtäglich sieht man, dass Beamte letztlich nur zusehen können, weil doch Angst um den Job. Bei Mitarbeitern in der Privatwirtschaft ist dies noch ärger, weil noch abhängiger und schneller draussen. Auch die Chefs müssen jedem Auftrag hinterherlaufen, also alles was geht, sonst war es das.
    Die Abhängigkeit macht alle diese Systeme sinnlos. Das ist der Grund, warum man sich hier nichts aber gar nichts erwarten braucht, zumindest nicht, solange das so bleibt.
    Vor allem verstehe ich seit langer Zeit nicht, warum so viele Leute auf ihren Job ihre Firma sich so gross was einbilden. Mehr als ein Theater ist das leider nicht, egal ob Staat oder privat. Fällt es ihnen nicht auf, blenden sie es aus, tun sie nur so? X Artikel jeden Tag beweisen dieses und man könnte immer noch mehr finden.
    Die perfekte Welt wird es nie geben, nein, aber besser, wäre wirklich nicht schwierig und keinesfalls ein Ding der Unmöglichkeit.

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