Militärpräsenz erhöht

Asunción: Der Präsident der Republik Horacio Cartes ordnet die Erhöhung der Militärpräsenz um 50 % an. Das Militär, welches im Norden von Paraguay die kriminelle Gruppe Ejercito del Pueblo Paraguayo (EPP) bekämpft, wird von General Jorge Ramirez, Kommandant der Streitkräfte
befehligt.

Vor den ständigen Misserfolgen, welche in der Entführung von Arlan Fick, dem Attentat auf die Hochspannungsmasten und die Entführung des Polizeiunteroffiziers Edelio Morinigo endeten, hat die Regierung einer Truppenerhöhung der Fuerza Tarea Conjunto (FTC) zugestimmt.

„Mit den Männern die mir jetzt mehr zur Verfügung stehen, werden wir die Zone verstärken“. sagt General Ramirez. „Wir wollen nicht, dass uns das Gleiche wie mit den Türmen nochmals passiert“, erklärt der ranghohe Militär und spricht hier das Attentat an, welches einen Hochspannungsmast mit Hilfe von Explosivstoffen zum Einsturz gebracht hat. Dieses Attentat hatte Teile des Nordens von Paraguay ohne Strom und Wasserversorgung gelassen.

Der General informiert, dass im Moment kein Personalwechsel in den Einsatzkräften geplant ist.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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1 Kommentar zu “Militärpräsenz erhöht

  1. dieser Präsident hat nur von Geschäften aber nicht von Politik eine Ahnung. Erneut gibt er die falschen Signale. Innere Sicherheit kann man weder durch Militär noch durch jede andere Form von Gewalt erreichen. Für die innere Sicherheit ist ein sozialer Ausgleich die entscheidende Basis. Aber genau den will weder er noch die paraguayische Elite. Da die Betroffenen des Terrrors leider kleine Leute, also nicht die Elite trifft, kann glauben sie so weiterwursteln zu können, wie bisher, sich in Ruhe, zu Lasten der Allgemeinheit, bereichern und ihre Auslandskonten füllen. Aber, wie sich in der gesamten „westlichen Wertegemeinschaft“ immer deutlicher zeigt, kann ein solches System nicht gehalten werden. Es gibt nun mal kein ewiges Wachstum und die Bodenschätze sind begrenzt. Geld aus dem Nichts geschaffen schafft Finanzblasen, Immobilienblasen und sonstiges Scheinwachstum. Es wird ein böses Erwachen, vor allem für die vielen Zinsgewinnler geben, die glauben Geld könne arbeiten und sich so vermehren und man könne dauerhaft von diesen Zinsen leben. Guthabenzinsen aber müssen durch Kreditzinsen finanziert werden und nur so lange ausreichend Kreditnehmer die überhöhten Kreditzinsen zahlen, werden die Anleger ihre überhöhten Guthabenzinsen kassieren können. Aber der crash ist vorprogrammiert, es ist nur eine frage der Zeit! Die sich aus dem Zins ergebenden sozialen Ungerechtigkeiten können auch durch Militäreinsatz nicht ausgeglkichen werden.

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